Agave
Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2020

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Bereits seit Jahrhunderten wird die Agave als Volksmedizin verwendet. Schon die Azteken nutzten das Wüstengewächs als Heilpflanze und Nahrungsmittel. Die medizinisch genutzte Agave Americana oder blaue Agave, ist nur eine der vielen Arten. Der aus ihr gewonnene Dicksaft hat heilsame Wirkungen und wird in vielen Bereichen der Medizin und Homöopathie angewendet.

Mit diesem Artikel wollen wir dich über die heilenden Wirkungen der Agave aufklären und dir zeigen, warum du deinen Tee in Zukunft nur noch mit Agavendicksaft süßen solltest. Außerdem wollen wir dir mit unserem Agavendicksaft Test 2020 zeigen, worauf du beim Kauf achten musst. Welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Produkte haben und wie du den besten Dicksaft für dich findest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Der Nektar der Agave findet bereits seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der Volksmedizin. Seine antiseptische und wundheilende Wirkung fand schon immer bei Wunden und Infektionen Anwendung.
  • Agavendicksaft bzw. -sirup ist ein rein pflanzliches Süßungsmittel, das aus dem Nektar der Agave gemacht wird. Dieser Sirup eignet sich sehr gut zum Süßen, da er so gut wie keinen Eigengeschmack hat.
  • Das rein pflanzliche Süßungsmittel ist bei Veganern und Diabetikern beliebt, da der Glukose Anteil sehr gering ist. Allerdings ist der Fructose Anteil so hoch, dass er in großen Mengen eine abführende Wirkung hat.

Agaven-Produkte Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Agavenzucker

Der Bio  Agavenzucker von FeelWell ist perfekt für all jene die ein pulvriges Süßungsmittel einem flüssigem bevorzugen. das Pulver löst sich vollständig auf, außerdem ist es sehr leicht dosier- und mischbar.

Mit der 1 kg Packung erwirbst du für wenig Geld einen langzeitigen Vorrat zu guter Qualität. Bewahre den Zucker trocken bei Raumtemperatur und entfernt von Sonnenlicht auf, um ihn lange genießen zu können.

Das Produkt besteht aus Ageaven Sirup und etwas Maltodextrin. Es ist nicht nur aus biologischem Anbau, sondern auch vegan und glutenfrei. Allerdings sind dies so gut wie alle Agavendicksäfte.

Der beste Agaven Sirup zum Cocktails süßen

Die Marke Monin ist vor allem im Barwesen sehr beliebt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir den Monin Agavensirup zum besten Cocktail-Sirup gekürt haben.

Da dieser Sirup hauptsächlich aus Agavensirup und Wasser besteht, ist der Geschmack im richtigen Maße intensiv für Cocktails. Der Dicksaft wird gerne verwendet, um dem After-Work Drink noch eine Note mexikanischem Karamell zu geben.

Dieser Sirup enthält bereits eine geringe Menge an Alkohol, weshalb er nicht an Minderjährige verkauft wird.

Der beste Agavendicksaft

Seit einigen Jahren genießt die Marke Alnatura große Beliebtheit unter den Biokäufern. Sie steht für beste Qualität und vertrauenswürdigen biologischen Anbau.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass wir den Alnatura Agavendicksaft zum besten Sirup gewählt haben. Der dezente Karamellgeschmack rundet jede Speise und Getränk perfekt ab.

Kauf- und Bewertungskriterien für Agavendicksaft

Beim Kauf von Agavendicksaft kannst du auf verschiedene Aspekte achten, wie:

Der Markt geht über an alternativen Süßungsmitteln. Von Honig bis Stevia ist im Supermarkt alles vertreten. Lies dir die folgenden Punkte vor dem Kauf genau durch, um zu entscheiden, ob die Agave das Richtige für dich ist.

Konsistenz

Agavennektar wird aus den Blättern der Pflanze gewonnen. Hierfür werden diese aufgeschnitten und die zähflüssige Masse entfernt.

Wie du siehst, sind Agavensüßungsmittel von Anfang an leicht flüssig. Jedoch können sie auch konzentriert und weiterverarbeitet werden bis sie ein Pulver bilden.

Pulverzucker

Der weiterverarbeitete Pulver- bzw. Staubzucker kann auf die gleiche Art und Weise verwendet werden, wie herkömmlicher Rohrstaubzucker.

Allerdings hat jener der aus der Agave gewonnen wird eine höhere Süßungsstärke. Du musst hier weniger Zucker als beim herkömmlichen Staubzucker verwenden.

Der Vorteil vom Agavenzucker ist, dass er keinen Eigengeschmack hat. Das heißt, er eignet sich sehr gut zum Süßen. Außerdem ist das Pulver weiß, wodurch die Farbe der Speise oder des Getränks nicht verfälscht wird. Da es fest ist, kann es auch sehr gut zum Backen verwendet werden.

Vorteile
  • Kein Eigengeschmack
  • Keine Farbe
  • Gut zum Backen
  • Leicht
Nachteile
  • Schwer wasserlöslich
  • Schwer erhältlich

Der Nachteil ist, dass es nun mal ein Pulver ist. Das heißt, es löst sich nur sehr langsam und nur unter ständigem umrühren in Flüssigkeiten auf. Hierfür eignet sich der Agavensirup besser.

Flüssiger Sirup

Auch der Agavendicksaft hat kaum einen Eigengeschmack. Allerdings gilt je dunkler die Farbe des Sirups, desto mehr kommt der Karamellton des Sirups zur Geltung. So gesehen hat der Dicksaft einen stärkeren Eigengeschmack als das Pulver.

Allerdings ist hier der Vorteil, dass sich der Sirup gut und schnell im Tee oder Kaffee auflöst.

Der Dicksaft ist flüssiger als Honig und verfestigt sich auch nicht im Laufe der Zeit. Deshalb ist er auch über einen längeren Zeitraum gut lagerbar und kann jeder Zeit zum Süßen verwendet werden.

Vorteile
  • Karamell Geschmack
  • Vermischt sich leicht mit Flüssigkeiten
  • Leicht erhältlich
Nachteile
  • Nicht zum Backen geeignet
  • Bleibt stets flüssig

Das Fazit ist also, dass du für Getränke den Sirup verwenden solltest. Zum Backen empfiehlt sich das Pulver.

Nährwerte

Agavendicksaft ist ein pflanzliches Süßungsmittel, das reich an Nährstoffen ist. Hauptsächlich sind im Sirup Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe zu finden. Ballaststoffe und Eiweiß kommen nur in geringen Mengen vor.

Durchschnittlich kommen pro 100 Gramm Agavendicksaft folgende Nährwerte vor:

  • Kohlenhydrate 76 Gramm
  • Eiweiß 0,1 Gramm
  • Ballaststoffe 0,2 Gramm
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Kalium
  • Natrium

Ein Hauptbestandteil des Sirups sind Kohlenhydrate bzw. Zucker. Dabei machen ungefähr 10 Prozent Glukose und 90 Prozent Fructose aus. Deshalb eignet er sich nicht für Leute mit einer Fructose Unverträglichkeit. (8, 11)

Kalorien

Pro 100 Gramm Agavendicksaft kommt man auf ungefähr 310 Kilokalorien. Somit um ungefähr ein Viertel weniger, als bei herkömmlichen Haushaltszucker.

Du solltest allerdings bedenken, dass Agavendicksaft um einiges (ca. ein Viertel) süßer schmeckt als Zucker. Somit brauchst du auch weniger davon. Insgesamt lässt sich durch die Verwendung von Agavensirup also eine höhere Menge an Kalorien vermeiden.

Bioqualität

Bei jedem Lebensmittelkauf musst du abwägen, ob du ein konventionelles Produkt oder ein Bio Produkt haben möchtest. Beim Agavendicksaft ist es nicht anders. Wir empfehlen dir zum Bio Sirup zu greifen.

Nur hier ist garantiert, dass keine Pestizide oder andere chemische Zusatzstoffe enthalten sind, sodass weder die Umwelt, noch du selbst Schaden nimmst.

Allerdings solltest du dir Überlegen, ob Agavendicksaft wirklich das Richtige ist, wenn du die Natur schützen möchtest. Agaven können in unseren Breitengraden nämlich nur im Gewächshaus gezüchtet werden.

Deswegen werden die Agaven hauptsächlich in Mittel- und Südamerika angebaut. Somit legen sie weite Transportwege zurück, damit sie bei uns im Regal landen. Honig oder heimische Alternativen haben einen geringeren CO² Fußabdruck als Agavensirup

Farbe und Geschmack

Der Agavendicksaft bzw. -sirup genießt als Süßungsmittel große Beliebtheit. Durch seine bräunliche Farbe erinnert er an Honig oder Ahornsirup. Doch im Gegensatz zu diesen beliebten Zuckerersetzen, hat Agavensirup fast keinen Eigengeschmack.

Jedoch gilt, je dunkler die Farbe, desto intensiver der Geschmack. Also bedenke, dass dunkle Agavensirup durchaus einen intensiven und karamell-artigen Geschmack annehmen.

Verpackung

Agavensirup kann in verschiedenster Form abgepackt werden. Die beliebteste ist die Plastikflasche, aus der der Dicksaft regelrecht rausgedrückt werden kann.

Sicherlich fragst du dich, ob es nicht eine umweltfreundlichere Variante gibt. Viele mit diesem Gedankengang greifen zur Glasflasche.

Beachte aber, dass diese Verpackungsart nur dann umweltfreundlicher ist, wenn du sie tatsächlich wiederverwendest. Wenn du sie gleich in den Container wirfst, nachdem der Sirup alle ist, raten wir dir von dieser Verpackung ab.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Agaven Produkte kaufst

Um dich umfassend über die Wirksamkeit von Agaven Produkte zu informieren und dir den aktuellen Stand der Wissenschaft näher zubringen, haben wir dir alle wichtigen Informationen in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.

Was sind Agaven und wie wirken sie?

Agaven gehören zu der Pflanzengruppe Sukkulenten, die wie Kakteen Wasser sehr gut speichern. Dies tun sie in ihren dicken, fleischigen und stacheligen Blättern. Das in ihnen befindliche Gel und Saft werden für medizinische Zwecke verwendet. Hauptsächlich findet der gewonnene Nektar in der Homöopathie Anwendung.

Agaven gehören zu den Sukkulenten. Diese Wüstenpflanzen speichern Wasser in ihren Blättern. (Bildquelle: Unsplash / Drew Beamer)

Neben Fruktane (vor allem Agavin) enthalten Agaven auch steroidale Saponine (darunter die Agavoside A, B, C und Agavesaponin D, E und H), Hecogenin, Tigogenin, Isoflavone und Cumarine, Tetratriacontanol, Homoisoflavonoide, geringe Mengen ätherisches Öl, Xylose (Zucker), Polysaccharide (wie Inulin), Oxalsäure, Beta-Karotin (Provitamin A) und die Vitamine B, C, D, und K. (5, 7)

Bereits seit Jahrhunderten finden Agaven Anwendungen in der Medizin. Ihre Inhaltsstoffe wirken:

  • antibakteriell
  • entzündungshemmend
  • blutzuckersenkend
  • knochenstärkend
  • schweißtreibend
  • schmerzlindernd
  • gewichtsreduzierend
  • harntreibend
  • abführend
  • entspannend

(5, 6)

Agave Produkte sind in großen Mengen giftig, weshalb sie zumeist nur äußerlich, homöopathisch, in niedriger Dosierung und als Beimischung in Kräutertees verwendet werden.

Doch solange du die Angaben deines Arztes, Apothekers oder des Beipackzettels beachtest, brauchst du nichts zu befürchten. (5, 6)

Zuckerersatz

Aus den Blättern der Agave kann ein Dicksaft gewonnen werden. Dieser wird zur Süßung von Speisen und Getränken verwendet. Als Süßungsmittel genießt es vor allem bei Veganern große Beliebtheit. (1, 7)

Dieser Zuckerersatz hat eine hohe Konzentration an Fruktose und wenig Glukose. Dadurch hat es einen geringeren glykämischen Index. Aus diesem Grund kann es auch von Diabetikern verwendet werden. (7)

Vorteile
  • Gesunde Begleitstoffe, wie Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe
  • Höhere Süßkraft (9)
  • Weniger Kalorien
  • Kaum Eigengeschmack
Nachteile
  • Kann nur in Mittel- und Südamerika angebaut werden – weite Transportwege
  • Große Monokulturen
  • Hoher Fructose-Anteil

Durch den erhöhten Fruktose-Anteil solltest du im Falle einer Unverträglichkeit Agaven meiden. In diesem Fall könnte es zu einer erhöhten Harnsäure-Produktion, zum metabolischen Syndrom und zur Hypertriglyceridämie führen. Wenn du zu viel davon zu dir nimmst, kann es auch zu Verdauungsstörungen kommen. (7)

Für den Magen

Da der Dicksaft der Agave eine antibiotische, entzündungshemmende und abführende Wirkung hat, wird es bei der Behandlung von Magengeschwüren oder bakteriellen Infektionen eingesetzt. Sie unterstützt das Immunsystem dabei den Körper von unerwünschten Stoffen und Krankheitserregern zu befreien. (2, 3, 4, 5, 6, 7)

Generell hat Agavendicksaft eine verdauungsregulierende Wirkung. Hierfür kann der Dicksaft entweder als Sirup oder als Bestandteil eines fertigen Präparats eingenommen werden.

Jedoch solltest du den Sirup nur in Maßen genießen. Zu viel und du bekommst Verdauungsstörungen. (5, 7)

So wird Agaven Dicksaft auch als Entgiftungskur genutzt. Er wirkt nämlich harntreibend, womit schädliches gut aus dem Körper transportiert werden kann. (7)

Für die Knochen

Es hat sich gezeigt, dass die Agave den Kalziumspiegel im Blut erhöht. Und wie wir alle wissen, ist Kalzium wichtig für die Knochen. Somit schützt die Agave vor Osteoporose. Bei dieser Krankheit werden die Knochen brüchig. Sie kommt vor allem bei älteren Mitbürgern vor.

Für die äußere Anwendung

Aus Agaven gewonnene Produkte werden auch gerne als Mittel zur äußeren Anwendung herangezogen.

Agavencremen werden zum Beispiel für Wunden, Verbrennungen, Hautpilz, Warzen und Geschwüren verwendet. Auch für Gelenkschmerzen kommt es zum Einsatz. Denn die Agave wirkt desinfizierend, abschwellend und schmerzlindernd. (3, 5, 6, 7)

Was ist Agavendicksaft?

Agavendicksaft ist ein rein pflanzliches Süßungsmittel, das aus dem Nektar der gleichnamigen Wüstenpflanze gewonnen wird.

Obwohl normalerweise zwischen Sirup und Dicksaft ein Unterschied besteht, wird in Bezug zu diesem Produkt die beiden Ausdrücke als Synonyme verwendet.

Sirup muss für die Herstellung erhitzt werden, Dicksaft kann kalt gewonnen werden.

Für die Herstellung des Sirups wird Nektar aus den fleischigen Blättern der Agave geerntet. Dieser wird erhitzt und eingedickt, bis der zähflüssige Dicksaft entsteht. Je mehr er eingedickt wird, desto dunkler wird der Dicksaft und desto karamell-artiger schmeckt er.

In Farbe und Konsistenz erinnert das fertige Produkt Honig oder Ahornsirup. Da dieser Sirup allerdings etwas flüssiger ist und nicht fest werden kann, ist es ein sehr beliebtes Süßungsmittel von Speisen und Getränken. (9)

Wie schmeckt Agavendicksaft?

Agavendicksaft hat wenig Eigengeschmack. Allerdings gilt je konzentrierter bzw. dunkler der Sirup ist, desto mehr bekommt er eine leichte Karamellnote.

Er ist auch süßer als herkömmlicher Zucker. Das hat den großen Vorteil, dass man sparsamer damit umgehen kann. (9)

Für wen eignet sich Agavendicksaft?

Agavensirup bzw. -dicksaft ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Süßungsmitteln, wie Zucker. Die Agave kommt in vielen Diätprodukten vor, da sie weniger Kalorien enthält als Zucker. Der Fruktose-Anteil ist allerdings der Gleiche. (8)

Veganer

Außerdem gilt Agavensirup als ein rein pflanzliches Süßungsmittel. Deshalb genießt es vor allem bei Veganern große Beliebtheit.

Allerdings ist hier die Motivation des Veganers wichtig. Da die Wüstenpflanze in unseren Breitengraden nicht natürlich wachsen kann, muss sie im Gewächshaus gezüchtet werden. Dies ist selten der Fall. Agavenplantagen sind in vor allem in Mittelamerika bis Südamerika anzufinden.

Somit muss der gewonnene Agavendicksaft, einen langen Transportweg zurücklegen. So tragen selbst die Bio Produkte einen großen Teil zum CO² Ausstoß bei. In diesem Fall bietet der regionale Honig oder Ahornsirup eine umweltfreundlichere Alternative.

Diabetiker

Als Süßungsmittel genießt es auch bei Diabetikern große Beliebtheit. Der Grund dafür ist der im Verhältnis niedriger Glukose Anteil.

Allerdings ist der Fructose Anteil der Gleiche wie bei anderen Süßungsmitteln. Deshalb solltest du hier besonders aufpassen. Die Menge an Agavensirup sollte stets am Insulin angepasst sein.(8, 10, 11)

Außerdem führt Agavensirup in großen Mengen zu Blähungen und Durchfall. Also gib dich nicht dem Irrglauben hin, dass der Dicksaft um vieles gesünder ist, als Zucker. (1)

Nutzer Vorteil Nachteil
Veganer Rein pflanzlich, leicht erhätlich Großer CO² Fußabdruck
Diabetiker wenig Glukose, Sehr süßer Geschmack Hoher Fructose-Anteil, Abführende Wirkung

(8, 10)

Der Dicksaft ist somit für viele Veganer und Diabetiker eine gute Alternative, während für andere die Nachteile zu schwerwiegend sind. Diese Entscheidung für dich selbst musst du individuell treffen.

Welche Pflanzenteile werden von der Agave verarbeitet?

Die blaue Agave, oder auch Agave Americana, ist eine Wüstenpflanze. Sie lebt etwa 20 Jahre. Bereits nach einigen wenigen Jahren können die fleischigen Blätter der Pflanze ohne Rücksicht auf die Jahreszeit geerntet werden.

Agaven haben eine sehr hohe Süßkraft. Diese ist höher, als bei anderen Süßungsmitteln. Deshalb ist sie sowohl bei Diabetikern, als auch Veganern sehr beliebt. (Bildquelle: Unsplash / Oben Clay Banks)

Hierbei solltest du stets die äußeren Blätter Pflücken, um den Kern der Pflanze nicht zu beschädigen. Außerdem kann auf diese Weise die Pflanze gut gedeihen, wodurch du wieder neue Blätter ernten kannst.

Die dicken und mit Stacheln übersäten Blätter enthalten einen Dicksaft, welcher für Heilmittel verwendet wird. Der Stamm selbst findet nur selten in der Volksmedizin Anwendung. Die westliche Medizin verarbeitet nur die Blätter. Wie du siehst, verbirgt sich oft in den erschreckendsten Pflanzen, die besten Wirkstoffe.

Wofür kann ich Agavensirup verwenden?

Agavendicksaft kann zum Süßen von Speisen aller Art herangezogen werden. Egal ob Müsli, Joghurt, Desserts oder auf dem Brot anstelle von Honig. Selbst für Salatdressings eignet er sich wunderbar. Der Sirup versüßt alles. Auch für warme und kalte Getränke, wie Fruchtsäfte, Kaffee oder Tees kannst du den Agavensirup verwenden.

Ist Agavendicksaft zum Backen geeignet?

Agavensirup eignet sich eher weniger zum Backen. Die dunkle Farbe des Dicksafts würde so manchen Kuchen verfärben.

Außerdem ist der Agavendicksaft flüssiger als Honig oder karamellisierter Zucker. Deshalb ist durch die Verwendung des Sirups die Konsistenz deiner Backware gefährdet.

Allerdings gibt es auch einen Agavenzucker bzw. ein Pulver, dass besser zum Backen geeignet ist. Dieses ist nämlich weiß und hat keinen Eigengeschmack.

Wo kann ich Agaven-Produkte kaufen?

Produkte, welche aus dem Nektar der Agave gewonnen werden, finden hauptsächlich in der Homöopathie Anwendung. Vor allem in Großstädten gibt es einige Apotheken, die sich auf die homöopathische Heilkunde spezialisiert haben. Hier erhältst du die benötigten Globoli problemlos.

Falls du in einer weniger erschlossenen Gegend wohnst, empfehlen wir dir den Online-Einkauf. Auch hier gibt es bereits homöopathische Fachgeschäfte wie zum Beispiel:

  • remedia.at
  • remedia-homoeopathie.de
  • shop-apotheke.at

Das verbreitetste Produkt aus Agave ist der Agaven-Dicksaft. Deshalb findest du ihn auch am einfachsten. Wo genau beantworten wir dir hier.

Wo kann ich Agaven-Dicksaft kaufen?

Agavendicksaft kann heutzutage in jedem größeren Supermarkt gekauft werden. Also schau dich bei deinem nächsten Großeinkauf einfach im Sirupregal genauer um. Auch einige Bio-Läden und der DM haben Agavendicksaft im Sortiment.

Wenn du aber in einem kleineren Dorf wohnst, oder dein Supermarkt den Dicksaft nicht führt ist das kein Problem. Nicht nur die Supermärkte selbst verfügen heutzutage über einen Online Shop. Der Dicksaft ist auch über Amazon oder Online Apotheken erhältlich.

Bildquelle: liangchao / 123rf

Einzelnachweise (11)

1. Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG. 2016.
Quelle

2. Inkanatura import export SL. 2015.
Quelle

3. Misra, Arup Kumar; Varma, Sushil Kumar; Kumar, Ranjeet. 2018.
Quelle

4. Khan,M.T.J.; Ahmad, K.; Alvi, M.N.: Antibacterial and Irritant Activities of Organic Solvent Extracts of Agave americana Linn. 2010.
Quelle

5. Dr. phil. Utz Anhalt. 2020.
Quelle

6. Agoro Gesundheitsportal. 2020.
Quelle

7. Dipl.-Biol. Elke Löbel. 2018.
Quelle

8. Dornas WC, de Lima WG, Pedrosa ML, Silva ME. Adv Nutr. 2015.
Quelle

9. Phillips KM, Carlsen MH, Blomhoff R. 2009.
Quelle

10. Choi, H. K., Willett, W., & Curhan, G. 2010.
Quelle

11. Jamnik J, Rehman S, Blanco Mejia S, et al. 2016.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Die süßen Alternativen
Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG. 2016.
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Die Agavenpflanze mit ihren vielen Eigenschaften
Inkanatura import export SL. 2015.
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Anti-inflammatory Effect of an Extract of Agave americana on Experimental Animals
Misra, Arup Kumar; Varma, Sushil Kumar; Kumar, Ranjeet. 2018.
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Antibacterial and Irritant Activities of Organic Solvent Extracts of Agave americana Linn., Albizzia lebbek Benth. Achyranthes aspera Linn. and Abutilon indicum Linn -A Preliminary Investigation
Khan,M.T.J.; Ahmad, K.; Alvi, M.N.: Antibacterial and Irritant Activities of Organic Solvent Extracts of Agave americana Linn. 2010.
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Agave – Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung
Dr. phil. Utz Anhalt. 2020.
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Agave gegen Verstopfungen, Augenleiden und Rückenschmerzen
Agoro Gesundheitsportal. 2020.
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Agave
Dipl.-Biol. Elke Löbel. 2018.
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Health implications of high-fructose intake and current research
Dornas WC, de Lima WG, Pedrosa ML, Silva ME. Adv Nutr. 2015.
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Total antioxidant content of alternatives to refined sugar
Phillips KM, Carlsen MH, Blomhoff R. 2009.
Gehe zur Quelle
Fructose-rich beverages and risk of gout in women
Choi, H. K., Willett, W., & Curhan, G. 2010.
Gehe zur Quelle
Fructose intake and risk of gout and hyperuricemia: a systematic review and meta-analysis of prospective cohort studies. BMJ Open
Jamnik J, Rehman S, Blanco Mejia S, et al. 2016.
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