Ackergauchheil
Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2020

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Wahrscheinlich hast du noch nie von Ackergauchheil gehört, kein Wunder denn in der heutigen Medizin findet es kaum noch Anwendung. Allerdings wurde es seit Jahrtausenden gegen etliche Krankheiten verwendet.

In unserem großen Ackergauchheil Test 2020 werden wir dir alles über die Einnahme, wissenschaftliche Hintergründe und nötige Kriterien für den Kauf von Ackergauchheil erklären. Du wirst nicht nur erfahren, wieso die Pflanze heilende Wirkungen nachgesagt werden, sondern auch etwas über die Pflanze selbst lernen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Viele der nachgesagten Heilwirkung sind noch weitestgehend unerforscht. Allerdings gibt es vereinzelte Studien welche die Heilwirkung von Ackergauchheil belegen
  • Ackergauchheil wirkt in größeren Mengen giftig und ist aufgrund des Risikos und der Tatsache, dass es ungiftige Heilpflanzen mit ähnlicher Wirkung gibt kaum noch in der heutigen Medizin anzutreffen.
  • Ackergauchheil ist in Form von Tee, Tinkturen oder auch Globuli auf dem Markt erhältlich. Die geschmacklosen Globuli müssen beispielsweise mit Wasser heruntergeschluckt werden.

Ackergauchheil Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Ackergauchheil Tinktur

Die SOLUNAT Nr. 8 Tinktur ist eine Mischtinktur welche bei Gallen und Leberbeschwerden hilfreich ist. Sie beinhaltet neben vielen anderen Heilpflanzen wie Aloe Vera, Bitterholz und Leberblümchenkraut auch Ackergauchheil.

Diese Tinktur eignet sich vor allem für Diejenigen welche ungerne Tee trinken aber dennoch natürlich Medizin einnehmen wollen. Zu diesem Zweck kann man Tinkturen auch mit favorisierten Getränken mischen.

Die beste Ackergauchheil Vorrats-Tinktur

Diese SOLUNAT Nr. 8 Tinktur ist die selbe Mischtinktur für Gallen und Leberbeschwerden. Sie beinhaltet neben vielen anderen Heilpflanzen wie Aloe Vera, Bitterholz und Leberblümchenkraut auch Ackergauchheil.

Allerdings eignet sich diese Tinktur  vor allem für diejenigen, welche einen höheren Bedarf haben und dabei Kosten sparen wollen. Denn diese Version hat statt der üblichen 50 ml sogar 100 ml Füllmenge.

Kauf- und Bewertungskriterien für Ackergauchheil Produkte

Beim Kauf von Ackergauchheil kannst du auf verschiedene Aspekte achten, wie:

Bei der Auswahl kannst du Geldsparen und dafür sorgen dass dein Körper die Heilpflanze in gesunden Mengen verabreicht bekommt. Achte nach Möglichkeit auf eine hohe Qualität und lass dir bei Bedarf Zertifikate der Hersteller zeigen.

Darreichungsform

Im Ratgeberteil werden wir dir die Vor- und Nachteile der jeweiligen Darreichungsformen erklären. Dadurch kannst du entscheiden welches Produkt das richtige für dich ist.

Die Darreichungsform wird sich mit sicherheit im Preis wiederspiegeln. Der Tee und die Globuli sind nur in kleinen Mengen erhältlich wodurch sie recht günstig sind. Bei einer Tinktur zahlst du währenddessen beachtlich mehr da die Menge auch größer ist.

Tee ist insbesondere dann ratsam, wenn du nur ungerne Globuli oder Tinkturen zu dir nimmst. Zudem ist der Tee leichter zu Dosieren.

Dosierung

Ackergauchheil sollte immer gering dosiert werden, da es in höheren Mengen giftig wirkt. Deshalb findet es in der Schulmedizin auch keine Anwendung mehr. Nur in der Homepathie findet es noch Anwendung. In den Globuli ist .beispielweise nur eine sehr geringe Dosen enthalten.

Beim Tee ist mit der Dosierung die Anzahl an Teelöffeln gemeint, die in heißem Wasser aufgebrüht werden sollen. Bei Ackergacuhheil sollten jedoch nicht mehr als ein Teelöffel verwendet werden. Alternativ kann man ihn auch als Teil eines Mischtees trinken.

Packungsgröße

Das Ackergauchheil nur gering Dosiert werden sollte sind auch die erhältlichen Mengen nicht sonderlich groß. Dadurch unterscheiden sich die Packungsgrößen acuh nicht großartig voneinander. Alle Darrecihungsformen sind kompakt verpackt.

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit der Produkte kann sich ebenfalls unterscheiden. Denn Ackergaucuhheiltee ist bei trockener und lichtgeschützter Lagerung ein bis zwei Jahre lang haltbar.

Globuli können nach 3 Jahren ihre Wirksamkeit verlieren. Tropfen verlieren ebenfalls nach der Öffnung innerhalb eines Jahres ihre Wirksamkeit.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Ackergauchheil Produkte ausführlich beantwortet

Um dich umfassend über die Wirksamkeit von Ackergauchheil zu informieren und dir den aktuellen Stand der Wissenschaft näherzubringen, haben wir dir alle wichtigen Informationen in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.

Was ist Ackergauchheil und wie wirkt es?

Der Ackergauchheil ist in der Wissenschaft unter Anagallis arvensis bekannt, gehört zu Familie der Primelgewächse und wird in der Untergruppe der Myrsinengewächse zugerechnet. Im Volksmund ist er auch als Wetterkraut oder Weinbergstern bekannt und gilt meist als Unkraut.

Ackergauchheil

Ackergauchheil ist ein scheinbar vergessenes Heilkraut. Naturheilmittel sind im Gegensatz zu herkömmlicher Medizin nicht künstlich hergestellt. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn Ackergauchheil ist leicht giftig. (Bildquelle: congerdesign / Pixabay)

Die Pflanze ist schwach giftig, wobei sich die höchste Giftkonzentration in der Wurzel befindet. Der Name „Gauchheil“ kommt von der traditionellen Anwendung des Heilkrautes gegen Geistes- und Gemütskrankheiten.

Die klinische Studien über die Wirkung des Ackergauchheils auf den menschliche sind noch weitestgehend unerforscht. Allerdings konnten bereits antiviralen, antimykotischen und antioxidativen Eigenschaften nachgewiesen werden. (1, 2, 5, 6)

Außerdem sind folgende Wirkungen bekannt:

Wirkung gegen Herpes

Bisher konnte ein Effekt von Ackergauchheil auf die Linderung von unerwünschten Herpes nur vereinzelt nachgewiesen werden. Das liegt aber auch daran, dass Ackergauchheil noch nicht im Fokus der Wissenschaft steht, da es sich in der Regel um ein homöopathisches Mittel handelt.

Allerdings konnten Studien bereits feststellen, dass Ackergauchheil die Verbreitung des Herpes Simplex Virus als auch des Polio Virus durch seine hohe Menge an Saponinen hemmen konnte und so die Virusproduktion verringert. (2)

In dieser Studie handelt es sich um einen Versuch an Kaninchen bei denen Herpes Simplex künstlich induziert wurde und anschließend mit. Ackergauchheil war im Vergleich genauso gut oder besser als antivirale Arzneimittel. (3)

Wirkung bei der Wundheilung

Ackergauchheil wirkt allerdings nicht nur bei Herpes, sondern kann auch äußerlich bei der Wundheilung helfen, indem die Pflanze ihre entzündungshemmenden und antimikrobiellen Kräfte aktiviert. (4)

Allerdings gibt es auch in Bezug auf die wundheilende Wirkung von Ackergauchheil kaum Studien da es bei höherer Dosis schnell toxisch wirken kann und daher nur in der Homeopathie in sehr geringen Dosen Anwendnung findet.

Wirkung bei Pilzerkrankungen

Ackergauchheil kann durch seine Antimikrobielle Wirkung nicht nur bei Wundheilung, sondern auch gegen Pilzerkrankungen wie Candida Albicans helfen. Dies haben mehrere Studien ergeben welche die Wirkung von medizinischen Pflanzen untersucht haben. (5, 6)

Wann sollte man Ackergauchheil einnehmen?

Bereits in der Antike verwendete man Ackergauchheil, um Wunden zu heilen oder um Zahnschmerzen durch eine Gurgellösung zu lindern. Außerdem wurde es gegen Schlangenbisse und bei Nieren- und Leberleiden eingesetzt.

Im Laufe der Zeit wurde Ackergauchheil eine Reihe von Heilwirkungen nachgesagt, von denen jedoch noch nicht alle wissenschaftlich belegt sind. Viele beziehen sich auf Überlieferungen und erlebten Erfahrungen. Im nachfolgenden werden alle Wirkungen aufgelistet, welche jedoch nur zum Teil bewiesen sind:

  • Gelenkschmerzen
  • Geschwüre
  • Herpes simplex
  • Lebererkrankungen
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Nierenerkrankungen
  • Nierensteine
  • Warzen
  • Wundheilung
  • Pilzerkranungen
  • Darmprobleme

Nur die Homöopathie benutzt gelegentlich Ackergauchheil zur Therapie von Nieren- und Lebererkrankungen, bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, bei leichten Depressionen, Ekzeme, Akne und Warzen.

Welche Inhaltsstoffe besitzt Ackergauchheil?

Im nachfolgenden haben wir eine Tabelle mit den unterschiedlichen Inhaltstoffen und ihren Wirkungen zusammengestellt:

Inhaltstoff Wirkung
Saponine Haben die Fähigkeit Schleim zu lösen und zu verflüssigen wodurch er einfacher abtransportiert wird. Daher werden sie häufig gegen Erkältungen eingesetzt.(7)
Bitterstoffe Regen die Verdauung an und helfen bei einer Normalisierung der Darmtätigkeit.(8)
Gerbstoffe Bekämpfen Entzündungen der Mundschleimhäute, des Magens und des Darms. Bewirken als blutstillende Mittel eine schnellere Wundheilung und können bei Verbrennungen eine lindernde Wirkung haben.(9)
Ätherische Öle Je nach Art wirken sie aktivierend oder beruhigend. Sind in der Lage, die Nervenrezeptoren des menschlichen Körpers zu besetzen und so über den Atem oder die Haut in den Körper kommen.
Phytosterole Sind Fette die der Struktur tierischer Cholesterine ähneln. Können den Cholesterinspiegel herabsetzen und das Wachstum von Krebszellen abbremsen.(10)
Triterpene Sind sekundäre Pflanzenstoffe mit sehr viele verschiedene biologische Aktivitäten. Beispielweise können sie die Sehkraft positiv beeinflussen, das Zellwachstum fördern sowie antiallergisch und antiinfektiös wirken.
Cucurbitacinen Können sich positiv bei der Behandlung von Krebs auswirken.
Primaverase Ein Enzym welches eine sanfte, beruhigende Wirkung haben kann.

Ackergauchheil besitzt einige Inhaltsstoffe welche zur heilenden Wirkung beitragen.

Welche Nebenwirkungen kann Ackergauchheil haben?

Bei übermäßigem Konsum von Ackergauchheil kann der Blutdruck plötzlich abfallen. Außerdem kann er Durchfall und eine leichte Betäubung verursachen. Bei gravierenden Fällen kann sich der Magen-Darm-Trakt so heftig entzünden, dass es ein tödliches Ende nimmt.

Es können ebenfalls allergische Hautreaktionen oder weitere allergische Reaktionen wie beispielsweise Zittern des Körpers auftreten. Jeder der überempfindlich auf einen der Wirkstoffe reagiert sollte keineswegs Ackergauchheil einnehmen.

Ackergauchheil

Ackergauchheil ist unter anderem auch als Tee erhältlich. Dabei sollte man ihn aufgrund seines scharfen und bitteren Geschmacks mit Honig oder als Teil eines Mischtees einnehmen. (Bildquelle: Alice Pasqual / Unsplash)

Kinder sollten ebenfalls davon ablassen, da es noch nicht genügend Untersuchungen zu den Wirkungen gibt. Ebenfalls sollten Schwangere und Stillende keinesfalls die Heilpflanze einnehmen, da sich der Uterus zusammenziehen kann und damit die Wehen fördert.

Ackergauchheil enthält Triterpensaponine welche in höherer Dosis giftig wirken und zu Übelkeit, Durchfall, Nierenschädigung, Erbrechen und Darmentzündung führen. Das ätherische Öl bewirkt vereinzelt Kopfschmerzen und Übelkeit.

Wie erkennt man Ackergauchheil?

Ackergauchheil wächst auf Feldern, im Garten, auf Weinbergen und Brachland. Er ist einjährig, kriechend und bildet einen Stängel mit vier Kanten aus, der bis zu 30 cm lang werden kann und dadurch zu den kleineren Pflanzen gehört. Seine kleinen eiförmigen Blätter stehen vom Stängel ab und haben einen glatten Rand.

Die sternförmigen Blüten haben eine orange bis rote Farbe und leuchten im Sommer auf eine eigene wundersame Art. In  seinen kleinen Deckkapselfrüchten, die zwischen August und Oktober ihre Reife erreichen, bildet die Pflanze ihre Samen heran.

Welche Arten von Ackergauchheil gibt es?

Ackergauchheil wird entweder abgeschnitten und frisch verwendet oder getrocknet. Man kann ihn als Teil eine Mischtees einnehmen oder äußerlich anwenden, da er so keine Probleme bereitet. Ausnahm bilden Menschen mit Primelallergie welche beim Kontakt mit Ackergauchheil einen Ausschlag bekommen.

Ebenfalls kann man ihn als Kompresse auflegen, um den um den Aufguss von Wunden zu reinigen und eingedrungene Splitter oder Dorne auszutreiben. Grundsätzlich lassen sich jedoch folgende Arten unterscheiden:

Ackergauchheil in flüssiger Form

  • Tropfen
  • Tinktur
  • Tee

Ackergauchheil in portionierter Form

  • Kapseln
  • Globuli

Ackergauchheil kann sowohl intravenös, intramuskulär als auch subkutan verabreicht werden. Für die Zubereitung der homöopathischen Arznei wird die gesamte Pflanze verwendet.

Ackergauchheil als Tropfen, Tinktur oder Tee

Ackergauchheil lässt sich auf unterschiedliche weise in flüssiger Form einnehmen. Eine Variante ist der Ackergauchheiltee bzw. Ackergauchheil als Teil eines Mischtees.

Da die Pflanze von Natur aus Bitter und Scharf schmeckt, sollte man den Tee unbedingt mit Honig verfeinern. Der Tee sollte mindestens 5 Minuten ziehen bevor man ihn trinkt.

Jedoch ist wohl die gängigere Ackergauchheil in Form von Tropfen oder einer Tinktur einzunehmen. Um den Geschmack zu kaschieren, kann man Tropfen oder Tinktur in ein süßes Getränk mischen.

Vorteile
  • Individuelle Dosierung möglich
  • Kann mit leckeren Geschmäckern kombiniert werden
Nachteile
  • Geringe Dosen sind vergleichsweise teuer
  • Hat von Natur aus einen scharfen und bitteren Geschmack

Du kannst dir deinen eigenen Ackergauchheiltee natürlich auch selber zubereiten, indem du frische Blätter in heißem Wasser aufkochst.

Ackergauchheil als Kapseln oder Globuli

Häufiger als Kapseln ist Ackergauchheil in Form von Globuli anzutreffen. Das ist so, weil dort sehr geringen Mengen der Pflanze enthalten sind und somit das Risiko für negative Nebenwirkung minimiert wird.

Vorteile
  • Vorratsmenge erhältlich
  • Kein Eigengeschmack
Nachteile
  • Wenig Arzneimittelprüfungen

Es muss gesagt sein, dass für Ackergauchheil im Gegensatz zu zahlreichen anderen homöopathischen Mitteln nur wenige homöopathische Arzneimittelprüfungen durchgeführt wurden. Daher ist das ganze mit Bedacht einzunehmen.

Wie lang ist die Anwendungsdauer von Ackergauchheil?

Da die Heilpflanze heutzutage sehr selten und bisher ausschließlich in der Homöopathie genutzt wird, ist über die Anwendungsdauer von Ackergauchheil wenig bekannt. Das hat den Grund dass andere Heilpflanzen eine ähnlichen Wirkung haben aber weniger toxisch sind.

Die Länge der Anwendungsdauer ist in der Regel von der zu behandelnden Krankheit abhängig. Allerdings sollte die antivirale und schleimlösende Wirkung des Ackergauchheils bereits nach wenigen Stunden bemerkbar sein.

Bei einer Anwendung gegen Fieber oder als schweißtreibendes Mittel kann man ebenfalls mit solch einer Wirkungsdauer rechnen. Anders sieht es jedoch bei der Anregung der Nierentätigkeit aus. Da sollte man mit einigen Wochen rechnen.

Wie hoch sollte man Ackergauchheil dosieren?

Da diese Heilpflanze bei größeren Mengen giftig wirkt, sollte man bei der Dosierung sehr vorsichtig sein und nur sehr niedrig dosieren. Ebenfalls sollten man es nie über einen zu langen Zeitraum einnehmen.

Wenn man Ackergauchheil zu Behandlung von Leber- und Nierenleiden einsetzt, sollte man nicht mehr als einen halben Teelöffel mit 250 ml aufgegossenem Wasser einnehmen. Falls man Wunden behandeln möchte, kann man auch bis zu einem Esslöffel des Krautes verwenden.

Welche Alternativen gibt es zu Ackergauchheil?

Zu den Alternativen gehören zum Beispiel die Artischocke, der Kümmel oder auch der Rosmarin.

Alternative Wirkung
Artischocke Hat aufgrund des hohen Gehalts an Bitterstoffen eine verdauungsfördernde Wirkung. Außerdem hat sie positive Auswirkungen auf das menschliche Herz-Kreislauf-System und auf die Funktion der inneren Organe. Artischocke wirkt entgiftend, entwässernd und regt die Funktion von Galle und Leber an. Das Reizdarmsysndrom als auch hohe Cholesterinwerte können durch die Artischocke positiv beeinflusst werden. Ebenfalls beugt es die Bildung von Gallensteinen vor.
Kümmel Beinhaltet ätherische Öle, welche Verdauungsbeschwerden lindern können. Er wirkt gegen Darmparasiten und gegen Blähungen.
Rosmarin Bekämpft nachweislich Verdauungsbeschwerden und Bluthochdruck. Die ätherischen Öle im Rosmarin haben eine beruhigende Wirkung. Hilft auch bei Rheuma und in den Wechseljahren.
Schlüsselblume Die enthaltenen Saponine lösen Schleim und verflüssigen ihn damit er schnell abtransportiert werden kann. Somit wirkt sie erkältungslindernd.

Es gibt also einige Pflanzen, die ähnliche Wirkungen haben wie das Ackergauchheil.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Ackergauchheil und Vogelmiere?

Der Ackergauchheil unterscheidet sich leicht in seiner Blütezeit von der Vogelmiere. Während der Ackergauchheil orangefarbene Blüten hat, erblüht die Vogelmiere weiß. Die Vogelmiere können Sie während ihrer Blütezeit leicht vom Ackergauchheil unterscheiden. Außerdem besitzt die Vogelmiere eine sogenannte Haarlinie.

Diese Haarlinie wird von vielen keinen Haaren gebildet und befindet sich an der Seite des Stängels. Außerdem ist die Vogelmiere im Gegensatz zum Ackergauchheil nicht giftig.

Was kosten Ackergauchheil Produkte?

Der Preis für Ackergauchheil kann sich laut unserer Recherche je nach Darreichungsform stark voneinander unterschieden. Um die Preise besser vergleichen zu können haben wir im folgenden eine kleine Preisübersicht zusammengestellt:

Darreichungsform Preis
Ackergauchheiltee 3 – 5 € / 10 g
Ackergauchheil Globuli 9 – 15 € / 10 g
Ackergauchheil Tinktur 40- 50€ / 100 ml

Die Tinktur welche mit Ackergauchheil angereichert wurde, ist am teuersten wobei die Globuli ebenfalls nicht so günstig sind. Die Preise sind vielleicht dadurch erklärbar da beides in der Homöopathie angewendet wird. Der Tee ist für den geringsten Preis erhältlich aber sollte jedoch in Kombination mit anderen Teesorten verwendet werden.

Wo kann ich Ackergauchheil kaufen?

Obwohl Ackergauchheil durch seine möglichen Nebenwirkung in der Schulmedizin keine Verwendung mehr findet, kann man ihn hin und wieder im Form von Tee in folgenden Geschäften kaufen.

  • Apotheke
  • Reformhaus
  • Drogerie

Abgesehen davon lässt sich Ackergauchheil auch im Internet bestellen. Dabei ist zu unterscheiden, ob man Ackergauchheil als Samen zum selbst Pflanzen benötigt oder in Form von Tee, Globuli und Tinktur.

Fazit

Im Allgemeinen kann man sagen, dass Ackergauchheil ein nützliches Heilkraut ist, welches du aber aufgrund seiner leicht toxischen Wirkung mit bedacht benutzen solltest.

Obwohl die Schulmedizin heute größtenteils auf Ackergauchheil verzichtet, konnte in mehreren Studien bereits seine heilsame Wirkung nachgewiesen werden.

Bildquelle: Grafvision / 123rf

Einzelnachweise (10)

1. Apak, Reşat, et al. "The cupric ion reducing antioxidant capacity and polyphenolic content of some herbal teas." International journal of food sciences and nutrition 57.5-6 (2006): 292-304.
Quelle

2. Amoros, M., B. Fauconnier, and R. L. Girre. "In vitro antiviral activity of a saponin from Anagallis arvensis, Primulaceae, against herpes simplex virus and poliovirus." Antiviral research 8.1 (1987): 13-25.
Quelle

3. Amoros, M., B. Fauconnier, and R-L. Girre. "Effect of saponins from Anagallis arvensis on experimental herpes simplex keratitis in rabbits." Planta medica 54.02 (1988): 128-131.
Quelle

4. Cavero, R. Y., S. Akerreta, and M. I. Calvo. "Medicinal plants used for dermatological affections in Navarra and their pharmacological validation." Journal of ethnopharmacology 149.2 (2013): 533-542.
Quelle

5. López, Víctor, et al. "Pharmacological properties of Anagallis arvensis L.(“scarlet pimpernel”) and Anagallis foemina Mill.(“blue pimpernel”) traditionally used as wound healing remedies in Navarra (Spain)." Journal of Ethnopharmacology 134.3 (2011): 1014-1017.
Quelle

6. Akhtar, Nosheen, and Bushra Mirza. "Phytochemical analysis and comprehensive evaluation of antimicrobial and antioxidant properties of 61 medicinal plant species." Arabian Journal of Chemistry 11.8 (2018): 1223-1235.
Quelle

7. Schaefer, A., et al. "A randomized, controlled, double-blind, multi-center trial to evaluate the efficacy and safety of a liquid containing ivy leaves dry extract (EA 575®) vs. placebo in the treatment of adults with acute cough." Die Pharmazie-An International Journal of Pharmaceutical Sciences 71.9 (2016): 504-509.
Quelle

8. Valussi, Marco. "Functional foods with digestion-enhancing properties." International journal of food sciences and nutrition 63.sup1 (2012): 82-89.
Quelle

9. Piwowarski, Jakub P., Anna K. Kiss, and Małgorzata Kozłowska-Wojciechowska. "Anti-hyaluronidase and anti-elastase activity screening of tannin-rich plant materials used in traditional Polish medicine for external treatment of diseases with inflammatory background." Journal of ethnopharmacology 137.1 (2011): 937-941.
Quelle

10. Woyengo, T. A., V. R. Ramprasath, and P. J. H. Jones. "Anticancer effects of phytosterols." European journal of clinical nutrition 63.7 (2009): 813-820.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftliche Studie
Apak, Reşat, et al. "The cupric ion reducing antioxidant capacity and polyphenolic content of some herbal teas." International journal of food sciences and nutrition 57.5-6 (2006): 292-304.
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Amoros, M., B. Fauconnier, and R. L. Girre. "In vitro antiviral activity of a saponin from Anagallis arvensis, Primulaceae, against herpes simplex virus and poliovirus." Antiviral research 8.1 (1987): 13-25.
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Amoros, M., B. Fauconnier, and R-L. Girre. "Effect of saponins from Anagallis arvensis on experimental herpes simplex keratitis in rabbits." Planta medica 54.02 (1988): 128-131.
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Wissenschaftliche Studie
Cavero, R. Y., S. Akerreta, and M. I. Calvo. "Medicinal plants used for dermatological affections in Navarra and their pharmacological validation." Journal of ethnopharmacology 149.2 (2013): 533-542.
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López, Víctor, et al. "Pharmacological properties of Anagallis arvensis L.(“scarlet pimpernel”) and Anagallis foemina Mill.(“blue pimpernel”) traditionally used as wound healing remedies in Navarra (Spain)." Journal of Ethnopharmacology 134.3 (2011): 1014-1017.
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Akhtar, Nosheen, and Bushra Mirza. "Phytochemical analysis and comprehensive evaluation of antimicrobial and antioxidant properties of 61 medicinal plant species." Arabian Journal of Chemistry 11.8 (2018): 1223-1235.
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Schaefer, A., et al. "A randomized, controlled, double-blind, multi-center trial to evaluate the efficacy and safety of a liquid containing ivy leaves dry extract (EA 575®) vs. placebo in the treatment of adults with acute cough." Die Pharmazie-An International Journal of Pharmaceutical Sciences 71.9 (2016): 504-509.
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Woyengo, T. A., V. R. Ramprasath, and P. J. H. Jones. "Anticancer effects of phytosterols." European journal of clinical nutrition 63.7 (2009): 813-820.
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