Ginseng ist eine interessante Pflanze mit vielen positiven Eigenschaften. Ob das Immunsystem im allgemeinen, als Hilfe gegen Stress, gegen hohen Blutdruck oder viele andere Dinge – Ginseng ist vielseitig als Heilpflanze einsetzbar.

Wenn du wissen möchtest, ob Ginseng für dein Problem das richtige ist, oder dich generell über die Pflanze und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften informieren möchtest, bist du hier genau richtig!

In unserem großen Ginseng Test 2019 haben wir dir ausführliche Hintergrundinformationen rund um das Thema Ginseng zusammengestellt. Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten und wir stellen dir verschiedene Ginseng Arten genauer vor. Außerdem geben wir dir Kriterien an die Hand, auf die beim Kauf unbedingt achten solltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ginseng ist eine asiatische Pflanze, die seit tausenden von Jahren als Heilmittel verwendet wird.
  • „Echter Ginseng“ stammt aus Korea, denn nur dieser behält im Vergleich zu anderen Ginsengarten das höchste Wirkungspotential.
  • Ginseng zählt zu den Adaptogenen, was bedeutet, dass sich die Pflanze dem Körper anpasst und ihn so zum Beispiel gegen Stress abhärtet.

Ginseng Test: Favoriten der Redaktion

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Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Ginseng kaufst

Was ist Ginseng?

Ginseng ist eine asiatische Pflanze, die seit tausenden von Jahren in der TCM (Traditionellen chinesischen Medizin) verwendet wird.

Wenn man von Ginseng spricht, meint man hauptsächlich die Wurzel der Pflanze, deren Aussehen oft etwas menschenähnliches nachgesagt wird. Ginseng wird allgemein erst nach vier Jahren geerntet, weil sich dann gerade die Beeren, die jeweils zwei Samen enthalten, herausgebildet haben.

Aus diesen Beeren werden mittlerweile ebenfalls Produkte hergestellt, die allerdings teuer und schwer zu bekommen sind. Grund hierfür ist, dass die Beeren sogar mehr Ginsenoside als die Wurzel enthalten.

Wurzeln Ginseng

Ginseng, insbesondere koreanischer, gehört zu den gefragtesten Naturheilmitteln der Welt. (Foto: markroad1230 / pixabay.com)

Wofür ist Ginseng gut? Wo wird sie angewendet?

Bestimmt fragst du dich nun weshalb es einen so großen Wirbel um diese kleine Wurzel gibt.

Dies liegt an der beeindruckenden, mittlerweile zum Teil durch wissenschaftliche Studien nachgewiesenen, Heilkraft.

  • Reguliert Blutdruck und Blutzuckerspiegel
  • Erhöht die sportliche Ausdauer
  • Steigert Libido und Potenz
  • Verbessert die Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkt das Wohlbefinden
  • Wirkt vorbeugend auf diverse Krankheiten
  • Stärkt und schützt das Immunsystem
  • Hilft gegen Stress
  • Schützt das Herz-Kreislaufsystem vor Verkleben der Blutplättchen
  • und vieles mehr

Dies sind nur einige der Vorteile, die durch Studien bislang belegt wurden.

Dank des breiten Spektrums an in Ginseng enthaltenen Stoffen, wird die Wunderwurzel die Schulmedizin allerdings noch viele Jahre lang interessieren.

Wie schmeckt Ginseng?

Der Geschmack wird oft mit bitter bis süß beschrieben. Diese Mischung macht Ginseng zu einem auffallenden Gewürz, das gerne als Tee getrunken und in Süßigkeiten verwendet wird.

Was kostet Ginseng?

In den allermeisten Fällen ist roter koreanischer Ginseng das was du kaufen wirst. Diesen kannst gibt es schon ab rund 15 Euro pro 100 Gramm kaufen, aber auch mehr als 60 Euro für die selbe Menge sind möglich.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 150 Produkte aus der Kategorie Ginseng untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Anders sieht es da schon mit wildem, weißen Ginseng aus. Diesen nennt man Sansam und sein Verkauf ist besonders profitabel:

SONG Jeong-okInhaberin Ginseng-Laden.de

So kam z. B. im Oktober 1981 in Seoul eine Wurzel zum Verkauf, für die sage und schreibe 38500 Dollar bezahlt wurden. Es handelte sich um eine 68 Gramm schwere Sansam-Wurzel, die von Experten auf mindestens 100 Jahre geschätzt wurde. Sie war wenige Tage zuvor von einem 58jährigen Bauern an den Hängen des Berges Sorak, in der Provinz Kangwon, direkt an der Grenze zu Nord-Korea, gefunden worden.

(Quelle: https://www.ginseng-laden.de/)

Wo kann man Ginseng kaufen?

Neben amazon kann man Ginseng auch bei apodiscounter, deutscheinternetapotheke, eurapon, abc-arznei , shop-apotheke und medpex kaufen.

Generell solltest du vor allem darauf achten, nicht auf den „sibirischer Ginseng“-Schwindel hereinzufallen.

Welcher Ginseng ist der beste?

Prinzipiell kann man durchaus sagen, dass koreanischer Ginseng der Beste von allen ist. Er blickt auf eine lange Geschichte und einem etablierten Ruf als „echter Ginseng“ zurück und ist daher die erste Wahl.

Wem der koreanische zu teuer ist, dem bleibt noch der chinesische Ginseng. Dieser ist ebenfalls sehr stark und zuverlässig in der Wirkung und hilft den meisten Betroffenen ebenfalls bei ihren Beschwerden.

Welche Ginseng Produkte gibt es?

Ginseng erfreut sich in der Lebensmittelindustrie einer großen Beliebtheit. Die Wurzeln werden vor allem zu Kapseln/Tabletten, Tonikum (Schnaps) und Tee verarbeitet.

(Noch) kleine Nebenprodukte sind Kaugummis und Bonbons, sowie diverse Kosmetikartikel. Aber auch als einfaches Pulver wird Ginseng verkauft.

Beispiele für Ginsengkapseln und Tabletten:

Interessierst du dich eher für stärkenden Ginsengschnaps?

  • Tai Ginseng Tonikum
  • Ginseng Aktiv Tonikum
  • Ginseng Pflanzenelixier

Wenn du ein Teeliebhaber bist, gibt es unter anderem:

  • Koreanischer Ginseng Tee
  • Koreanischer Gold Instant Ginseng Tee
  • Koreanischer Roter Ginseng Tee
  • Korean Red Ginseng Tea

Wie wird Ginseng dosiert?

Gesetz dem Fall du hast Ginsengkapseln oder Ginsengtabletten gekauft, richtet sich die Dosierung einfach nach den Angaben auf der Packung.

Solltest du Ginsengpulver haben und dieses pur zu dir nehmen, reichen 1-2g pro Tag bereits aus. Für Tee empfehlen wir dir 3 Gramm.

Die Wirkung des Ginseng stellt sich zwar erst nach mehreren Wochen täglicher Einnahme ein, dennoch weisen wir auf eine Wechselwirkung mit koffeinhaltigen Getränken wie Kaffee, Cola oder Tee hin.

Bei der Einnahme von Ginseng wird die Wirkung des Koffeins verstärkt, was zu Schlaflosigkeit und Nervosität führen kann.

Dies kann ebenfalls bei Medikamenten passieren, weshalb wir Diabetikern, Menschen mit hohem Blutdruck und solchen, die blutverdünnende Mittel einnehmen, raten, vorher ihren Arzt zu konsultieren.

Art der Einnahme Dosierung
Pulver 1-2g/Tag
Tee 3g
Kapseln oder Tabletten siehe Packungsbeilage, da Dosierung variiert

Entscheidung: Welche Arten von Ginseng gibt es und welche ist die richtige für dich?

Die meisten Anwender sind mit rotem Ginseng aus Korea absolut zufrieden.

Wenn du in Korea oder Umgebung lebst, kannst du sogar beim Preis sparen und dir direkt weißen, unbehandelten Ginseng kaufen.

foco

Wusstest du, dass wilder Ginseng hauptsächlich in den Gebirgs- und Waldregionen von Korea, China und Sibirien vorkommt?

Die Ginsengpflanze wächst in den nördlichen Teilen von Korea, nordöstlichen Teilen von China und südöstlichen Teilen von Sibirien. Für die medizinisch-pharmazeutische Produktion wird der Ginseng allerdings weltweit kultiviert.

Da das auf die meisten nicht zutrifft, wird roter echter Ginseng wohl weiterhin der größte Kundenliebling und Bestseller unter den Ginseng Produkten bleiben.

Wer einmal etwas Neues probieren möchte oder sich speziell für Heilpflanzen interessiert, für den ist japanischer Ginseng ein echter Tipp.

Die Wirkung dieses verwandten Ginsengs ist anders als beim Original, was ihn für bestimmte Fälle sehr bemerkenswert macht.

Noch längst ist nicht das komplette Wirkungsprofil des Ginseng erforscht und gerade was den japanischen Ginseng betrifft, können wir auf zukünftige Erkenntnisse gespannt bleiben.

Wenn du der Typ bist, der seine Nahrungsergänzungsmittel morgens unkompliziert mit Wasser herunterschluckt und den Tag beginnt, dann sind Ginseng Extrakt Kapseln und Tabletten natürlich das richtige für dich.

Bist du ein Genießer alkoholischer Getränke und möchtest einmal etwas Exotisches probieren? Tonikum ist vielleicht einen Versuch wert.

Heilkräuter China

Gegen zahllose Beschwerden wird in Asien seit tausenden von Jahren Ginseng eingesetzt. (Foto: vivi14216 / pixabay.com)

Für Freunde des reinen Geschmacks empfehlen wir, Ginseng entweder in Form von Tee zu genießen oder als Pulver beispielsweise in Gerichten als Gewürz zu verwenden. Manche fügen Ginseng ihrem morgendlichen Gemüseshake hinzu, weil er ihnen die Extrapower für den Start in den Tag gibt.

Wir unterscheiden vier Arten:

  • Koreanischer Ginseng (Panax Ginseng)
  • Amerikanischer Ginseng (Panax Quinquefolius)
  • Chinesischer Ginseng (Panax Notoginseng)
  • Japanischer Ginseng (Panax pseudoginseng subsp. Japonicus)

Koreanischer Ginseng (Panax Ginseng)

Koreanischer Ginseng, auch „Echter Ginseng“ genannt, ist der mit der höchsten Wirkstoffmenge, die nach der Verarbeitung übrig bleibt. Allerdings muss man hierbei auch wieder zwischen zwei Arten von Ginseng unterscheiden:

  • Weißer Ginseng
  • Roter Ginseng

Weißer Ginseng

Dies ist der eigentliche Ginseng. Dieser wird im Gegensatz zu rotem Ginseng nicht gedämpft, sondern gleich getrocknet und dann weiterverarbeitet. Dadurch behält er den Großteil seiner Wirkstoffe.

Vorteile
  • Naturbelassen
  • Günstiger
  • 4 Jahre Reifezeit
Nachteile
  • Nicht lange haltbar

Roter Ginseng

Wie bereits erwähnt, gibt es in der Natur nur den weißen Ginseng. Der rote Ginseng entsteht durch ein geheimes Verfahren, bei dem der Ginseng gedämpft wird. Der enthaltene Zucker im Ginseng karamellisiert und färbt die Wurzel rot.

Weshalb tut man das? Das Verarbeiten gibt dem roten Ginseng einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem weißem: Er wird praktisch unendlich lange haltbar und kann bequem transportiert werden.

Doch dieser Vorteil bringt einen großen Nachteil mit sich, denn durch das Dämpfen büßt der Ginseng die Hälfte seiner Ginsenoside ein.

Dies bügelt man dadurch wieder aus, dass man den roten Ginseng zwei Jahre länger wachsen lässt als den weißen, denn somit hat der sechsjährige rote Ginseng wieder genau so viele Ginsenoside wie der naturbelassene vierjährige weiße Ginseng.

Letzten Endes ist das der Grund, weshalb roter Ginseng teurer ist als weißer. Zu manchen Zeiten wurde die heilsame Wurzel sogar teurer gehandelt als Gold!

Vorteile
  • 6 Jahre Reifezeit
  • Sehr lange haltbar
Nachteile
  • Gedämpft
  • Teurer

Achte bei den Packungen koreanischer Händler auf das Alter des Ginseng. Ist kein Alter angegeben, handelt es sich nicht um sechs- sondern höchstwahrscheinlich um vierjährigen, und somit minderwertigen, Ginseng.

Amerikanischer Ginseng (Panax Quinquefolius)

Amerikanischer Ginseng wird in Nordamerika aber auch in Teilen Chinas kultiviert, kommt aber auch wild vor. Auch dieser besitzt Heilpotential, kommt allerdings längst nicht an die Wirkung echten Ginsengs heran. Zum Vergleich: Amerikanischer Ginseng hat 15 Ginsenoside, echter Ginseng hat 30. Diese Art wurde von den amerikanischen Ureinwohnern als Heilkraut verwendet.

Chinesischer Ginseng (Panax Notoginseng)

Ginseng selbst ist ein Wort, das sich aus dem Chinesischen „Yen Shen“ ab und bedeutet „Menschenwurzel“, ein Hinweis auf das Aussehen der Pflanze. Ginseng hat in der TCM einen festen Platz und gehört insgesamt zu den wichtigsten Heilpflanzen, die die asiatische Medizin kennt.

Chinesischer Ginseng wächst im Nordosten Chinas, und steht in der Reihenfolge der stärksten Wirkung hinter koreanischem „echtem“ Ginseng. An dritter Stelle befindet sich japanischer Ginseng.

Japanischer Ginseng (Panax pseudoginseng subsp. Japonicus)

Dieser Ginseng, wenn auch nur eine verwandte Art des originalen koreanischen Ginseng, wird durch seine einzigartigen Gensinoside umso interessanter. Zunächst einmal: Japanischer Ginseng ist kein Adaptogen wie der „echte Ginseng“. Er hat 8 Gensinoside, der koreanische 30.

Dafür sind zwei dieser Wirkstoffe nicht einmal in der Mutterpflanze enthalten, was die Wirkung des japanischen Ginseng besonders macht. Manche der im japanischen Ginseng enthaltenen Stoffe sind sogar in bedeutend höherer Konzentration anzufinden.

Lass dich nicht übers Ohr hauen: Auch wenn man oft von einem sibirischen Ginseng liest, existiert dieser nicht! Die Taigawurzel gehört nicht zur Art Ginseng Panax, stattdessen versuchen Verkäufer hierbei ihr Produkt als Ginseng zu vermarkten, um den Preis rechtfertigen zu können.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Ginseng Produkte vergleichen und bewerten

Nun zum letzten, wichtigen Schritt vor dem Kauf. Du weißt nun, in welcher Form du dein Ginseng konsumieren möchtest, nun musst du wissen, wie du dich für ein Produkt entscheiden kannst.

Auf folgende Kriterien solltest du beim Kauf achten:

  • Die „sibirischer Ginseng“-Falle
  • Produktbeschreibung
  • Ginsenosidanteil
  • Dosis
  • Das richtige Verhältnis

Auf Fallen achten

Du solltest natürlich vor allem darauf achten, KEINEN „sibirischen Ginseng“ zu kaufen, das können wir nicht oft genug betonen. Schließlich willst du dir Ärger und auch das Geld ersparen.

Produktbeschreibung

Du möchtest höchstwahrscheinlich den besten Ginseng haben, den du kriegen kannst, also halte nach einer Aufschrift Ausschau, bspw. „Roter Panax Ginseng, 6 Jahre“.

Ginseng Tee

In flüssiger Form wird Ginseng vor allem als Tee oder Schnaps gern getrunken. (Foto: fxxu / pixabay.com)

Ginsenosidanteil

Wie hoch ist die Konzentration des Ginseng in dem Produkt? Handelt es sich um ein Extrakt, achte darauf, dass der Ginsenosid-Anteil bei mindestens 1,5% liegt. Je höher, desto besser. Tipp: Inzwischen liegt der Standard viel höher. Das Ginseng von vihado z.B. hat einen Anteil von 35,7% Ginsenoside. Somit reicht eine Kapsel am Tag.

Dosis

Wenn du Ginseng nicht als Extrakt, sondern in seiner natürlichen Form (z.B. als Gewürz oder Tee) konsumieren möchtest, kommst du mit 2 Gramm pro Tag auf die (in Deutschland) empfohlene Dosis. Tipp: In Korea beginnt die empfohlene Dosis bei 9 Gramm, im Krankheitsfall, je nach Krankheit, werden bis zu 30 Gramm empfohlen.

Das richtige Verhältnis

Achte bei der Angabe der Konzentration auf das Verhältnis! 10:1 ist gängige Praxis; je geringer die Zahl vor dem Doppelpunkt ist, desto höher ist die Konzentration.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Ginseng

Wie kann man Ginseng zubereiten?

Ginseng gibt dem Essen mit seiner würzigen Note etwas besonderes. Wenn du Ginseng traditionell chinesisch zu dir nehmen willst, kannst du es einfach über dein Gericht streuen.

Für Ginsengtee kannst du 4g verwenden, die du in heißem Wasser 5-10 Minuten lang ziehen lässt. Trink den Sud langsam und in kurzen Schlucken. Wenn du eine anhaltende, langfristige Wirkung erzielen willst, solltest du diesen Tee 3 Mal täglich trinken.

Ansonsten sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Experimentiere mit dem Geschmack herum, variiere deine Zutaten. Besonders interessant sind gegensätzliche Noten wie süß und salzig.

foco

Wusstest du, dass bereits im 11. Jahrhundert vor Christus die ersten Versuche unternommen wurden, den Ginseng anzubauen?

In Korea wurde Wildginseng verpflanzt und etwas später (12. Jahrhundert) wurden die ersten Versuche gestartet, durch die gewonnen Samen mehr Ginseng anzubauen.

Wie wirkt Ginseng?

Wer es ernst meint, konsumiert jeden Tag Ginseng in empfohlener Menge, mindestens einen Monat lang. Eher stellt sich keine Wirkung ein. Besonders bewährt hat sich, Ginseng nach 90 Tagen (3 Monaten) für einen Monat abzusetzen um dann wieder mit dem Konsum zu beginnen.

In bestimmten Fällen meiden die Chinesen die Einnahme von Ginseng und auch die traditionelle chinesische Medizin rät in folgenden Fällen vom Konsum ab:

  • Schwangerschaft
  • Kindern unter 12 Jahren
  • In Verbindung mit koffeinhaltigen Mitteln
  • Bei Einnahme blutverdünnender Medikamente

Zu betonen ist, dass Ginseng nicht direkt Krankheiten bekämpft, sondern vielmehr in der Lage ist, den Körper wieder zu stabilisieren, damit dieser die Krankheit selbst unter Kontrolle kriegen kann.

Die Ginsenoside gelangen in den Darm, wo sie verstoffwechselt werden und damit die körpereigene Abwehr stärken. Desweiteren entfaltet sich die Wirkung des Ginseng auch im Nerven- und Hormonsystem.

Alternativen und weitere interessante Naturprodukte

Pflanzen wirken individuell und haben jeweils ein eigenes Anwendungsgebiet. Nichtsdestotrotz lassen sich natürlich wunderbar kombinieren. Ein paar Beispiele hierfür sind:

  • Jiaogulan
  • Ginko Biloba
  • Hamamelis
  • Beifuß
  • Kurkuma
  • Ingwer

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.medizin-transparent.at/ginseng-die-wurzel-geistiger-fitness

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ginseng

[3] https://derstandard.at/2000021099892/Ginseng-Ein-Kraut-mit-viel-Kraft-in-den-Wurzeln

 

Bildquelle: whaltns17 / pixabay.com

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