Alpen-Milchlattich
Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2020

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Die heilenden Wunderkräuter aus dem Bergland sind seit Jahrhunderten vielverwendete Bestandteile der Volksmedizin. Doch können Pflanzen wie der Alpen-Milchlattich wirklich das halten, was sie versprechen und auch bei wissenschaftlichen Untersuchungen überzeugen? Was steckt hinter der angeblichen Heilkraft?

In unserem großen Alpen-Milchlattich Test 2021 erfährst du alles, was über dieses Heilkraut wissen musst. Wir informieren dich über die wichtigsten Bewertungskriterien für die Pflanze sowie die Heilwirkungen, die ihr nachgesagt werden. Die wichtigsten Fragen zum Alpen-Milchlattich werden wir selbstverständlich für dich beantworten.




Das Wichtigste in Kürze

  • Man schreibt dem Alpen-Milchlattich einige laktationsfördernd und heilend wirkenden Eigenschaften zu. Zwar wurde die Staude in nur wenigen wissenschaftlichen Studien genauer auf ihre Wirkweise hin untersucht, man fand jedoch einige Inhaltsstoffe, die für heilende Wirkweisen bekannt sind.
  • Der Alpen-Milchlattich eignet sich für die innere und äußere Anwendung. Er kann zu Umschlägen, Tinkturen und Salatbeilage verarbeitet werden.
  • Da der Alpen-Milchlattich einen sehr ausgeprägten bitteren Geschmack hat, bietet es sich an, ihn mit süßlich schmeckenden Speisen zu kombinieren. Damit neutralisiert man den Geschmack der gesunden Bitterstoffe, ohne sie zu entfernen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Alpen-Milchlattich Produkte

Beim Kauf von Alpen-Milchlattich kannst du auf verschiedene Aspekte achten, wie:

Durch die für dich passende Wahl kannst du Geld sparen und du sorgst zudem dafür, dass du deinem Körper nichts zufügst, was er nicht braucht. Achte daher grundlegend immer auf eine hohe Qualität und lass dir bei Bedarf Zertifikate der Hersteller zeigen.

Gesundheitszustand der Pflanze

Achte unbedingt auf den gesundheitlichen Zustand der Pflanze, bevor du sie kaufst oder selbst erntest. Die Gesundheit kannst du meist schnell daran erkennen, ob die Blätter schon in den Frühjahrs- oder Sommermonaten welken und eine gräulich-bräunliche Färbung annehmen.

Prüfe auch die Unterseite der Blätter sowie Blattachseln und Verzweigungen. Die Blätter kränklicher Pflanzen haben meist Flecken, kräuseln sich an ihren Enden oder haben Gespinnste, die an ihnen herunterhängen.

Ist der Alpen-Milchlattich von einem Pilz oder von schädlichen Insekten befallen? In diesen Fällen wird dringend von Kauf und Ernte der Pflanze abgeraten, so dass die eigene Gesundheit nicht gefährdet wird.

Herkunft der Pflanze

Wie es der Name bereits vermuten lässt, kommt der Alpen-Milchlattich aus dem Hochland der Alpen. Mitunter ist er aber auch in anderen Gebirgen Mitteleuropas anzutreffen. Wichtig ist zu wissen, dass das Kraut nur in über 1000 Meter Höhenlage gesund gedeihen kann.

Achte deshalb vor dem Kauf darauf, wo die Pflanze gewachsen ist, bevor sie geerntet wurde. Nur wenn der Alpen-Milchlattich unter seinen heimischen Klimabedingungen wachsen konnte, kann er sein heilendes Potenzial entfalten.

Wichtige Indizien können hierbei die Zertifikate und Sigel der Hersteller und Anbieter sein. Diese Auszeichnungen versprechen eine regelmäßig kontrollierte Qualität der Ware. Besonders bei Heilkräutern ist der eigenen Gesundheit willen auf Hochwertigkeit Acht zu geben.

Verpackung und Lieferung der Pflanze

Wenn du den Alpen-Milchlattich nicht direkt in der Gärtnerei kaufst oder vor Ort pflückst, besteht die Möglichkeit, dass du sie online bestellen kannst. Hier ist aber Vorsicht geboten, damit es keine ungewollten Überraschungen gibt. Achte deshalb auf:

  • Lieferzustand der Pflanze,
  • Art der Verpackung und
  • Lieferzeit.

Denn die Art der Verpackung und Lieferung entscheidet über den Zustand der Pflanze, wenn sie angeliefert wird. Wenn du eine Lebendpflanze bestellst, solltest du dich vergewissern, ob die Staude mit nackten Wurzeln oder mit einem Erdballen geliefert wird. Mit Erdballen ist eine etwas längere Lieferzeit möglich, da das Wurzelwerk geschützter ist.

Pflanzen sollten nicht mehr als 5 Tage Lieferzeit haben.

Stelle außerdem sicher, dass die Pflanze in einem Karton versendet wird und nicht in Folie oder Tüten. Nur im Karton kann der empfindliche Alpen-Milchlattich vor der Druckbelastung von anderen Lieferwaren geschützt werden.

Nicht zuletzt gilt es auf die Lieferzeit zu achten. Ist die Lieferzeit zu lang, so gefährdet dies den Gesundheitszustand der Pflanze, da sie nicht ausreichend Wasser und Nährstoffe erhält. Wenn aber auf eine angemessene Verpackung geachtet wurde, dann sind Lieferzeiten von bis zu fünf Tagen im Rahmen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Alpen-Milchlattich ausführlich beantwortet

Um dich umfassend über die Wirksamkeit von Alpen-Milchlattich zu informieren und dir den aktuellen Stand der Wissenschaft näherzubringen, haben wir dir alle wichtigen Informationen in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.

Was ist Alpen-Milchlattich und was sind seine Wirkungen?

Der Alpen-Milchlattich ist ein mehrjähriges Staudengewächs, das vornehmlich in den mitteleuropäischen Alpen vorzufinden ist. Erkennen kann man die Staude an ihren drüsig behaarten grün bis rotbraunen Stängeln, den spießförmigen gespaltenen Blättern und ihren blauvioletten Blüten.

Der botanische Name lautet Cicerbita alpina, jedoch ist die Pflanze auch unter den Namen Milchkraut, Schmettenwurz und Milchdistel bekannt.

Alpen-Milchlattich-1

Der Alpen-Milchlattich gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Unter optimalen Wachstumsbedingungen kann die Pflanze bis zu über zwei Meter groß werden.
(Bildquelle: pixabay / Hans Braxmeier)

Der Alpen-Milchlattich verfügt über einen ausgeprägten bitteren Geschmack. Dieser rührt von der hohen Menge an Bitterstoffen her. Darunter fallen etwa:

  • Phenolische Verbindungen, (1)
  • Sesquiterpenlactone (2) und
  • Antioxidantien, (3)

die einen hohen gesundheitlichen Nutzenhaben.

Die Pflanze selbst eignet sich zum Verzehr in roher oder gekochter Form. Alternativ kann der Saft aus den Stängeln gepresst und direkt auf die Haut aufgetragen werden.

Förderung von Milchproduktion

Noch bevor man die Pflanze für den menschlichen Verzehr entdeckte, wurde die Pflanze vor allem von den Bergbauern geschätzt. Gemäß einer Bauernweisheit soll der Verzehr dieser Pflanze von zu einer Steigerung ihrer Milchproduktion führen.

Alpen-Milchlattich-2

Aufgrund der angeblich laktationsfördernden Wirkung trägt der Alpen-Milchlattich auch den Namen „Schmettenwurz“. Abgeschöpfte Milchrahm wurden damals als „Schmetten“ bezeichnet.
(Bildquelle: pixabay / Lukas Bieri)

Die laktationsfördernde Wirkung bei Kühen wurde allerdings nie wissenschaftlich untersucht. Im Rahmen von Studien konnte belegt werden, dass Kräuter eine fördernde Wirkung auf die Milchproduktion von stillenden Müttern haben können (4), jedoch ist diese Wirkweise speziell beim Alpen-Milchlattich noch nicht nachgewiesen worden.

Wirkung bei Entzündungen

Entzündungen sind eine Reaktion des Körpers, die sowohl positiv als auch negativ sein kann. Zum einen können Entzündungen vor Infektionen und innerkörperlichen Verletzungen durch Fremdorganismen schützen.(5) Zum anderen sind chronische Entzündungen Verursacher von krankhafter Gewichtszunahme und können zu weiteren Krankheiten führen. (6)

Pflanzliche Antioxitantien bekämpfen chronische Entzündungen.

Chronische Entzündungskrankheiten werden durch einen Mangel an natürlichen Antioxidantien und die damit verbundene Überproduktion von freien Radikalen begünstigt. Deshalb ist es wichtig, dass den Patienten mehr Antioxidantien zugeführt werden, welche die freien Radikale binden können. (7)

Der Alpen-Milchlattich verfügt über die sogenannte Kaffeesäure, die eine antioxidative Wirkweise aufzeigt. Damit ist es der Pflanze möglich die freien Radikale zu binden und Entzündungen entgegenzuwirken. (8)

Dem Saft der Pflanze wird zudem eine adstringierende Wirkung nachgesagt. Es soll also bei entzündeten und nässenden Wunden der Hautoberfläche helfen, indem es die Eiweiße bindet und die Blutung stillt. An dieser Stelle fehlen allerdings die wissenschaftlichen Belege.

Wirkung bei Herzleiden

Bei genaueren Untersuchungen des Alpen-Milchlattichs, fand man eine hohe Anzahl an phenolischen Verbindungen. (9, 1) Die physiologischen Eigenschaften dieser Verbindungen reichen von antiallergenen, antimikrobiellen und antioxidativen bis hin zu gefäßerweiternden und kardioprotektiven Wirkungen. (10)

Sie binden also ebenfalls freie Radikale und können bei der Behandlung von Herz und Gefäße betreffenden Krankheiten eine große Rolle spielen.

Alpen-Milchlattich-3

Es lassen sich einige Inhaltsstoffe im Alpen-Milchlattich finden, deren heilende Eigenschaften bereits mehrfach wissenschaftlich untersucht und belegt wurden. Es finden sich allerdings wenige Studien, die diese Inhaltsstoffe bei den Untersuchungen direkt aus dem Alpen-Milchlattich beziehen.
(Bildquelle: pixabay / Darko Stojanovic)

Die sogenannten Sesquiterpenlactone werden besonders häufig in Pflanzen der Asteraceae-Familie (Kobblütler) gefunden, zu der auch der Alpen-Milchlattich gehört. (11, 12)  Sie sind unter anderem für den bitteren Geschmack der Pflanze verantwortlich.

Ihr Potential in der Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen zeigen sie, indem sie dazu verhelfen können, die verspannten Muskeln des Herzens entkrampfen zu lassen. (13)

Zwar richten sich weitere Studien über Sesquiterpenlactone der Anti-Tumor-Forschung zu, (14) allerdings gibt es bisher keine Studien, die sich bei diesem Thema explizit mit den Sesquiterpenlactonen des Alpen-Milchlattichs auseinandersetzen.

Dennoch geht man davon aus, dass das Potenzial des Alpen-Milchlattichs als Chemopräventivmittel in Zukunft mehr Interesse gewinnen könnte. Die Sprossen der Staude weisen große Mengen an Kaffeesäurederivaten auf, dessen stark antioxidative Wirkung bereits in der Krebsforschung verwendet werden. (15)

Wann und für wen ist die Einnahme von Alpen-Milchlattich Produkten sinnvoll?

Aufgrund der unzureichenden Bestandslage an wissenschaftlichen Untersuchungen, gibt es keine ausdrücklichen Aussagen darüber, wann und unter welchen Umständen sich der Verzehr von Alpen-Milchlattich empfiehlt.

Gemäß der Bauernweisheit wird die Pflanze beabsichtigt von Bauern unter das Futter ihrer Milchkühe gemischt. Über Generationen hinweg glaubt man, dass dieses Kraut die Milchproduktion der Tiere fördern würde. Allerdings fehlen auch hier die wissenschaftlichen Untermauerungen, ob diesem Glaube nun Recht zu geben ist oder nicht.

Worauf muss bei der Zubereitung von Alpen-Milchlattich geachtet werden?

Der Alpen-Milchlattich kann nicht nur als Heilkraut, sondern auch als Wildgemüse zu Salaten oder ähnlichem verzehrt werden. Wichtig ist dabei, dass die Schale der Stängel vor weiterer Zubereitung abgeschält werden.

Die Stängel haben einen bitteren Geschmack und können roh oder gekocht gegessen werden. Traditionell werden Stängel und Blüten von den Sami, einem indigenen Volk im Norden Skandinaviens, in Rentiermilch gekocht.

Hinsichtlich der Dosierung sollte lediglich der bittere Geschmack der Pflanze beachtet werden. Selbst beim Kochen gehen die Bitterstoffe nicht ganz verloren.

Die Triebe der Pflanze werden in der Regel im Herbst geerntet und eignen sich dann nur für eine kurze Zeitperiode für gastronomische Zwecke. Nach nur 15 bis 20 Tagen wird der Alpen-Milchlattich zu bitter, um ihn genießen zu können. Die Blüten können von Juli bis September geerntet werden.

Wo kann ich Alpen-Milchlattich Produkte kaufen?

Der Alpen-Milchlattich wächst in den Berglandschaften Mittel-Europas und ist in den Wiesen, Hochstaudenfluren sowie Bergmischwäldern vorzufinden.

Alpen-Milchlattich-4

Dies optimalen Wchstumsbedingungen für den Alpen-Milchlattich sind sehr nährstoffreiche Böden mit Anteilen von Kalk- und Silikatgestein.
(Bildquelle: pixabay / Ilona Ilyés)

Zu kaufen gibt es den Alpen-Milchlattich lediglich als Pflanze in Töpfen in Pflanzereien. Es gibt nur sehr wenige Anbieter, die das Heilkraut in ihrem Sortiment halten, da die Nachfrage gering ausfällt. Es bietet sich deshalb an, die Pflanze eigens anzubauen oder auf den Bergwiesen zu pflücken.

Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten. Viele Wiesenpflanzen ähneln einander in ihrem Aussehen, nicht aber in ihrer Zuträglichkeit für die menschliche Gesundheit. So wird der Alpen-Milchlattich meist mit dem hochgiftigen blauen Eisenhut (Aconitum) verwechselt. (16)

Welche Arten von Alpen-Milchlattich Produkten gibt es?

Um den Alpen-Milchlattich zu sich nehmen zu können, bedarf es keiner allzu aufwendigen Vorbereitung. Abhängig davon, wofür die Pflanze eingesetzt werden soll, bieten sich unterschiedliche Arten der Darreichung an:

Art Beschreibung
Alpen-Milchlattich in fester Form Die Verwendung der Pflanze in fester Form ist die am häufigsten verwendete und eignet sich vornehmlich für den Verzehr.
Alpen-Milchlattich in flüssiger Form Der Pflanzensaft wird oftmals als Tinktur bei Wunden angewendet, kann aber auch eingenommen werden.

Für einen genaueren Überblick zeigen wir dir in den folgenden Abschnitten die genauen Vor- und Nachteile dieser Varianten auf.

Alpen-Milchlattich in fester Form

In dem über Generationen hinweg weitergegebenen Wissen über den Alpen-Milchlattich wird dieser vornehmlich in fester Form verspeist. Wie bereits erwähnt kann er roh als Wildgemüse oder gekocht, gemäß der Tradition der Sami in Rentiermilch, zubereitet werden. Achte darauf, dass in beiden Variationen die Pflanzenstängel vorerst abgeschält werden müssen.

Wichtig: Wird der Alpen-Milchlattich zu lange den hohen Temperaturen des Wassers ausgesetzt, werden seine Bitterstoffe zum Teil herausgespült und chemisch zerlegt. Das mindert zwar den bitteren Geschmack, mindert aber auch seine Heilwirkung!

Wer trotzdem kein Liebhaber des bitteren Geschmacks ist, sollte die Pflanze mit anderen Speisen kombinieren, die süßlicheren Geschmacks sind. Dadurch wird die Bitterkeit geschmacklich neutralisiert, ohne die gesunden Bitterstoffe zu entfernen.

Da der Alpen-Milchlattich nicht in vordefinierten Mengen oder Portionen verkauft wird, obliegt dir die Entscheidung über die Dosierung.

Vorteile
  • Einfache Zubereitung
  • Eigent sich besonders für den Verzehr
  • Individuelle Dosierung möglich
  • kann nach Belieben mit anderen Speisen kombiniert werden
Nachteile
  • Ausgeprägter bitterer Geschmack
  • nicht lange haltbar

Damit die Heilstoffe der Pflanze ihre Wirkung entfalten können, ist es nicht nötig ganze Mahlzeiten daraus zu machen. Es wird stattdessen empfohlen immer wieder ein bisschen zu verwenden.

Alpen-Milchlattich in flüssiger Form

Bei der flüssigen Variante des Alpen-Milchlattichs ist meist vom Pflanzensaft die Rede. Diesen erhält man, indem man Blüten und Stängel auspresst. Zwar ist die Methode mit etwas mehr Arbeit verbunden, jedoch ist das Resultat weitaus flexibler anzuwenden.

Der Saft eignet sich grundsätzlich sowohl für die innere als auch äußere Anwendung. Häufig wird allerdings auf die Verwendung als Tinktur zurückgegriffen. Diese kann auf Wunden und Entzündungen an der Hautoberflächen aufgetragen werden.

Vorteile
  • Eignet sich vor allem zur äußeren Anwendung
  • individuelle Dosierung möglich
Nachteile
  • Mehr Arbeit in der Zubereitung
  • Ausgeprägter bitterer Geschmack
  • Nicht lange haltbar

Anders als bei den meisten Heilkräutern eignet sich der Alpen-Milchlattich nicht zur Einnahme als Tee. Wie auch bei der festen Variante können die heilenden Bitterstoffe der Pflanze durch das heiße Wasser zerkocht werden.

Welche Nebenwirkungen kann Alpen-Milchlattich haben?

Es gibt keine ausdrücklichen Verweise auf protokollierte Nebenwirkungen der Einnahme von Alpen-Milchlattich. Sowohl in Schul- als auch in der Volksmedizin ist die Wirkweise der Pflanze in nur sehr geringem Ausmaß erforscht.

Aufgrund der sehr geringen Bedeutung dieser Pflanze als Heilkraut, ist es nicht absehbar, ob in Zukunft genauere wissenschaftliche Studien zu diesem Thema durchgeführt werden.

Ohne die medizinische Beratung eines Facharztes wird allerdings von der Einnahme von Kräutern während der Schwangerschaft abgeraten. Forscher sprechen ihre Bedenken hierbei besonders hinsichtlich der Qualität und Sicherheit von Kräutern aus. (17)

Welche Alternativen gibt es zu Alpen-Milchlattich Produkten?

Neben dem Alpen-Milchlattich gibt es noch weitere Kräuter, denen zwar eine heilende, besonders aber milchflusssteigernde Wirkung nachgesagt wird. Darunter fallen Koriander, Eisenkraut sowie Brennnessel.

Wissenschaftlich erwiesen wurde die Wirkweise der Kräuter in diesem Bezug allerdings noch nicht. Entsprechend ist auch ihre Bedeutung in der Volksmedizin untergeordneter Natur. Deshalb haben wir dir hier Alternativen aufgeführt, in der klinischen Forschung weitsaus mehr Beachtung erhalten.

Alternative Erläuterung
Mexikanischer Oregano Coleus amboinicus Lour (CA) wird seit Jahrhunderten in der traditionellen Küche Indonesiens verwendet. Im Rahmen einer Studie konnte nun belegt werden, dass di Pflanze die Milchproduktion einer stillenden Mutter fördern kann. Das Milchvolumen konnte bei den Teilnehmerinnen um durchschnittlich 65% erhöht werden, ohne dass es negative Auswirkungen auf die Qualität der Milch hatte. (18)
Fenchel Dass Fenchel tatsächlich die Milchproduktion in der Quantität fördert, konnte bisher nur bei Ziegen nachgewiesen werden. (19) Hinsichtlich der Verbesserung der Qualität konnten jedoch auch bei Frauen Beweise erbracht werden. (20)

Um keine gesundheitlichen Risiken einzugehen, solltest du dich dennoch vor Einnahme von Kräutern während der Stillzeit von deinem Facharzt beraten lassen.

Bildquelle: Volrab / 123rf

Einzelnachweise (20)

1. Alexandru L, Pizzale L, Conte L, Barge A, Cravotto G. (2013). Microwave-assisted extraction of edible Cicerbita alpina shoots and its LC-MS phenolic profile. J Sci Food Agric. 93(11). 2676-82. doi: 10.1002/jsfa.6082. Epub 2013 Mar 22. PMID: 23526184.
Quelle

2. Appendino, G, Tettamanzi, P, Gariboldi, P. (1991). Sesquiterpene lactones andfuranocoumarins fromCicerbita alpina. Phytochemistry 30, 1319–1320. https://doi.org/10.1016/S0031-9422(00)95225-7
Quelle

3. Middleton E Jr, Kandaswami C, Theoharides TC. (2000). The effects of plant flavonoids on mammalian cells: implications for inflammation, heart disease, and cancer. Pharmacol Rev. 52(4):673-751. PMID: 11121513.
Quelle

4. Budzynska, K., Gardner, Z. E., Dugoua, J. J., Low Dog, T., & Gardiner, P. (2012). Systematic review of breastfeeding and herbs. Breastfeeding medicine: the official journal of the Academy of Breastfeeding Medicine, 7(6), 489–503. https://doi.org/10.1089/bfm.2011.0122.
Quelle

5. Chen, L., Deng, H., Cui, H., Fang, J., Zuo, Z., Deng, J., Li, Y., Wang, X., & Zhao, L. (2017). Inflammatory responses and inflammation-associated diseases in organs. Oncotarget, 9(6), 7204–7218. https://doi.org/10.18632/oncotarget.23208
Quelle

6. Calder PC, Ahluwalia N, Brouns F, Buetler T, Clement K, Cunningham K, Esposito K, Jönsson LS, Kolb H, Lansink M, Marcos A, Margioris A, Matusheski N, Nordmann H, O'Brien J, Pugliese G, Rizkalla S, Schalkwijk C, Tuomilehto J, Wärnberg J, Watzl B, Winklhofer-Roob BM. (2011). Dietary factors and low-grade inflammation in relation to overweight and obesity. Br J Nutr. 106 Suppl 3:S5-78. doi: 10.1017/S0007114511005460 . PMID: 22133051.
Quelle

7. Arulselvan, P., Fard, M. T., Tan, W. S., Gothai, S., Fakurazi, S., Norhaizan, M. E., & Kumar, S. S. (2016). Role of Antioxidants and Natural Products in Inflammation. Oxidative medicine and cellular longevity, 2016, 5276130. https://doi.org/10.1155/2016/5276130
Quelle

8. Pellati F, Benvenuti S, Magro L, Melegari M, Soragni F. (2004). Analysis of phenolic compounds and radical scavenging activity of Echinacea spp. J Pharm Biomed Anal. 35(2):289-301. doi: 10.1016/S0731-7085(03)00645-9. PMID: 15063463.
Quelle

9. Fusani, P., Zidorn, C. (2010). Phenolics and a sesquiterpene lactone in the edible shoots of Cicerbita alpina(L.) Wallroth. Journal of Food Composition and Analysis 23, 659–664. https://doi.org/10.1016/j.jfca.2009.08.014
Quelle

10. Laura Bravo, Ph D. (1998). Polyphenols: Chemistry, Dietary Sources, Metabolism, and Nutritional Significance Nutrition Reviews. 56(11). 317–333. https://doi.org/10.1111/j.1753-4887.1998.tb01670.x
Quelle

11. Chaturvedi, D. (2011). Sesquiterpene lactones: structural diversity and their biological activities, In- Opportunity, Challanges and Scope of Natural Products in Medicinal Chemistry. ISBN :978-81-308-0448-4. Research Signpost, Trivandrum. pp. 313-334.
Quelle

12. Appendino, G. Tettamanzi, P. Gariboldi, P. (1991). Sesquiterpene lactones and furanocoumarins from Cicerbita alpina. Phytochemistry 30, 1319–1320.
Quelle

13. Rodriguez, E., Towers, G. H. N., & Mitchell, J. C. (1976). Biological activities of sesquiterpene lactones. Phytochemistry, 15(11), 1573-1580.
Quelle

14. Zhang S, Won YK, Ong CN, Shen HM. (2005). Anti-cancer potential of sesquiterpene lactones: bioactivity and molecular mechanisms. Curr Med Chem Anticancer Agents. 5(3):239-49. doi: 10.2174/1568011053765976. PMID: 15992352.
Quelle

15. Fusani, P., Zidorn, C. (2010). Phenolics and a sesquiterpene lactone in the edible shoots of Cicerbita alpina (L.) Wallroth. Journal of Food Composition and Analysis 23, 659–664. https://doi.org/10.1016/j.jfca.2009.08.014
Quelle

16. P A Moro, F Assisi, F Cassetti, M Bissoli, R Borghini, F Davanzo, T Della Puppa, V Dimasi, M Ferruzzi, T Giarratana, A Travaglia. (2009). Toxicological hazards of natural environments: Clinical reports from Poison Control Centre of Milan Urban Forestry & Urban Greening. 8(3). 179–186. DOI: 10.1016/j.ufug.2009.02.007.
Quelle

17. Louik C, Gardiner P, Kelley K, Mitchell AA. (2010). Use of herbal treatments in pregnancy. Am J Obstet Gynecol. 202(5):439.e1-439.e10. doi: 10.1016/j.ajog.2010.01.055. PMID: 20452484; PMCID: PMC2867842.
Quelle

18. Damanik R, Wahlqvist ML, Wattanapenpaiboon N. Lactagogue effects of Torbangun, a Bataknese traditional cuisine. Asia Pac J Clin Nutr. 2006;15(2):267-74. PMID: 16672214.
Quelle

19. Stogdale L. (2008). Veterinary Herbal Medicine. The Canadian Veterinary Journal, 49(8), 802.
Quelle

20. Ghasemi, V., Kheirkhah, M., Samani, L.N., & Vahedi, M. (2014). The Effect of Herbal Tea Containing Fennel Seed on Breast Milk Sufficiency Signs and Growth Parameters of Iranian Infants. shiraz e medical journal, 15.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Klinische Studie
Alexandru L, Pizzale L, Conte L, Barge A, Cravotto G. (2013). Microwave-assisted extraction of edible Cicerbita alpina shoots and its LC-MS phenolic profile. J Sci Food Agric. 93(11). 2676-82. doi: 10.1002/jsfa.6082. Epub 2013 Mar 22. PMID: 23526184.
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Klinische Studie
Appendino, G, Tettamanzi, P, Gariboldi, P. (1991). Sesquiterpene lactones andfuranocoumarins fromCicerbita alpina. Phytochemistry 30, 1319–1320. https://doi.org/10.1016/S0031-9422(00)95225-7
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Klinische Studie
Middleton E Jr, Kandaswami C, Theoharides TC. (2000). The effects of plant flavonoids on mammalian cells: implications for inflammation, heart disease, and cancer. Pharmacol Rev. 52(4):673-751. PMID: 11121513.
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Klinische Studie
Budzynska, K., Gardner, Z. E., Dugoua, J. J., Low Dog, T., & Gardiner, P. (2012). Systematic review of breastfeeding and herbs. Breastfeeding medicine: the official journal of the Academy of Breastfeeding Medicine, 7(6), 489–503. https://doi.org/10.1089/bfm.2011.0122.
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Klinische Studie
Chen, L., Deng, H., Cui, H., Fang, J., Zuo, Z., Deng, J., Li, Y., Wang, X., & Zhao, L. (2017). Inflammatory responses and inflammation-associated diseases in organs. Oncotarget, 9(6), 7204–7218. https://doi.org/10.18632/oncotarget.23208
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Klinische Studie
Calder PC, Ahluwalia N, Brouns F, Buetler T, Clement K, Cunningham K, Esposito K, Jönsson LS, Kolb H, Lansink M, Marcos A, Margioris A, Matusheski N, Nordmann H, O'Brien J, Pugliese G, Rizkalla S, Schalkwijk C, Tuomilehto J, Wärnberg J, Watzl B, Winklhofer-Roob BM. (2011). Dietary factors and low-grade inflammation in relation to overweight and obesity. Br J Nutr. 106 Suppl 3:S5-78. doi: 10.1017/S0007114511005460 . PMID: 22133051.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Arulselvan, P., Fard, M. T., Tan, W. S., Gothai, S., Fakurazi, S., Norhaizan, M. E., & Kumar, S. S. (2016). Role of Antioxidants and Natural Products in Inflammation. Oxidative medicine and cellular longevity, 2016, 5276130. https://doi.org/10.1155/2016/5276130
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Klinische Studie
Pellati F, Benvenuti S, Magro L, Melegari M, Soragni F. (2004). Analysis of phenolic compounds and radical scavenging activity of Echinacea spp. J Pharm Biomed Anal. 35(2):289-301. doi: 10.1016/S0731-7085(03)00645-9. PMID: 15063463.
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Klinische Studie
Fusani, P., Zidorn, C. (2010). Phenolics and a sesquiterpene lactone in the edible shoots of Cicerbita alpina(L.) Wallroth. Journal of Food Composition and Analysis 23, 659–664. https://doi.org/10.1016/j.jfca.2009.08.014
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Wissenschaftliche Untersuchung
Laura Bravo, Ph D. (1998). Polyphenols: Chemistry, Dietary Sources, Metabolism, and Nutritional Significance Nutrition Reviews. 56(11). 317–333. https://doi.org/10.1111/j.1753-4887.1998.tb01670.x
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Wissenschaftliche Untersuchung
Chaturvedi, D. (2011). Sesquiterpene lactones: structural diversity and their biological activities, In- Opportunity, Challanges and Scope of Natural Products in Medicinal Chemistry. ISBN :978-81-308-0448-4. Research Signpost, Trivandrum. pp. 313-334.
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Klinische Studie
Appendino, G. Tettamanzi, P. Gariboldi, P. (1991). Sesquiterpene lactones and furanocoumarins from Cicerbita alpina. Phytochemistry 30, 1319–1320.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Rodriguez, E., Towers, G. H. N., & Mitchell, J. C. (1976). Biological activities of sesquiterpene lactones. Phytochemistry, 15(11), 1573-1580.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Zhang S, Won YK, Ong CN, Shen HM. (2005). Anti-cancer potential of sesquiterpene lactones: bioactivity and molecular mechanisms. Curr Med Chem Anticancer Agents. 5(3):239-49. doi: 10.2174/1568011053765976. PMID: 15992352.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Fusani, P., Zidorn, C. (2010). Phenolics and a sesquiterpene lactone in the edible shoots of Cicerbita alpina (L.) Wallroth. Journal of Food Composition and Analysis 23, 659–664. https://doi.org/10.1016/j.jfca.2009.08.014
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Wissenschaftliche Untersuchung
P A Moro, F Assisi, F Cassetti, M Bissoli, R Borghini, F Davanzo, T Della Puppa, V Dimasi, M Ferruzzi, T Giarratana, A Travaglia. (2009). Toxicological hazards of natural environments: Clinical reports from Poison Control Centre of Milan Urban Forestry & Urban Greening. 8(3). 179–186. DOI: 10.1016/j.ufug.2009.02.007.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Louik C, Gardiner P, Kelley K, Mitchell AA. (2010). Use of herbal treatments in pregnancy. Am J Obstet Gynecol. 202(5):439.e1-439.e10. doi: 10.1016/j.ajog.2010.01.055. PMID: 20452484; PMCID: PMC2867842.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Damanik R, Wahlqvist ML, Wattanapenpaiboon N. Lactagogue effects of Torbangun, a Bataknese traditional cuisine. Asia Pac J Clin Nutr. 2006;15(2):267-74. PMID: 16672214.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Stogdale L. (2008). Veterinary Herbal Medicine. The Canadian Veterinary Journal, 49(8), 802.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Ghasemi, V., Kheirkhah, M., Samani, L.N., & Vahedi, M. (2014). The Effect of Herbal Tea Containing Fennel Seed on Breast Milk Sufficiency Signs and Growth Parameters of Iranian Infants. shiraz e medical journal, 15.
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