Hanföl Wirkung
Zuletzt aktualisiert: 14. September 2020

Hanföl ist das älteste und vielseitigste Öl auf der Erde. Es wirkt nicht, wie irrtümlich angenommen berauschend, sondern präventiv auf eine Vielzahl von Krankheiten. Mit seinem milden, nussigen Geschmack überzeugt es als Begleiter in der Küche und findet sogar in der Kosmetik seine universelle Anwendung. Das Hanföl ist demnach keine Droge und kann legal erworben werden.

In diesem Artikel wollen wir dir die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Hanföl und seine Wirkung aufklären und haben dir viele nützliche Informationen zusammengestellt.




Das Wichtigste in Kürze

  • Hanföl ist ein nussig schmeckendes Pflanzenöl, das aus Hanfsamen hergestellt wird. Im Vergleich zu CBD Öl hat Hanföl keine psychoaktive Effekte und ist in Hinblick auf die Gesundheit unbedenklich.
  • Durch seine hohe Nährstoffdichte und sein ideales Fettsäurespektrum zählt es zu den gesündesten Speiseölen der Welt. Darüber hinaus enthält Hanföl zahlreiche Vitamine (B1, B2, E) und Mineralstoffe.
  • Hanföl wird eine Reihe von Heilwirkungen zugesprochen. So soll es unter anderem entzündungshemmend, antioxidativ und gesundheitsfördernd wirken.

Definition: Was ist Hanföl?

Hanföl ist ein hochwertiges, fettes Pflanzenöl mit leicht nussigem Geschmack und grünlicher Farbe. Durch seine hohe Nährstoffdichte und sein optimales Verhältnis von ungesättigten Fettsäuren zählt es zu den gesündesten Ölen auf der Welt.

Hanföl enthält einzigartige und interessante Inhaltsstoffe und ist vielseitig anwendbar. (Bildquelle: ryan lange / Unsplash)

Hanföl kommt für gewöhnlich in Küchen bei Zubereitungen von Lebensmittel im Einsatz oder sie werden als Trägeröl in CBD-Präparaten verwendet.

Wie wird es hergestellt?

Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Diese Samen aus der männlichen Hanfpflanze werden kalt gepresst. So entsteht das milde, nussige Öl, welches sich für vielerlei Anwendung eignet.

Hintergründe: Was du über die Wirkung von Hanföl wissen solltest

Bevor du Hanföl einnimmst, solltest du einige Hintergrundinformationen kennen, damit du das Produkt richtig anwendest.

Warum ist die Hanföl Wirkung nicht mit einem Rausch verbunden?

Wie bereits erwähnt wird Hanföl aus der Samen der männlichen Hanfpflanze gewonnen, welche von Natur aus keine psychoaktive Wirkung (THC) aufzeigen. Das in der weiblichen Pflanze hingegen enthält einen großen THC-Anteil von über 2 Prozent. Jener ist für die berauschende Wirkung verantwortlich.

foco

Wusstest du, dass in Deutschland und im EU-Raum nur Nutzhanfsorten zulässig sind, die einen THC-Wirkstoffgehalt von unter 2 Prozent aufweisen?

In Deutschland ist der Anbau trotz fehlender berauschenden Wirkung meldepflichtig und unterliegt strengen Auflagen. Es dürfen nur landwirtschaftliche Betriebe mit Genehmigung Hanf anbauen. Privatpersonen haben kaum eine Chance.

Vom Hanföl kannst du demnach nicht “high” werden, da sie nur einen sehr niedrigen Gehalt von unter 0,2 Prozent THC aufweisen.

Welche Vorteile bietet Hanföl im Vergleich zu anderen Ölen?

Die Hanfpflanze, aus der das Öl gewonnen wird, gilt als Reservoir zahlreicher gesunder Inhaltsstoffe. Im Vergleich zu anderen Speiseölen, beinhaltet das Hanföl bis zu 80 Prozent von den von uns essenziellen ungesättigten Fettsäuren.

Das optimale Verhältnis (1:3) der lebenswichtigen Omega-3 zu den Omega-6-Fettsäuren trägt zu einer gesunden Ernährung bei.

Hanföl ist tatsächlich das gesündeste von allen Ölen auf der Welt.

Zudem ist das Hanföl reich an Vitaminen (B1, B2 und E). Andere herkömmliche Öle, enthalten nicht mal halb so viel an wichtigen Mineralstoffen (z.B. Calcium, Magnesium und Eisen) und Vitaminen.

Das Hanföl eignet sich am besten zum Verfeinern von kalten Speisen (Salat, Dressings). Nur zum Braten oder Frittieren solltest du das Öl nicht verwenden, da die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sich bei hohen Temperaturen zersetzen. Dabei könnten Stoffe entstehen, die für deinen Körper schädlich sind.

Welche Inhaltsstoffe sind für die Hanföl Wirkung verantwortlich?

Um zu verstehen, weshalb das Hanföl zu den gesündesten Speiseölen für die menschliche Ernährung zählt, ist es wichtig zu wissen, welche Inhaltsstoffe und Substanzen für die wundersame Wirkung verantwortlich sind.

In der folgenden Tabelle zeigen wir die wichtigsten Inhaltsstoffe und ihre jeweiligen Vorteile für die Gesundheit.

Inhaltsstoff Beschreibung Vorteile
Omega-3 ungesättigte Fettsäure unterstützt das Immunsystem, fördert die Durchblutung, reduziert den Blutzuckerspiegel
Omega-6 ungesättigte Fettsäure regulieren den Blutdruck, helfen bei Wachstums- und Reparaturprozessen, senken den Cholesterinspiegel im Blut
Gamma-Linolensäure zählt zu den Omega-6-Fettsäuren stärkt die Hautbarriere, wirkt antientzündlich und kann Hauterkrankungen vorbeugen
Vitamin B wasserlösliches Vitamin unterstützt die Blutbildung und wirkt bei Verdauung mit, fördert die Energiegewinnung
Vitamin E fettlösliches Vitamin schützt vor UV-Strahlung, verbessert die Wundheilung und hemmt Entzündungen

Darüber hinaus enthält das Hanföl auch Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Magnesium, Natrium, Calcium, Mangan, Zink und in geringen Mengen Kupfer.

Welche Formen von Hanföl gibt es?

Hanföl kann auf verschiedenen Wegen konsumiert werden. Allgemein unterscheidet man 3 verschiedene Formen für die innere Anwendung.

Tropfen

Die einfachste Form Hanföl zu sich zu nehmen ist die orale Einnahme. Entweder durch den Verzehr von Speisen mit Hanföl oder einfach ein paar Tropfen auf die Zunge geben und schlucken. Der Nachteil daran ist, dass viele den Hanf-Eigengeschmack nicht mögen.

Vorteile
  • einfache Dosierung
Nachteile
  • der eigenwillige Geschmack von Hanf
Kapseln

Mit Kapseln kannst du den eigenwilligen Geschmack von Hanf leicht umgehen. Die Besonderheit an Kapseln ist außerdem, dass für die Einnahme keine Flüssigkeitszufuhr notwendig ist.

Vorteile
  • Einnahme ohne Wasser
  • geruchs- und geschmacksneutral
Nachteile
  • schwer hinunterzuschlucken
Tabletten

Hanföl gibt es auch in Tablettenform, die du wie jede andere Tablette mit einem Glas Leitungswasser schlucken solltest. Außerdem sind sie, ähnlich wie bei Kapseln, geruchs- und geschmacksneutral.

Vorteile
  • geruchs- und geschmacksneutral
Nachteile
  • Einnahme nur mit Wasser

Egal für welche Form du dich entscheidest, die Wirkung von Hanföl wird dadurch nicht unterschiedlich beeinträchtigt. Für die äußere Anwendung von Hanföl gibt es spezielle Cremes und Salben.

Anwendungsgebiete von Hanföl

Immer wieder wird Hanföl als pflanzliches Naturheilmittel für seine vielversprechende positive Wirkung angepriesen. Schließlich wird Hanföl schon seit mehr als 2000 Jahren in der Medizin verwendet. Im Gegensatz zu manch anderen Medikamenten zeigt es kaum bis gar keine Nebenwirkungen und ist rezeptfrei im Handel erhältlich.

Wofür Hanföl in der Medizin als natürliches Hausmittel angewendet wird erklären wir dir in den folgenden Absätzen.

Hanföl bei Haar- und Hautproblemen

Hanföl wird nachgesagt, dass es zur Gesundheit von Haut und Haar beiträgt. Durch seine überdurchschnittliche hohe Nährstoffdichte und gesunden Fettsäuren (Omega 3 & 6) scheint es positive Effekte auf den Körper zu haben. So auch bei Haar- und Hautproblemen.

Hanföl macht deine Haut geschmeidiger und hilft bei Hautproblemen. Massiere dafür einfach ein paar Tropfen auf die Haut. (Bildquelle: Chelsea shapouri / Unsplash)

Das Hanföl findet seine Anwendung in vielen kosmetischen Produkten. Seine Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich, dass die Haut nicht zu viel Feuchtigkeit verliert und entzündliche Prozesse entgegenwirkt. Sie haben somit einen positiven Effekt auf empfindliche und dehydrierte Haut und beugt Hauterkrankungen vor (1).

Auch bei Haaren erzielt das Hanföl mit seinem Inhaltsstoff Gamma-Linolsäure eine wundersame Wirkung. Die Linolsäure hilft bei der Aktivierung des Stoffwechsels, entgiftet außerdem und sorgt für sanftes und geschmeidiges Haar.

Hanföl bei chronischen Entzündungen

Menschen, die an chronischen Schmerzen und Entzündungen leiden (Arthrose- und Rheumapatienten), greifen oft zu Kortison. Doch bei einer längerfristigen Einnahme können Nebenwirkungen auftreten. Viele berichten, dass sie Schlafstörungen und/oder Akne bekommen. Außerdem kann Kortison zu Heißhunger führen und somit zu einer Gewichtszunahme fördern.

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Hanföl gibt diesen Menschen eine Hoffnung, ihre Schmerzen ohne Kortison und auf natürlicherweise zu mindern.

Der Wirkstoff im Hanföl, der entzündungslindernd wirken kann, heißt Cannabidiol (auch CBD genannt).

CBD Öl kann die Ursachen für Schmerzen und Entzündungen, z.B. Stress ankämpfen (2). Auch bei Patienten, die an Multiple Sklerose erkrankt sind, hat das Hanföl eine angstlösende, beruhigende und schmerzlindernde Wirkung (3). Zudem treten bei Hanföl kaum bis gar keine Nebenwirkungen ein, sodass dieses harmlos und unbedenklich eingenommen werden kann.

Hanföl bei hohem Blutdruck und Cholesterinspiegel

Bluthochdruck, auch genannt Hypertonie, zählt mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Diese zu bekämpfen bedarf es einer speziellen Therapie mit Bluthochdruck-Medikamenten. Auch eine ausgewogene Ernährung mit wenig Salz und der Verzicht auf Nikotin und Alkohol kann auf natürlichen Wegen dazu führen den Blutdruck zu senken.

Den ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und 6 im Hanföl wird nachgesagt, dass sie die Durchblutung fördern und den Blutdruck regulieren können.

Dadurch sinkt der Cholesterinspiegel und das Risiko für eine koronare Verschlusskrankheit wird reduziert (4, 5).

Doch auch hier mangelt es an wissenschaftlichen Belegen für die blutdrucksenkende Wirkung von Hanföl und seinen Inhaltsstoffen, sodass zu weiteren Studien angeregt wird.

Hanföl bei Schlafstörungen

Ein guter und erholsamer Schlaf ist wichtig für die Gesundheit. Im Schlaf erneuern sich die Zellen, der Stoffwechsel wird reguliert und das Immunsystem stellt sich neu auf. Was also tun, wenn du an Schlafstörungen leidest und dein Körper und Geist keine Chance erhalten sich nachts zu erholen?

Auch hier zeigt sich das Hanföl als Wundermittel. Der hohe CBD-Wert des Hanföls soll gegen Schlafstörungen eine beruhigende Wirkung haben. Eine Studie hat nachgewiesen, dass CBD Öl auf das Nervensystem eine entspannte Wirkung zeigt und somit einen erholsamen Schlaf fördert (6).

Hanföl bei Angstzuständen

Bei depressiven Verstimmungen und Angstzuständen werden oft Antidepressiva verschrieben. Das chemisch hergestellte Medikament soll die Serotoninproduktion im Gehirn steigern und so das Wohlbefinden verbessern. Doch immer mehr Menschen sind auf der Suche nach pflanzlichen Alternativen um ihre Angstzustände und Panikattacken zu bekämpfen.

Deshalb wird immer häufiger Hanföl eingesetzt. Hanföl mit hohem CBD-Wert, welches auch als CBD Öl bezeichnet wird, haben eine beruhigende Wirkung auf den Menschenkörper. So haben Studien gezeigt, dass CBD Öl bei Angststörungen und Depressionen erfolgreich helfen kann (7, 8).

Hanföl bei Krebs

Es wird oft erwähnt, dass Hanföl in der Medizin zur Bekämpfung von Krebs eingesetzt wird. Erste Studien haben bewiesen, dass ein paar Tropfen vom Hanföl Beschwerden und Nebenwirkungen bei Krebspatienten während der Behandlung lindern können. In wissenschaftlichen Versuchen mit Zellkulturen wurde gezeigt, dass Hanföl das Wachstum von Krebszellen sogar nachhaltig eindämmen kann (9, 10).

Diese Studien wurden allerdings zunächst nur im Labor an einzelnen Zellen angewendet, weshalb sie für den Menschen noch nicht aussagekräftig genug sind. Jedoch gibt es vielversprechende Hinweise und positive Erfahrungsberichte von Krebspatienten, dass Hanföl eine wirksame Heilung verspricht. Nichtsdestotrotz wird zu weiteren kontrollierten Studien angeregt, um mehr über die lindernde Wirkung von Hanföl zu erfahren.

Wirkung Hanföl: Alle wichtigen Fragen

Im Folgenden haben wir dir die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen herausgesucht und sie für dich ausführlich beantwortet.

Wie viel Hanföl darf ich am Tag einnehmen?

Schon eine Einnahme von 5 ml Hanföl pro Tag hat in verschiedenen Studien zu einer deutlichen Linderung von Beschwerden geführt.

Von vielen Herstellern wird demnach eine tägliche Zufuhr von 1-2 Esslöffel Hanföl empfohlen. Das entspricht etwa 15-20 ml.

Jeder Mensch ist unterschiedlich ist, daher gibt es keine allgemeine Dosierungsregel für Hanföl.

Wann tritt die Wirkung von Hanföl ein?

Je nachdem wie das Hanföl eingenommen wurde, dauert es unterschiedlich lang bis die Wirkung eintritt. Bei Kapseln wird einer Dauer von 30 bis 60 Minuten vorausgesagt. Bei Tabletten verhält es sich ähnlich, da es im Magen erst weiter zersetzt und verarbeitet wird. Dieser ganze Prozess braucht seine Zeit. Dafür wird gesagt, dass die Wirkung 6 bis 8 Stunden anhält.

Die schnellste Wirkung wird jedoch bei oraler Einnahme durch Tropfen erzielt. Denn da kann die Wirkung von Hanföl bereits ab der 15. Minute beginnen. Denn das Öl hat den Vorteil, dass es schnell über die Schleimhäute aufgenommen wird und dadurch prompt in den Blutkreislauf gelangt.

Ist Hanföl und CBD Öl das gleiche?

Oft werden Hanföl und CBD Öl miteinander verwechselt, da diese beiden Begriffe fälschlicherweise immer wieder in einen Topf geworfen werden.

Das Hanföl findet seine vorwiegende Anwendung in der Küche, während CBD Öl eher zu medizinischen Zwecken in Einsatz kommt.

Hanföl und CBD ÖL unterscheiden sich bereits bei der Herstellung. Während das Hanföl aus den Samen der männlichen Hanfpflanze mittels Kaltpresse gewonnen wird, erhält man CBD Öl durch Extrahierung der Hanfpflanze (insbesondere der Teil, der reich an Cannabinoiden ist). Danach wird das CBD mit einem Basisöl verdünnt. Daraus entsteht ein Öl mit hohem CBD-Gehalt: das CBD Öl.

Gibt es bei der Einnahme von Hanföl Nebenwirkungen?

Nein. Hanföl gilt als Naturheilmittel und hat kaum bis gar keine Nebenwirkungen. Solltest du allerdings merken, dass du allergisch darauf reagierst (Pusteln, Hautrötungen) raten wir dir das Hanföl sofort abzusetzen und einen Arzt aufzusuchen. Dies tritt jedoch in den seltensten Fällen auf.

Für wen ist Hanföl nicht geeignet?

Allgemein gesprochen ist Hanföl für fast jeden Menschen geeignet. Denn Hanföl ist laktose-,  glutenfrei und vegan. Da Hanföl keine psychoaktiven Effekte hat, kann es selbst von Kindern bedenkenlos eingenommen werden.

Einzige Ausnahme sind Frauen, die schwanger sind. Dafür gibt es noch zu wenige Studien, die uns darüber aufklären, wie Hanföl während der Schwangerschaft genau wirkt.

Ist Hanföl verschreibungspflichtig?

Kurz gesagt: nein. Da Hanföl in erster Linie als Nahrungsergänzungsmittel gilt, ist dieses Öl nicht verschreibungspflichtig und somit rezeptfrei in vielen Märkten, so auch in Apotheken, käuflich.

Kann ich mit Hanföl abnehmen?

Studien haben nachgewiesen, dass Hanföl mit hohem CBD-Wert beim Abnehmen eine unterstützende Funktion einnehmen kann. Dadurch, dass Hanföl den Stoffwechsel anregt, werden Fettzellenerneuerungen eingedämmt (11). Ein weiterer Vorteil ist, dass Hanföl nach der Einnahme keinen Insulin ausstößt.

Hanföl kann dir helfen Gewicht zu verlieren, indem es den Appetit reduziert. Dies geschieht jedoch nur in Kombination mit viel Bewegung. Wie wär’s mit einem Salat mit Hanföl-Dressing? (Bildquelle: Louis Hansel @shotsoflouis / Unsplash)

Nur wenn die Ernährung stimmt und du dich regelmäßig bewegst, kann CBD Öl die vorhandenen Fettzellen abbauen und dich einen Schritt näher zu deinem Wunschgewicht bringen.

Wo bekomme ich Hanföl her?

Hanföl ist in Apotheken, Drogerie- und Supermärkte und in großen Bioläden erhältlich Natürlich kannst du auch Hanföl online erwerben. Laut unseren Recherchen sind folgende Online-Shops am beliebtesten:

  • seitenbacher.de
  • amazon.de
  • bioaufvorrat.de
  • oehlmuehle-solling.de

Achte beim Kauf auf ein qualitativ hochwertiges Öl, am besten in Bio-Qualität, um einen maximalen Nutzen zu erhalten – sowohl kulinarisch als auch gesundheitlich.

Was kostet Hanföl?

Hanföl werden in verschiedenen handelsüblichen großen Flaschen abgefüllt. Je nach Hersteller und Bio-Qualität gibt es kleine Preisunterschiede. Grundsätzlich gilt: Wer Bio-Qualität möchte, muss ein wenig tiefer in die Tasche greifen.

Folgende Tabelle zeigt dir den durchschnittlichen Preis je 100 ml, 250 ml und 500 ml Hanföl.

Füllmenge Preisspanne
100 ml ca. 3,60 – 4,86 €
200 ml ca. 7,50 – 12,99 €
500 ml ca. 13,49 – 18,00 €

Beliebt sind auch der Online-Kauf von 3 Flaschen á 250 ml. Denn für einen großen Kauf gibt es in vielen Fällen Mengenrabatt und du sparst dir, im Vergleich zum Einzelkauf, oft die Versandkosten.

Was muss ich bei der Lagerung und Haltung von Hanföl beachten?

Wie bei vielen anderen pflanzlichen Ölen auch muss die Lagerung von Hanföl beachtet werden. Denn wird das Öl falsch gelagert, gehen wichtige Inhaltsstoffe verloren und es verdirbt viel schneller.

Die Lagerung sollte möglichst lichtgeschützt erfolgen.

Grundsätzlich gilt: Lagere das Hanföl an einem kühlen, dunklen Ort. Vergewissere dich, dass das Öl nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt. Denn Luft ist für den Zersetzungsprozess verantwortlich und ist maßgeblich daran beteiligt, dass das Öl sehr schnell ranzig wird.

Achte z.B. beim Kauf auf einen dicht verschließbaren Schraubdeckel und dass das Öl in möglichst dunklen Flaschen abgefüllt ist. Hältst du dich daran, ist das Hanföl in der Regel bis zu mehreren Monaten haltbar.

Fazit

Die Qualität und die einzigartige Zusammensetzung der Fettsäuren machen das Hanföl zu einem beeindruckenden Speiseöl gesundheitlicher Sicht. Es ist ein perfekter Begleiter für die Küche und gibt deinen Gerichten mit seiner nussigen Grundnote den letzten Feinschliff.

Einziger Nachteil ist, dass du Hanföl nicht zum Kochen oder Braten verwenden kannst, da sonst die wertvollen Nährstoffe zerstört werden.

Darüber hinaus werden dem Hanföl viele unterschiedliche gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben. So wirkt es entzündungshemmend, schmerzlindernd, blutdrucksenkend, beruhigend und feuchtigkeitsspendend. Aus letzterem Grund kannst du es auch für deine Haut und Haare verwenden.

Bildquelle: El Roi/ 123rf.com

Einzelnachweise (11)

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2. Romero-Sandoval EA, Fincham JE, Kolano AL, Sharpe BN, Alvarado-Vázquez PA. Cannabis for Chronic Pain: Challenges and Considerations. Pharmacotherapy. 2018;38(6):651-662. doi:10.1002/phar.2115
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3. Rudroff T, Sosnoff J. Cannabidiol to Improve Mobility in People with Multiple Sclerosis. Front Neurol. 2018;9:183. Published 2018 Mar 22. doi:10.3389/fneur.2018.00183
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4. Jadoon KA, Tan GD, O'Sullivan SE. A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. JCI Insight. 2017;2(12):e93760. Published 2017 Jun 15. doi:10.1172/jci.insight.93760
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5. Hooper L, Al‐Khudairy L, Abdelhamid AS, Rees K, Brainard JS, Brown TJ, Ajabnoor SM, O'Brien AT, Winstanley LE, Donaldson DH, Song F, Deane KHO. Omega‐6 fats for the primary and secondary prevention of cardiovascular disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2018, Issue 11. Art. No.: CD011094. DOI: 10.1002/14651858.CD011094.pub4.
Quelle

6. Kuhathasan, N., Dufort, A., MacKillop, J., Gottschalk, R., Minuzzi, L., & Frey, B. N. (2019). The use of cannabinoids for sleep: A critical review on clinical trials. Experimental and Clinical Psychopharmacology, 27(4), 383–401.
Quelle

7. Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. Perm J. 2019;23:18-041. doi:10.7812/TPP/18-041
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8. Hill MN, Gorzalka BB. The endocannabinoid system and the treatment of mood and anxiety disorders. CNS Neurol Disord Drug Targets. 2009;8(6):451-458. doi:10.2174/187152709789824624
Quelle

9. Bar-Sela G, Zalman D, Semenysty V, Ballan E. The Effects of Dosage-Controlled Cannabis Capsules on Cancer-Related Cachexia and Anorexia Syndrome in Advanced Cancer Patients: Pilot Study. Integr Cancer Ther. 2019;18:1534735419881498. doi:10.1177/1534735419881498
Quelle

10. Massi P, Solinas M, Cinquina V, Parolaro D. Cannabidiol as potential anticancer drug. Br J Clin Pharmacol. 2013;75(2):303-312. doi:10.1111/j.1365-2125.2012.04298.x
Quelle

11. Rossi F, Punzo F, Umano GR, Argenziano M, Miraglia Del Giudice E. Role of Cannabinoids in Obesity. Int J Mol Sci. 2018;19(9):2690. Published 2018 Sep 10. doi:10.3390/ijms19092690
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Plants used to treat skin diseases
Tabassum N, Hamdani M. Plants used to treat skin diseases. Pharmacogn Rev. 2014;8(15):52-60. doi:10.4103/0973-7847.125531
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Jadoon KA, Tan GD, O'Sullivan SE. A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. JCI Insight. 2017;2(12):e93760. Published 2017 Jun 15. doi:10.1172/jci.insight.93760
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Hooper L, Al‐Khudairy L, Abdelhamid AS, Rees K, Brainard JS, Brown TJ, Ajabnoor SM, O'Brien AT, Winstanley LE, Donaldson DH, Song F, Deane KHO. Omega‐6 fats for the primary and secondary prevention of cardiovascular disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2018, Issue 11. Art. No.: CD011094. DOI: 10.1002/14651858.CD011094.pub4.
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The use of cannabinoids for sleep: A critical review on clinical trials.
Kuhathasan, N., Dufort, A., MacKillop, J., Gottschalk, R., Minuzzi, L., & Frey, B. N. (2019). The use of cannabinoids for sleep: A critical review on clinical trials. Experimental and Clinical Psychopharmacology, 27(4), 383–401.
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Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series
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The endocannabinoid system and the treatment of mood and anxiety disorders
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The Effects of Dosage-Controlled Cannabis Capsules on Cancer-Related Cachexia and Anorexia Syndrome in Advanced Cancer Patients: Pilot Study
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Massi P, Solinas M, Cinquina V, Parolaro D. Cannabidiol as potential anticancer drug. Br J Clin Pharmacol. 2013;75(2):303-312. doi:10.1111/j.1365-2125.2012.04298.x
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Rossi F, Punzo F, Umano GR, Argenziano M, Miraglia Del Giudice E. Role of Cannabinoids in Obesity. Int J Mol Sci. 2018;19(9):2690. Published 2018 Sep 10. doi:10.3390/ijms19092690
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