Ackersenf
Veröffentlicht: 22. Oktober 2020

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Schon in der Bronzezeit war der Ackersenf als Unkraut bekannt. Durch seine scharf-würzigen Blätter und stechend riechenden Senföle konnte er sich bis heute durchsetzen. Neben dem Ruf als Unkraut, werden der Pflanze aber auch heilsame Eigenschaften zugeschrieben. Sie soll zur innerlichen als auch zur äußerlichen Anwendung von Beschwerden positive, heilende Effekte erzielen.

Mit unserem Ackersenf Test 2021 wollen wir dir dabei helfen, die für dich beste Lösung zu finden. Wir haben verschiedene Varianten von Ackersenf miteinander verglichen und dir die jeweiligen Vor- und Nachteile dazu aufgelistet. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Der Ackersenf gehört zur Gattung der Senfe innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse und blüht im Zeitraum zwischen Mai und Oktober. Er besitzt ein gelbes Blütenkleid und erreicht eine Höhe von bis zu 60 cm.
  • Der Ackersenf war lange Zeit als Unkraut bekannt und besitzt durch seinen scharfen Geschmack ein robustes Schutzschild gegenüber äußeren Einwirkungen verschiedener Art.
  • Die Pflanze kann zur Gründüngung genutzt werden, ist jedoch auch in der Küche sowie als Arzneimittel vielseitig einsetzbar.

Ackersenf Vergleich: Favorit der Redaktion

Bachblüten Ackersenf Extrakt

Die Bio-Bachblüten Ackersenf Blütentherapie Tropfen sollen sich positiv auf Körper und Geist auswirken. Das Zusammenspiel der Pflanzentherapie soll entspannungsfördernd wirken und Mensch und Tier auf energetischer Basis beeinflussen. Empfohlen werden die Tropfen bei Unruhen und Trauerzuständen.

Einzunehmen ist das Extrakt je nach Bedarf, vier mal täglich vier Tropfen unter die Zunge oder nach therapeutischer Empfehlung. Zu beachten ist, dass die Tropfen mit 40 Vol. Alkohol konserviert sind.

Möchte man nicht auf starke Medikamente zurückgreifen, könnte ein solches Pflanzenextrakt eine gute Alternative sein. Teilweise kann hier auch der Placebo-Effekt wunder am eigenen Körper bewirken.

Ackersenf: Kauf- und Bewertungskriterien

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Attribute du den richtigen Ackersenf für dich finden kannst. Die Kriterien, mit deren Hilfe du die verschiedenen Kerzenständer miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Eigenschaft

Den Ackersenf gibt es in verschiedenen Formen zu kaufen. Zum einen gibt es die Möglichkeit Samen für die Saat zu erwerben. Mit diesen Samen, kann zum Beispiel eine Gründüngung vorgenommen werden. Zudem wird auf diese Art die gesamte Pflanze geerntet.

Erntet man die ganze Pflanze, so können die daraus stammenden Samen zu einem Brei geschrotet und als Hautumschlag verwendet werden.

Die ausgereiften Samen können ebenfalls zum Würzen von Speisen und die Blüten und Blätter für Salate und Aufläufe verwendet werden.

Ausgereifte Ackersenf-Samen sind allerdings keine besonders gängigen Gewürze in der Küche, weshalb tendenziell eher andere Senfsorten wie z. B. Weißer Senf als Würze dienen.

Benötigt man den Extrakt der Pflanze für die innerliche Anwendung, so gibt es die Möglichkeit ein Elixier oder Tropfen zu kaufen.

Meist findet sich der Ackersenf auch als Bestandteil in den sogenannten “Bachblüten Tropfen”, ein Mix verschiedner Pflanzenextrakte, die eine beruhigende und heilende Wirkung hervorrufen sollen.

Menge

Je nachdem für welchen Nutzen man den Ackersenf benötigt, ändert das natürlich die Füllmenge der Ware. Benötigt man Samen als Saatgut so berechnet man die gewünschte Menge anhand des zu besamenden Boden.

So würde man für ungefähr 100m² etwa 50g des Saatguts.

In Tropfenform als Arzneimittel befinden sich die Mengeneinheiten zwischen 10ml und 30ml.

Ackersenf: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Im Folgenden wollen wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Ackersenf beantworten. Wir haben eine Auswahl an Fragen für dich herausgesucht und beantwortet.

Was ist Ackersenf?

Der Ackersenf (lat.: Sinapis arvensis), der auch als falscher Hederich oder wilder Senf bezeichnet werden kann, ist eine Pflanzenart.

Charakteristisch für den Ackersenf ist das gelbe Blütenkleid und die beachtliche Höhe von bis zu 60 cm. (Bildquelle: A. Kumar / Pixabay)

Er gehört zu der Gattung der Senfe innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (lat.: Brassicaceae). Charakteristisch für den Ackersenf ist sein senfartiger Geruch sowie sein gelbes Blütenkleid.

Schon in der Bronzezeit war der Ackersenf als Unkraut bekannt. Heutzutage wird er zum Gründüngen, als Nahrungsmittel sowie als pflanzliches Arzneimittel verwendet.

Welche Arten von verarbeitetem Ackersenf gibt es?

Ackersenf ist sehr vielseitig einsetzbar, je nachdem in welchen Bestandteilen er vorhanden ist. Hierbei unterscheiden wir in Samen und aus Ackersenf gewonnene Tropfen.

Art Vorteile Nachteile
Samen Können zur Gründüngung verwendet werden, Aus der Saat gewonnene Pflanze kann in alle Bestandteile aufgeteilt und vielseitig verwendet werden (Hautumschläge, in Speisen man benötigt Platz zum anpflanzen, lange Dauer der Prozedur
Tropfen mehrere heilsame Wirkungen auf den Körper

Ob auf dem Feld oder im Garten, sowie als homöopathisches Arzneimittel kann der Ackersenf sehr nützlich sein. So kann bei der nächsten Düngung oder auch bei körperlichen und seelischen Beschwerden auch auf ein pflanzliches Produkt zurück gegriffen werden.

Neben den verschiedenen Arten des Produkts, gibt es schon unterschiedliche Samen. Die Pflanzen unterschieden sich minimal, jedoch sind sie in der Wirkung größtenteils gleich.

Ackersenf

Die Samen der Senfpflanze gibt es in verschiedenen Farben und Arten. (Bildquelle: GOKALP ISCAN / Pixabay)

Was kostet Ackersenf?

Je nachdem ob du dich nun für Saat-Samen entscheidest und die Pflanze selbst zu ernten oder du Pflanzenextrakte kaufst, variiert der Preis.

Art Preisspanne
Samen 0,44 – 0,77 € /g
Tropfen 5 – 15 € /10ml

Da Saarkörner oft in größeren Mengen gekauft werden, wird der Preis mit zunehmender Menge günstiger. Bei den Tropfen handelt es sich um ein homöopathisches Arzneimittel, das als Extrakt aus Ackersenf gewonnen wird. Anwendung findet es bei seelischer Unruhe und Unwohlsein im Allgemeinen.

Wo kann ich Ackersenf kaufen?

Ackersenf kann entweder in Form von Samen oder Tropfen gekauft werden. Je nachdem für welchen Zweck er verwendet werden soll, kann dieser an unterschiedlichen Orten gekauft werden.

Möchte man Samen für die Saat kaufen so kann man dies im nächsten Fachhandel für Saatgut oder in einem Gartencenter tun.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Onlineshops die eine Bestellung über das Internet ermöglichen. Zum Beispiel:

  • templiner-kraeutergarten.de
  • schildkroetenshop.de
  • kraeuter-und-duftpflanzen.de

Ist man an den Ackersenf-Tropfen interessiert, findet man diese teils in Apotheken die auch homöopathische Arzneimittel führen oder auch auf verschiedenen Webseiten wie:

  • medpex.de
  • vitalabo.de
  • lichtblick-versand.de

So kannst du dir das Arzneimittel direkt nach Hause bestellen und musst nicht nach einer Apotheke in deiner Nähe suchen die homöopathische Produkte führen.

Welche Alternativen gibt es zu Ackersenf?

Natürlich gibt es für jeden Zweck den die Pflanze erfüllt auch alternative Produkte. Im folgenden Abschnitt werden wir dir eine kurze Übersicht über die Alternativen zu Ackersenf geben.

Alternative Beschreibung
Gründüngung mit anderen Pflanzensamen Neben der Möglichkeit mit reinen Samen des Ackersenfs zu düngen, gibt es natürlich auch Samenmischungen aus anderen Gewächsen zur Gründüngung wie z. B. mit Weißem Senf oder Ölrettich
Braune und gelbe Senfkörner (Gewürz) Da der Ackersenf kein typisches Gewürz in der Küche ist, können alternativ braune oder gelbe Senfkörner verwendet werden
Bachblüten-Extrakt Sucht man nach einem zur innerlichen Anwendung gleichermaßen funktionierendes Produkt, kann man auf das Bachblüten Extrakt oder auch “Rescue Tropfen” zurückgreifen. Oft ist hier auch Ackersenf enthalten

Wie du siehst gibt es auch die Möglichkeit auf andere Produkte oder Pflanzen zurück zugreifen. Hier kannst du selbst wählen, ob du lieber zu einer Alternative greifst oder dich für den Ackersenf entscheidest. Die Wirkung und der Nutzen sind gleich oder ähnlich.

Wann blüht Ackersenf?

Ackersenf blüht zwar über einen großen Zeitraum, allerdings nur einjährig. Die Blütezeit der Pflanze reicht von Mai bis Oktober. In dieser Zeit trägt die Senfpflanze die meisten Früchte.

Die Erntezeit für die Blätter und Blüten besteht den gesamten Zeitraum. Besonders sinnvoll ist das Ernten der Blätter wenige Wochen nach der Aussaat. Beginnt der Senf zu blühen, ist die Blatternte einzustellen, da die Blütenbildung der Senfpflanze viel Kraft und Nährstoffe entzieht. Dadurch verlieren die Blätter an Nährwert und Aroma.

Sollen die die Senfblätter zur Gründünger verwenden werden, können diese auch noch während oder kurz nach der Blüte geerntet werden.

Möchte man die erbsengroßen Senfsamen ernten, ist dies im September/Oktober zu tun. Sind die Schoten erntereif, werden sie hellgelb und trocken. Um zu prüfen ob die Samen reif sind, kann die Schöne geschüttelt werden. Wenn ein Rasseln hörbar ist, ist Erntezeit.

Wie kann Ackersenf verwendet werden?

Ackersenf ist ein Allrounder. Er findet sowohl als Heilpflanze, in der Küche für Speisen als auch für die Landwirtschaft und den Garten eine vielfältige Verwendung.

Dünger

Der Ackersenf wird häufig zur Gründüngung verwendet. Unter Gründüngung versteht man den Anbau bestimmter Pflanzen auf einem unbebauten Feld. Sie bedecken den Boden und verbessern die Qualität der Erde.

Auch Nützlinge wie Bienen und andere Insekten werden durch den Senf angelockt.

Gründüngungspflanzen werden angesät und, sobald sie ausreichend Blattmasse gebildet haben, geschnitten, angetrocknet und in den Boden eingearbeitet.

Durch diesen Prozess werden wichtige Nährstoffe an den Boden abgegeben. Die Pflanzen die darauffolgend angebaut werden, können diese Nährstoffe aufnehmen.

Außerdem schützen Gründüngungspflanzen, wie der Ackersenf, den Boden vor Verschlämmung, Erosion, Sonneneinstrahlung und Austrocknen. Sie binden Nährstoffe, fördern die Humusbildung und lockern den Erdboden. Unerwünschte Gewächse werden unterdrückt.

Medizin

Die Samen des Ackersenfs können als Gewürz oder gekeimt als Sprossen in Speisen zum Essen verwendet werden. Durch die enthaltenen ätherischen Öle soll der Stoffwechsel angeregt und eine gesunde Verdauung unterstützt werden.

Zum Brei zerstampft werden die Senf-Samen traditionell auch als Hautumschläge verwendet. Zum Beispiel zur Linderung von Halsschmerzen, Verspannungen und rheumatischen Beschwerden. Sie haben eine starke wärmende Wirkung und können bei Beschwerden angewandt werden, die durch Wärmezufuhr gelindert werden können.

Um Hautreizungen zu vermeiden, ist es wichtig eine neutrale Salbe oder Creme zwischen Haut und Senfumschlag  aufzutragen.

Zudem gelten die Blüten des Ackersenfs, als wirksames Mittel gegen tiefe Traurigkeit und Depressionen.

Nahrungsmittel

Auch in der Küche findet die gelb blühende Pflanze vielseitige Verwendung.

Im Frühjahr können die rettich-schärflichen Wurzeln als Gewürz für diverse Speisen genutzt werden. Blätter, Triebspitzen, sowie Stängel finden als Küchengewürz, als Zutat für Salate, Gemüsegerichte, Aufläufe und Suppen eine vielseitige Verwendung.

Klein gehackt, eignen sich diese Bestandteile der Pflanze auch für Kräuterquark, Kräuterbutter oder Pesto.

Die knospigen Blüten kann man ähnlich wie Blumenkohl dünsten und als Gemüse zubereiten zumal sie auch roh  Salaten beigefügt werden können. Abgezupfte Blüten eignen sich als essbare Blütenstreudekoration.

Junge, grüne Samenhülsen lassen sich als scharfes, frisches Gewürz für zahlreiche Speisen nutzen. Die ausgereiften Samen des Ackersenfs können mit etwas Essig und Salz zu Senf verarbeitet werden.

Fazit

Der Ackersenf ist ein sehr vielseitiges Gewächs. Als Saatgut eignet er sich perfekt zur Gründüngung, um die zu bebauende Erde mit Nährstoffen anzureichern. Erntet man die gesamte Pflanze, können die Bestandteile zur äußerlichen Anwendung des Körpers, zum Würzen von Speisen sowie als heilsames Arzneimittel verwendet werden.

Entscheidet man sich für die Tropfenform, können diese als homöopathisches Arzneimittel Verwendung finden. Die Pflanze ist also schon lange nicht mehr nur als Unkraut bekannt, sie ist immer mehr zum Allrounder geworden.

Bildquelle: Shelare / 123rf

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