Ingwer ist eine wahre Wunderwurzel. Vielen ist sie als Gewürz in der Küche bekannt. Ingwer ist aber auch eine uralte Heilpflanze. So wurde er schon vor über 4000 Jahren von asiatischen Heilern gegen Übelkeit und andere Problemchen eingesetzt.

Aber warum ist Ingwer so gesund? Und wie wendet man ihn richtig an? All das erfährst du in diesem Artikel. Außerdem teilen wir Rezepte für Ingwer-Tee und Ingwer-Shots mit dir.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ingwer hat über 160 Inhaltsstoffe, welche sich positiv auf den Körper auswirken. Unter ihnen sind die besonderen Gingerole, aber auch viele Mineralien wie Zink und Magnesium.
  • Ingwer ist nicht nur eine uralte Heilpflanze, sondern wird auch in der Küche verwendet. Mit seiner besonderen Schärfe kann Ingwer viele Gerichte verfeinern.
  • Ingwer wirkt sich auf den menschlichen Körper ausgesprochen positiv aus. Er ist schmerzlindernd, entzündungshemmend, blutdrucksenkend und wirkt Übelkeit entgegen.

Definition: Was ist Ingwer?

Das, was wir in Supermärkten als Ingwer finden, ist eigentlich das Rhizom der Ingwerpflanze.

Das Rhizom, oder auch Ingwerwurzelstock, ist nichts anderes, als ein knollenartiges Gewächs, welches knapp unter oder über der Erde wächst.

Der Ingwerwurzelstock kann vielfältig eingesetzt werden. Neben dem einzigartigen Geschmack bietet er auch viele gesundheitliche Vorteile. (Bildquelle: pixabay.com / congerdesign)

Ingwer wird unter anderem als Gewürz und als Heilpflanze verwendet aber auch zu Getränken verarbeitet. Er weist einen fruchtigen, aber scharfen Geschmack auf.

Der Inhaltsstoff Gingerol ist für den typischen, leicht scharfen Geschmack verantwortlich.

Außerdem wird Ingwer schon lange als Heilpflanze verwendet, welche unter anderem gegen Magen-Darm-Beschwerden helfen soll.

Wo hat Ingwer seinen Ursprung?

Wo genau der Ingwer seinen Ursprung hat, ist nicht wirklich sicher. Der Anbau erfolgt unter anderem in China, Indien und Malaysia.

Aber auch in Frankreich, Südamerika und Sri Lanka wird die Ingwerpflanze angebaut.  Experten vermuten, dass der geografische Ursprung eine Insel im Pazifik ist – vermutlich sogar Sri Lanka.

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Ob als Kandiszucker, Tee, Gebäck, in Wasser, Lebkuchen oder auch Curry-Mischungen, Ingwer lässt sich vielseitig verwenden. Wo genau die knollige Pflanze herstammt, ist leider nicht bekannt! Sie wird aber seit Jahrtausenden im östlichen Asien angebaut. Auch als Heilpflanze bringt Ingwer auf eine alte Geschichte zurück. So wurde er bereits in altertümlichen chinesischen Schriften erwähnt, später fand er sich auch in mittelalterlichen Kräuterbüchern. Aber wogegen hilft Ingwer❓Wer Ingwer isst, bemerkt sofort die enthaltenen Scharfstoffe. Es wird einem plötzlich warm, die Nase trieft und der Gaumen brennt. Die Scharfmacher bewirken, dass mehr Magensäure gebildet wird. Das regt zum einen den Appetit an, zum anderen bringen die Scharfstoffe die Verdauung auf Trab. Außerdem können die Substanzen, die in Ingwer stecken, gegen Reiseübelkeit helfen, da sie Übelkeit und Brechreiz vermindern. ❗️Also ran an den Ingwer 👉🏻 ihr könnt die tolle Knolle ins Essen reinschneiden, einen Tee zubereiten oder aber auch ein Stückchen roh essen. 😋 #ingwer #wissenswert #mutternatur #knolle #gesundheit #health #gesundessen #gesundessen #energylife #healthyfood #healthysnacks #ingwertee #ingwershot #yummy #goodfood #fitfam #beauty #schönheit #gesundessen #gesundeernährung #enrährung #power #instadaily

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Damit sich der Ingwer bestmöglich entwicklen kann, benötigt er ein tropisches oder subtropisches Klima.

Schon im 9. Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung wurde die Wunderknolle im deutschen Sprachraum bekannt. Das Wort Ingwer hat eine lange etymologische Geschichte.

So leitet es sich aus dem lateinischen Wort gingiber ab, welches über viele Ecken seinen Ursprung im Mittelindischen siṅgivera hat. Der zweite Teil des Wortes lässt sich mit der Bedeutung Wurzel gleichsetzen.

Wofür wird Ingwer in der Küche verwendet?

Ingwer ist vor allem für seinen leicht scharfen, dennoch erfrischenden Geschmack bekannt. Das macht ihn zu einem wahren Star in der Küche. Er wird nicht nur als Gewürz verwendet, sondern auch als Getränk zubereitet.

Ingwer als Gewürz

Der Ingwerwuzelstock kann entweder frisch als Gewürz verwendet werden oder in getrocknetem Zustand.

Vor allem in der Küche kannst du Ingwer durch andere Gewürze ersetzen. (Bildquelle: pixabay.com / Ajale)

In geschältem, frischen Zustand verfeinert er jedes Hähnchen-, Lamm- oder Fischgericht.

Außerdem peppt er auch zweifelsohne Marmeladen auf und wird für Curry oder Chutneys verwendet. In getrockneter, gemahlener Form wird er vor allem für Lebkuchen verwendet.

Deshalb wird Lebkuchen im Englischen auch als Gingerbread (ginger = Ingwer) bezeichnet. Zusätzlich kann er auch  Milchreis eine besondere Geschmacksnote verleihen.

Ingwer als Getränk

Häufig wird Ingwer als Tee zubereitet. Besonders zu empfehlen ist ein Ingwer-Zitronen-Tee.

Dazu kannst du einfach den Ingwer klein schneiden und mit kochendem Wasser übergießen, etwas Zitronensaft hinzufügen und für die Süße einen Teelöffel Honig unterrührend.

Seit dem 20. Jahrhundert gibt es auch diverse kohlensäurehaltige Getränke, welche ihren Ursprung im Ingwer haben: Gingerbeer und Gingerale. Diese Softdrinks werden häufig zum Mischen mit Alkohol verwendet.

Eine weitere Variante ist ein Ingwer-Sirup. Wir haben hier ein Video für dich, welches dir zeigt, wie du Ingwer-Sirup selbst herstellen kannst.

Hintergründe: Was du über Ingwer wissen solltest

Ist Ingwer gesund?

Gerade auf Social Media Plattformen wie Instagram erlebt Ingwer momentan einen richtigen Hype.

Egal ob als Ingwershots oder Ingwertee – Nutzer können gar nicht genug von der Wunderwurzel bekommen.

Es ist aber nichts Neues, dass Ingwer wegen seiner gesundheitlichen Vorteile konsumiert wird. Schon vor über 4000 Jahren war der Menschheit die positive Wirkung von Ingwer bekannt.

Heiler schworen auf die Effekte bei Übelkeit und anderen Problemen. Warum Ingwer eine richtige Heilpflanze ist, wofür er hilft und wie du ihn richtig anwendest, erfährst du in diesem Abschnitt.

Warum ist Ingwer gesund?

Das Ingwerrhizom strotzt nur so vor gesunden Inhaltsstoffen. Mit über 160 Inhaltsstoffen, die sich alle in irgendeiner Weise gut auf den Körper auswirken, ist Ingwer ein richtiges Superfood.

Wie die drei dominantesten Stoffe wirken, haben wir dir hier aufgelistet:

Gingerol

Gingerole sind die Stoffe, die für den typischen Ingwergeschmack verantwortlich sind. Sie sind der Ursprung der Schärfe.

Gingerole wirken unter anderem entzündungs- und krebshemmend, schmerzlindernd und neuroprotektiv. Außerdem sind sie antioxidativ, schützen das Herz, regulieren den Blutzuckerspiegel und helfen bei Übelkeit.

Shogaol

Shogaole entstehen bei der Trocknung von Ingwer. Nachdem sie eng mit den Gingerolen verbunden sind, wundert es nicht, dass sie ebenfalls durch eine Schärfe gekennzeichnet sind.

Sie haben auch dieselben Wirkungen wie Gingerole, werden nur aufgrund der Veränderung in der chemischen Struktur anders genannt.

Zingeron

Auch Zingerone sind Abbauprodukte der Gingerole. Wenn frischer Ingwer schnell erhitzt wird, entsteht diese neue chemische Struktur. Zingerone wirken antibakteriell auf Durchfall-Erreger und helfen zudem beim Wiederaufbau des Darmes mit.

Außerdem unterstützen sie den Körper, oxidativen Stress zu reduzieren, indem sie freie Radikale an der Entwicklung hindern. Sie sind nur noch durch eine abgeschwächte Schärfe gekennzeichnet, entwickeln dafür eine leichte Süße.

Neben diesen drei chemischen Verbindungen ist Ingwer auch vollgepackt mit Mineralien. Vor allem der Kalium- und Magnesiumgehalt ist für den Körper von großem Vorteil.

Kalium ist natürlicher Bestandteil der Verdauungssäfte und wirkt außerdem regulierend für das Herz und die Nervenzellen.

Zusätzlich enthält der frische Ingwerwurzelstock große Mengen an Zink und Eisen. Auch eine Fülle an Vitaminen steckt in Ingwer.

Neben Vitamin C finden sich auch fast alle B-Vitamine in der Zauberwurzel (alle, außer das Vitamin B-12). Dieser Tabelle kannst du die Nährwerte von 100 g frischem Ingwer entnehmen.

Nährstoffe Menge pro 100 g
Kalorien 80
Fett 0,8 g
Kohlenhydrate 18 g
Protein 1,8 g
Cholesterin 0 mg
Natrium 13 mg
Kalium 415 mg

Wie viel Ingwer ist gesund?

Grundsätzlich ist der Verzehr von 50g frischen Ingwer pro Tag unbedenklich. Jeder Körper funktioniert aber unterschiedlich, weshalb dein Körper auch ohne Bedenken mehr vertragen kann.

Falls du zu viel erwischen solltest, merkst du das daran, dass dein Mundraum ein bisschen irritiert ist oder du Sodbrennen bekommst. Dafür verantwortlich ist die Schärfe im Ingwer.

Hat Ingwer gesundheitsschädliche Nebenwirkungen?

Wirklich gesundheitsschädliche Nebenwirkungen hat Ingwer nicht. Allerdings können bei übermäßigem Verzehr leichte Nebenwirkungen auftreten.

Unter ihnen sind Sodbrennen, Durchfall oder ein flaues Gefühl im Magen. Vor allem das Sodbrennen kommt bei Menschen, die einen empfindlichen Magen haben öfter vor.

Wenn du schwanger bist, solltest du regelmäßigen Verzehr von Ingwer mit deinem Arzt besprechen.

In der Schwangerschaft ist das Risiko für Kopfschmerzen oder Sodbrennen bei übermäßigen Konsum von Ingwer erhöht.

Auch wenn du unter Schwangerschaftsübelkeit leiden solltest, verzichte bitte auf die heilende Wirkung von Ingwer und gehe sofort zum Arzt deines Vertrauens.

Grundsätzlich solltest du den Konsum von Ingwer mit einem Arzt abklären, wenn eines oder mehrere der folgenden Dinge auf dich zu treffen:

  • Bei Kindern unter 6 Jahren aufgrund der Gefahr von Unverträglichkeiten
  • In der Schwangerschaft
  • Bei Gallensteinen
  • Direkt vor einer Operation solltest du auf Ingwer komplett verzichten

Grundsätzlich solltest du aber keine Probleme bekommen, wenn du auf deinen Körper hörst. Durch die Schärfe des Ingwers fällt es deinem Körper leicht, dir rechtzeitig zu signalisieren, wenn du aufhören solltest.

Für was ist Ingwer gesund?

Durch seine unglaubliche Menge an besonderen Inhaltsstoffen hat Ingwer sehr viele positive Wirkungen auf den menschlichen Körper.

Übelkeit

Falls du unter Übelkeit leiden solltest, hilft es, wenn du ein kleines Stückchen Ingwer einfach langsam zerkaust. Bitte achte darauf, dass du nicht zu viel nimmst.

Durch die Übelkeit ist dein Magen schon vorbelastet und es kann schnell Sodbrennen entstehen. Grundsätzlich ist es hierbei nicht von Bedeutung, wovon die Übelkeit ausgelöst wurde.

Arthritis

Durch die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung hat Ingwer einen positiven Einfluss auf den Verlauf von Arthritis.

Bei einer dänischen Studie wurde Probanden Ingwer-Extrakt verabreicht und konnte somit einen nebenwirkungsfreien Verlauf beweisen.

Cholesterinspiegel

Wenn du unter einem zu hohen Cholesterinspiegel leidest, kann dir der regelmäßige Konsum von Ingwer helfen. Hierbei ist es egal, ob du ihn kaust oder als Tee oder Shot zu dir nimmst.

Zudem fördern die Inhaltsstoffe des Ingwerrhizoms die Aufnahme von anderen Nährstoffen. Er wirkt durchblutungsfördernd, kann die Psyche stabilisieren und stärken und als Aphrodisiakum eingesetzt werden.

Außerdem bietet Ingwer auch noch in diesen Bereichen gesundheitliche Vorteile:

  • Erkältungen
  • Haut
  • Blutdruck

Wie ist die richtige Anwendung von Ingwer?

Grundsätzlich kommt es darauf an, wozu du Ingwer verwenden möchtest.

Wenn du beispielsweise deine Haut pflegen möchtest, kannst du Masken selbst machen oder ihn einfach auflegen. Aber auch von Innen verfehlt Ingwer seine Wirkung nicht.

Bei Übelkeit, Unwohlsein oder Brechreiz solltest du ein Stückchen Ingwer essen. Du kannst dir aber auch einen Tee zubereiten oder einen Ingwershot.

So werden auch alle Inhaltsstoffe über den Darm in deinen Körper aufgenommen, welcher dann auch davon profitiert.

Wie wirkt sich Ingwer auf den Blutdruck aus?

Ingwer hat eine blutdrucksenkende Wirkung. Der Vorteil ist, dass diese Wirkung vorrübergehend ist.

Personen mit schon niedrigem Blutdruck müssen sich also keine Sorgen machen. Außerdem hat Ingwer auch eine blutgerinnende Wirkung.

So kann auf natürliche Weise Herzinfarkten und Schlaganfällen entgegengewirkt werden.

Welche Wirkung hat Ingwer bei einer Erkältung?

Durch den hohen Gehalt an Vitamin C und der entzündungshemmenden Wirkung der Gingerole ist Ingwer die perfekte Waffe bei einer lästigen Erkältung.

Ingwer kannst du auf viele verschiedene Arten zu dir nehmen. Je nach Zweck, solltest du die Anwendung darauf abstimmen. Bei einer Erkältung eignet sich beispielsweise ein Tee. (Bildquelle: pixabay.com / silviarita)

Speziell zu empfehlen ist hier Ingwertee: Halsentzündungen werden besiegt und die Wärme des Tees bietet Komfort und Entspannung.

Wie wirkt sich Ingwer auf die Haut aus?

Durch die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe wie auch Zink ist Ingwer das Superfood für die Haut.

Besonders die Gingerole können dir helfen, Akne und kleinere Unreinheiten zu bekämpfen. Dabei ist es egal, ob du dir Ingwer zu dir nimmst oder als Maske verwendest.

Durch die durchblutungsfördernden Eigenschaften sorgt eine Ingwermaske für einen strahlenden Teint.

Eine Ingwermaske kannst du dir ganz einfach selbst machen. Dazu musst du nur ein Stück frischen Ingwer reiben, in etwas heißes Wasser geben und warten.

Mit etwas Honig vermischen und die Paste auf die Haut auftragen und 15 – 20 min einziehen lassen – voilà!

Welche Alternativen gibt es zu Ingwer?

Wenn du Ingwer nicht magst oder gerade keinen bei der Hand hast, ist das gar kein Problem.

In den meisten Fällen kannst du Ingwer durch etwas anderes ersetzen. Wir erläutern dir in diesem Abschnitt zwei Alternativen.

Zitrone

Bei Erkältung raten wir dir zu einer anderen Vitamin C-Bombe zu greifen.

Mit dem Zitronensaft kannst du dir einfach ein heißes Zitronenwasser machen und mit etwas Honig verfeinern. Das ganze kommt dann einem Ingwer-Tee also sehr nahe.

Kurkuma

Wenn du den Ingwer in der Küche ersetzen möchtest, empfehlen wir dir andere scharfe Gewürze. Kurkuma hat große Ähnlichkeiten mit Ingwer.

Der Geruch erinnert sehr stark an die Wurzel. Geschmacklich kann er ihn auch fast ersetzen. Er ist nur etwas bitterer als Ingwer.

Trivia: Was du sonst noch über Ingwer und die Gesundheit wissen solltest

Ingwer ist also gesund. Durch seine vielen Inhaltsstoffe ist er ein quasi unersetzbares Lebensmittel in unserer Küche.

Was du sonst noch über Ingwer wissen solltest und wie du am besten einen Ingwer-Shot zu Hause zu bereitest, erfährst du in diesem Abschnitt.

Wie bereite ich Ingwer-Tee zu?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie du Ingwer-Tee zubereiten kannst. Je nach Präferenz kannst du auch verschiedene Zusätze hinzufügen. Wir haben hier für dich ein ganz einfaches, klassisches Rezept:

Zuerst reibst du ein kleines Stückchen Ingwer oder schneidest es ganz fein. Danach übergießt du es einfach mit kochendem Wasser und lässt das Gemisch 5 bis 10 Minuten ziehen.

Wenn du deinen Tee noch etwas aufpeppen möchtest, dann können wir dir ein paar Dinge empfehlen:

  • Verwende statt reinem Wasser Schwarztee oder grünen Tee
  • Für den frische Kick kannst du etwas frische Minze hinzufügen (eignet sich perfekt für den Sommer)
  • Für ein bisschen Süße kannst du ein bisschen Honig unterrühren
  • Auch Fruchtsäfte (Cranberry oder Pfirsich) sorgen für ein Eistee-Gefühl

Wie bereite ich Ingwer-Shots zu?

Ingwer-Shots erleben vor allem durch Social Media einen richtigen Boom und erfreuen sich an Bekanntheit.

Wenn du also Lust hast, selbst einen Ingwer-Shot  in der Früh zu dir zu nehmen und deinen Stoffwechsel anzukurbeln, wird es Zeit, dass du selbst einen herstellen kannst.

Wir haben hier ein Video für dich gefunden, welches dir zeigt, wie du zu deinen eigenen Ingwershots kommst.

Ist die Schale zum Verzehr geeignet?

Ja und nein. Dabei kommt es ganz darauf an, ob du einen Bio-Ingwer gekauft hast oder nicht.

Falls er nicht aus biologischem Anbau ist, ist die Schale mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit mit Pestiziden vergiftet und von denen solltest du auf jeden Fall deine Finger lassen.

Bei Bio-Ingwer reicht es, wenn du ihn unter fließendem Wasser abwäscht und den Schmutz entfernst.

Falls du deinen Ingwer schon etwas länger zu Hause hast, empfehlen wir dir auch, ihn zu schälen, weil die Schale dann etwas holzig schmecken kann.

Wenn du ihn zum kochen verwendest, solltest du darauf achten, was im Rezept steht.

Aber ja, die Schale eine Bio-Ingwers ist zum Verzehr geeignet.

Am besten schälst du Ingwer übrigens mit einem Löffel. Dazu musst du den Löffel nur umgedreht vorsichtig am Ingwerrhizom herunterziehen.

Fazit

Ingwer ist also eine wahrliche Wunderwurzel. Besonders der Inhaltsstoff Gingerol ist für den klassischen Geschmack und die Schärfe verantwortlich.

Gingerol birgt aber auch noch andere positive Eigenschaften. So ist es entzündungshemmend, schmerzlindernd und regt den Stoffwechsel an.

Vor allem zu empfehlen ist ein selbst gemachter Ingwer-Tee oder ein Ingwer-Shot, welche dir einen richtigen Immunboost verleihen.

Außerdem verleiht dir regelmäßiger Ingwer-Konsum einen strahlenden Teint und wirkt blutdrucksenkend.

Wenn du schwanger bist, solltest du jedoch mit deinem Arzt über den Verzehr der Zauberknolle sprechen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.apotheken-umschau.de/Ingwer

[2] https://www.stern.de/genuss/ingwertee—diese-fehler-macht-fast-jeder-8381406.html

[3] https://www.springlane.de/magazin/rezeptideen/ingwer-shots/

Bildquelle: 123rf.com / 46986448

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