Willkommen bei unserem großen Katzenkralle Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Katzenkralle Produkte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Katzenkralle Produkt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Katzenkralle kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Katzenkralle besitzt eine grosse Menge an wertvollen Inhaltsstoffen, welche eine enorme Wirkung aufweisen. Sie kann einerseits präventiv zur Stärkung des Immunsystems eingenommen werden, andererseits unterstützt sie aber die Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen, da sie nicht nur immunstimulierende, sondern auch antioxidative, stoffwechselfördernde, antivirale, entzündungshemmende, antimutagene und sogar antikarzinogene Wirkungen besitzt.
  • Katzenkralle Extrakt hat vier verschiedene Anwendungsarten in Form von Kapseln, Pulver, Tinkturen oder Tee. Je nach Beschwerden und Empfehlungen sind andere Produkte geeigneter. Wichtig ist nur, dass du stets auf standardisierte Präparate zurückgreifst.
  • Da die Powerpflanze aus dem tropischen Amazonasgebiet stammt und eine erfolgreiche Kultivierung noch nicht erfolgt ist, sollten Katzenkralle Produkte auch stets Zentral- oder Südamerika als ihren Herkunftsort vorweisen. Zudem sollten die Produkte jeweils auf Kontaminationen untersucht worden sein, um ihre Reinheit und Qualität zu garantieren.

Katzenkralle Test: Favoriten der Redaktion

Die besten veganen Katzenkralle Kapseln

Die Katzenkralle Kapseln von Now Foods bestehen aus natürlichem Uncaria tomentosa Pulver, Stearinsäure und einer Cellulose als Hülle. Sie sind ein qualitativ gutes pflanzliches Produkt, da sie glutenfrei, zuckerfrei, sojafrei und vegetarisch sind sowie keine gentechnisch veränderten Inhaltsstoffe aufweisen.

Die Katzenkralle Kapseln können präventiv oder zur Behandlung für viele Krankheiten eingesetzt werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt laut Verkäufer bei 2-3 Kapseln zum Frühstück oder Abendessen. Kunden schätzen die schnelle Wirkungsweise sehr und fühlen sich bereits nach kurzer Zeit spürbar fitter.

Der beste Katzenkralle Tee

Der Vom Achterhof aus der Rinde der Katzenkralle gewonnene Tee weist lauf Verkäufer eine Spitzenqualität auf, da er keine Konservierungs- und Zusatzstoffe enthält. Zudem wird Peru als Herkunftsland angegeben, so dass von einem standardisierten Präparat ausgegangen werden kann. Auch die Verpackung ist hochwertig und wiederverschliessbar.

Der Verkäufer empfiehlt zwei Teelöffel von den feinen Uncaria Tomentosa Fäden mit einem Liter kochendem Wasser zu übergiessen und dann circa 15 Minuten ziehen zu lassen. Der Tee soll zudem über den Tag verteilt getrunken werden. Kunden empfehlen zudem für einen angenehmeren Geschmack den Tee mit etwas Honig und ein bisschen Zitrone zu verfeinern.

Die beste Katzenkralle Tinktur

Die Katzenkralle Tinktur von Nature’s Answer besteht aus einem alkoholfreien Extrakt und wird laut Verkäufer durch einen firmeneigenen bio-chelatierten Kaltextraktionsprozess hergestellt. Dabei wird ein holistisches zertifiziertes Extrakt, welches die gleichen Synergieverhältnisse aufweist wie die Pflanze selbst, erzeugt. Das Produkt ist zudem frei von Gentechnik, glutenfrei und vegan.

Der empfohlene Tagesbedarf liegt bei 56 Tropfen und zwar 14-28 Tropfen 3x täglich mit etwas Wasser verdünnt. Die Käufer schätzen vor allem das gute Preis-Leistungsverhältnis, da diese Tinktur für seine Qualität eher preisgünstig ist.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Katzenkralle kaufst

Für wen eignet sich Katzenkralle?

Grundsätzlich ist Katzenkralle für jedermann geeignet. Die Pflanze wird selbst prophylaktisch, also zur Vorbeugung gegen bestimmte Krankheiten, eingesetzt.

Da sie allgemein durch Stärkung von Abwehrkräften das gesunde Immunsystem fördert, die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers stimuliert und eine entgiftende Wirkung aufweist, kann Katzenkralle auch ohne Beschwerdesymptome präventiv eingenommen werden. Sie hat zudem eine positive Wirkung auf unser Allgemeinbefinden und steigert die Lebensfreude.

Katzenkralle stärkt das Immunsystem und kann somit präventiv oder als unterstützende Behandlung für eine Vielzahl von Krankheiten angewendet werden. (Bildquelle: pixabay.com / Bruno Glätsch)

Katzenkralle besitzt zudem eine unterstützende Heilwirkung bei Behandlungen einer Vielzahl von Krankheiten wie:

  • Arthritis
  • Allergien und allergische Reaktionen
  • Asthma
  • Diabetes
  • Alzheimer
  • chronischem Müdigkeitssyndrom und Abgeschlagenheit
  • Geschwüren
  • Entzündungen und Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt (Morbus Crohn, Divertikulitis, Colitis, Gastritis, …)
  • Hämorrhoiden
  • Krebs
  • Tumoren
  • Bekämpfung von Infektionskrankheiten bakterieller und viraler Art (wie z.B. Herpes, HIV)
  • Stärkung des Immunsystems (Aktivierung des Zellstoffwechsels, Steigerung des Energiepotenzials, Förderung des Stoffwechsels)
  • Unterstützung der Wundheilung
  • Entgiftung
  • Autoimmunkrankheiten wie z.B. Lupus

Generell kann Katzenkralle für all die oben genannten Behandlungen auch in der Tiermedizin angewendet werden. Die Heilpflanze findet bei Tieren vor allem bei entzündlichen Prozessen Verwendung oder um Alterserscheinungen wie stumpfes Fell, Haarausfall, Lethargie, schlechter Hautzustand und Arthritis entgegenzuwirken.

Katzenkralle hilft bei Katzen zudem gegen:

  • Katzenschnupfen
  • Katzenseuche (Panleukopenie)
  • FeLV (Felines Leukose-Virus besser bekannt als „Katzenleukämie“)
  • FIP (feline infektiöse Peritonitis, Bauchfellentzündung)
  • FIV (Feline Immunschwäche Virusinfektion, „Katzen-Aids“)

Und bei Hunden zusätzlich bei:

  • Befall mit Parvoviren
  • Coxa plana (angeborene flache Hüftgelenkpfanne)
  • Hüftdysplasie (angeborene oder erworbene Fehlstellung und Störung der Verknöcherung des Hüftgelenks)
  • Pyodermie (brennende, eitrige Entzündung der Haut)

Aber auch für andere Tiere wie beispielsweise für Pferde eignet sich Katzenkralle hervorragend. Dabei wird das feine Pulver aus dem Extrakt der Katzenkralle einfach unter das Futter der Tiere gemischt. Bitte beachte aber die Fütterungsempfehlung auf den jeweiligen Produkten.

Bis auf Weiteres solltest du vorsichtshalber während der Schwangerschaft und Stillzeit auf die Anwendung von Katzenkralle verzichten. Auch Frauen die versuchen schwanger zu werden, sollten Katzenkralle nicht einnehmen, da sie früher von den Urvölkern sogar zur Empfängnisverhütung eingesetzt wurde.

Es wird zudem empfohlen Katzenkralle nicht mit konventionellen Medikamenten zu kombinieren, da sonst allenfalls unerwünschte Wechselwirkungen auftreten können. Bitte konsultiere in solchen Fällen immer einen Arzt und lass dich persönlich beraten.

Auch Personen, die vor einer geplanten Operation stehen, sollten davor mindestens zwei Wochen lang keine Katzenkralle einnehmen. Zudem wird die Einnahme von Katzenkrallen bei Menschen, welche ein fremdes Organ in sich tragen oder Gewebetransplantate erhalten haben nicht empfohlen, da es in solchen Fällen zur Abstossung kommen kann.

Die Katzenkralle zählt außerdem zu der Familie der Rötegewächse und darf aus diesem Grund nicht eingenommen werden, wenn du allergische Reaktionen auf diese Pflanzengattung aufweist.

Welche Wirkung hat Katzenkralle auf meinen Körper und Geist?

Bereits seit Jahrtausenden hat Katzenkralle der südamerikanischen Bevölkerung als Heilmittel gedient. Sie erhielt sogar den Beinamen „Heilige Pflanze des Regenwaldes“, da sie gegen unzählige Erkrankungen und Infekte eingesetzt wurde.

Katzenkralle hatte ihren Verwendungsursprung bereits bei den Inka-Indianern vor über 2000 Jahren. (Bildquelle: unsplash.com / Andreas Wagner)

Die „Wunderpflanze“ etablierte sich aber nicht nur bei den Inka-Indianern, sondern auch zunehmend in der heutigen Wissenschaft. Dank den viel versprechenden Inhaltsstoffen ist die Katzenkralle ein bedeutendes natürliches Heilmittel mit antioxidativer, antiviraler, entzündungshemmender, antimutagener, stoffwechselfördernder und antikarzinogener Wirkung.

Vor allem die in der Rinde der Katzenkralle befindenden Alkaloide sind verantwortlich für die unglaubliche Heilkraft der Pflanze. Sie sind vorwiegend für die Stärkung und Regulierung des körpereigenen Immunsystem verantwortlich.

Durch den Einfluss auf die ständige Vermehrung von Lymphozyten (weisse Blutkörperchen), welche die Erkennung von Fremdstoffen wie Bakterien und Viren zur Hauptaufgabe haben, halten sie das Immunsystem im Gleichgewicht.

Ein schwaches Immunsystem wird durch die Vermehrung von ruhenden Abwehrzellen aktiviert, hingegen ein überreagierendes Immunsystem wird durch die Hemmung der Zellteilung von hoch aktivierten und gegen den eigenen Organismus gerichteten Abwehrzellen gedämpft. Durch den immunstimulierenden Effekt können Zellgifte und Stoffwechselprodukte neutralisiert werden.

Der Anstieg an weissen Blutkörperchen durch die Katzenkralle ist für den Körper besonders wichtig für die Bekämpfung von Infektionen. Ausserdem hemmt die Pflanze durch Aggregation von Blutplättchen auf natürliche Weise die Entstehung von Blutgerinnseln, wirkt sich positiv auf die Senkung des Blutdrucks aus und verbessert die Blutzirkulation. All das spielt wiederum bei der Abwehr von Herzinfarkten und Schlaganfällen eine entscheidende Rolle.

Katzenkralle stimuliert aber nicht nur die Selbstheilungskräfte, sondern wirkt ausserdem auch stark entzündungshemmend. So kann Katzenkralle Extrakt für viele Entzündungen, Erkrankungen und Geschwüren im Magen-Darm-Trakt aber auch bei Allergien wie zum Beispiel Heuschnupfen oder für Asthma eingenommen werden.

Die natürlichen Inhaltsstoffe der Katzenkralle wirken zudem antimutagen (gegen Mutationen/Erbgutveränderungen) und karzinoprotektiv (krebsschützend). Mehr dazu findest du im nächsten Kapitel.

Zuerst haben wir dir aber noch ein Video herausgesucht, um die unterschiedlichen Wirkungen von Katzenkralle zusammenzufassen.

Hilft Katzenkralle gegen Krebserkrankungen?

In Südamerika wird Katzenkralle (auch bekannt als „Uña de Gato“ oder „Cat’s Claw“) bereits rezeptfrei als Krebsmittel verkauft, doch was steckt wirklich hinter der Wirkung der Pflanze in Bezug auf Krebserkrankungen?

Dank Untersuchungen auf der ganzen Welt konnten bereits vielversprechende Erkenntnisse über die Wirkung von Katzenkralle auf Krebserkrankungen gesammelt werden. Auch wenn viele Studien schon jetzt sehr optimistisch stimmen, bedarf es an weiteren, grösseren Studien, um alle Details zur Wirkung von Katzenkralle zu bestätigen.

Trotzdem legen wissenschaftliche Untersuchungen die Vermutung nahe, dass Katzenkralle Krebserkrankungen vorbeugen beziehungsweise lindern kann. Da die in der Katzenkralle enthaltenden Alkaloide eine antimutagene und wachstumshemmende Wirkung auf menschliche Krebszellen aufweisen, geht man davon aus, dass sie sehr unterstützend gegen ein Ausbreiten des Krebses sein können.

Zudem verursachen die Alkaloide, dass erkrankte Zellen ihren programmierten Zelltod einleiten, wodurch Katzenkralle sogar bei der Zerstörung von Tumoren und Krebszellen wirkvoll sein kann.

Daher wird Rauchern beispielsweise empfohlen Katzenkralle als Prävention gegen Geschwulsterkrankungen einzunehmen. Auch ein an der Universität von Mailand durchgeführtes Experiment bestätigt diese Vermutung.

Rauchern, welchen über zwei Wochen lang Katzenkralle verabreicht wurden, enthielten keine krebserregenden (mutagenen) Substanzen mehr in ihrem Urin. Der Raucher-Urin kehrte dank Katzenkralle wieder in seinen Urzustand zurück. Diese Mailänder Studie gilt daher auch bis heute als Basis für die vermutete antikarzinogene Wirkung der Powerpflanze.

Ein weiterer Aspekt liegt vor allem in der Verringerung der Nebenwirkungen einer Krebstherapie, denn Katzenkralle soll Krebs-Patienten wieder eine bessere Lebensqualität schenken.

Auch wenn Chemotherapie eine gängige konventionelle Therapieform bei Krebs ist, bringt sie leider viele negativen Nebenwirkungen mit sich. Dazu gehört vor allem die Schädigung der DNA in gesunden Zellen. Forscher gehen nun aber davon aus, dass die Einnahme von Katzenkralle ein wirksames Mittel ist, um eine Chemo- und Strahlentherapie zu ergänzen und so die negativen Begleiterscheinungen zu lindern.

Viele unterschiedliche Studien haben gezeigt, dass Katzenkralle die Reparatur von DNA- Schäden und die Erholung der Leukozyten nach Schäden hervorgerufen durch Chemotherapie verbessert.

Auch bei Patienten im fortgeschrittenen Krebsstadium kann die Einnahme von Katzenkralle helfen indem Ermüdungserscheinungen verringert und die Lebensqualität insgesamt gesteigert wird.

Dank klinischen Untersuchungen konnten bereits vielversprechende Erkenntnisse über die Wirkung von Katzenkralle auf Krebserkrankungen aufgezeigt werden. (Bildquelle: unsplash.com / Hans Reniers)

All das lässt Katzenkralle zu einem effektiven natürlichen Mittel in der Krebsmedizin erscheinen. Trotzdem soll Katzenkralle als komplementären Teilaspekt in der Krebsbehandlung angesehen werden und immer mit dem behandelnden Onkologen vorab abgesprochen werden.

Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Katzenkralle auftauchen?

In der Regel wird die Einnahme von Katzenkralle ausserordentlich gut vertragen. Es sind nur wenige Nebenwirkungen bei der Anwendung von Katzenkralle bekannt. Berichten zufolge können vor allem höhere Dosen zu Schwindel, Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden oder Durchfall führen. In den typischen Dosierungen sollte Katzenkralle im Normalfall aber gut verträglich sein.

Der Verzehr von Katzenkralle kann zudem in den ersten Tagen eine starke Färbung oder einen starken Geruch im Urin hervorrufen, was aber lediglich auf die reinigende Eigenschaft hinweist.

Von nicht standardisierten Katzenkralle-Präparaten sollte unbedingt abgesehen werden, da hierzu wichtige Informationen über deren Wirkung und Nebenwirkungen fehlen.

Was kostet Katzenkralle?

Katzenkralle ist in Form von Kapseln oder Presslingen, als Pulver, Tinktur und Tee erhältlich. Je nach Art und Qualität unterscheidet sich das Katzenkralle-Extrakt aber in ihrem Kostenpunkt.

Katzenkralle Tee ist sicherlich das kostengünstigste Produkt. Aber auch das Pulver und die Kapseln können kostengünstig erworben werden. Die Katzenkralle Tinktur ist oft die teuerste Variante, da für die Herstellung enorm viel Katzenkralle-Extrakt benötigt wird. Bei der Tinktur sowie bei den Kapseln unterscheiden sich die Preise aber massiv je nach Qualität und Marke.

In der nachfolgenden Übersicht findest du die unterschiedlichen Produkte aus Katzenkralle und ihre Preisspanne:

Typ Preisspanne
Katzenkralle Kapseln 8-68€/100g
Katzenkralle Pulver 3-30€/100g
Katzenkralle Tinktur 14-108€/100ml
Katzenkralle Tee 2-14€/100g

Wo kann ich Katzenkralle kaufen?

Katzenkralle kannst du ganz einfach im Fachhandel und in diversen Apotheken kaufen. Zudem bieten viele Onlineshops Katzenkralle Produkte an.

Die grösste Auswahl dabei bietet der Onlineshop Amazon.de, wo du Katzenkralle in verschiedenen Formen über Kapseln, Pulver und Tinkturen bis hin zum Tee erwerben kannst. Aber auch andere Onlineshops wie beispielsweise fairvital.com oder vom-achterhof.de verkaufen Katzenkralle.

Kann ich Katzenkralle selbst herstellen?

Die Katzenkralle, auch Uncaria tomentosa genannt, ist ein lianenartiges Gewächs des Amazonasgebiets und im tropischen Zentral- und Südamerika beheimatet.

Da sie einen feuchten, schattigen Boden im Regenwald bevorzugt und sogar eine Länge von bis zu hundert Metern erreichen kann, kannst du Katzenkralle leider nicht in Europa ernten beziehungsweise selbst anbauen.

Katzenkralle ist im tropischen Regenwald beheimatet. (Bildquelle: unsplash.com / Chris Abney)

Welche Alternativen gibt es zur Katzenkralle?

Es gibt viele verschiedenen Heilkräuter, welche ähnliche Wirkungen wie die Katzenkralle mit sich bringen. Trotzdem ist die Katzenkralle in ihrer Wirkung ein Unikat, da sie so unterschiedliche Wirkungsweisen abdeckt.

In der untenstehenden Tabelle listen wir dir aber ein paar Alternativen zur Katzenkralle auf und erläutern dir kurz ihre Wirkung.

Typ Wirkung
Stachelannone (Graviola) Neben der tumorhemmenden Eigenschaft gegen verschiedene Krebszellarten, hilft Stachelannone bei Infektionen und Entzündungen, Rheuma, Verdauungsproblemen und Krämpfen und zur allgemeinen Entspannung. Zudem kann sie auch gegen Asthma und bei Nervenschwäche eingesetzt werden.
Teufelskralle Teufelskralle wirkt wie auch Katzenkralle entzündungshemmend und wird vor allem bei Gelenkschmerzen infolge Arthritis, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit eingesetzt. Sie hilft auch bei rheumatischen Erkrankungen, Neuralgien sowie bei Wunden und Geschwüren.
Einjähriger Beifuss Nebst der bekannten Anwendung gegen Malaria, wirkt der einjährige Beifuss auch antibakteriell, antiviral und fiebersenkend. So wird er bei Fieber und Erkältungen gerne eingesetzt, aber auch bei Infektionen bakterieller und viraler Art. Zudem findet Einjähriger Beifuss auch immer mehr Bedeutung im Rahmen einer komplementären Tumortherapie.
Weizengras Wie auch Katzenkralle besitzt Weizengras krebshemmende und -vorbeugende Wirkstoffe. Durch die Befreiung von Schadstoffen in Leber und Nieren und der Förderung der Durchblutung und des Stoffwechsels beschleunigt Weizengras die Zellregeneration und stärkt die Abwehrkräfte. Es wird oft für die Entgiftung des Körpers eingesetzt und gilt als richtige Vitaminbombe.
Rotwurzel-Salbei Der Rotwurzel-Salbei wird insbesondere zur Behandlung bei Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen und Durchblutungsstörungen eingesetzt. Er wirkt zudem entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.

Entscheidung: Welche Arten von Katzenkralle gibt es und welche ist die richtige für dich?

Katzenkralle-Extrakt kann auf unterschiedliche Arten eingenommen werden, sei dies in Form von Kapseln oder Tabletten, als Pulver, Tinktur oder gar als Tee.

Im Grunde bieten alle Katzenkralle Produkte die gleiche Wirkung und unterscheiden sich manchmal lediglich in der Zusammensetzung beziehungsweise Konzentration von Katzenkralle-Extrakt.

Je nach Beschwerden, Kostenpunkt und Vorlieben, eignen sich aber gewisse Katzenkralle Produkte besser für dich.

Was zeichnen Katzenkralle Kapseln aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Katzenkralle Kapseln sind neben dem Tee das wohl bekannteste Produkt. Viele verschiedene Hersteller bieten Katzenkralle-Extrakt in Form von Kapseln, Tabletten oder Presslingen an.

Die gepresste Form von Katzenkralle ist meist die wirksamste Form, da bei Erhitzen, wie das bei der Herstellung vom Tee beispielsweise der Fall ist, oft viele wichtige Wirkstoffe verloren gehen.

Vorteile
  • Stärkere Wirkung
  • Leicht einzunehmen
  • Sehr gute Haltbarkeit
  • Geschmacksneutral
Nachteile
  • Oft die teuerste Produktart
  • Nicht geeignet für Tiere

Was zeichnet ein Katzenkralle Pulver aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Auch das Pulver aus dem Katzenkralle-Extrakt eignet sich bestens für verschiedene Behandlungen, lässt sich aber am besten unter Smoothies und in Mahlzeiten mischen.

Katzenkralle Pulver kann leicht ins Essen oder unter Smoothies gemischt werden. (Bildquelle: unsplash.com / Chelsea Shapo)

Zudem ist es die beste Anwendungsform für Tiere, da das Pulver ganz leicht unter das Futter gemischt werden kann. Oft ist es zudem die günstigere Variante im Vergleich zu den Katzenkralle Kapseln.

Vorteile
  • Stärkere Wirkung
  • Sehr gute Haltbarkeit
  • Kostengünstiger
  • Für Mensch und Tier
Nachteile
  • bitterer Geschmack

Was zeichnet eine Katzenkralle Tinktur aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Die Katzenkralle Tinktur ist die flüssige Variante des Katzenkralle-Extrakts und kann somit auch äusserlich angewendet werden. Die häufigere Variante liegt aber darin ein paar verdünnte Tropfen mit Wasser einzunehmen.

Oft besitzt Katzenkralle in Form der Tinktur eine erhöhte Konzentration, wodurch es nur ganz wenige Tropfen pro Anwendung benötigt.

Vorteile
  • Äusserlich und innerlich anwendbar
  • Leicht anzuwenden
  • Hohe Konzentration
Nachteile
  • Eher teurer
  • Nicht geruchsneutral
  • Nicht geeignet für Tiere

Was zeichnet einen Katzenkralle Tee aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der Katzenkralle Tee ist mit Abstand die kostengünstigste Variante. Auch wenn die Anwendung mit ein bisschen mehr Aufwand verbunden ist, lohnt sich das Ganze, vor allem in Bezug auf den Kostenpunkt.

Katzenkralle Tee kann präventiv oder zur unterstützenden Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten bis zu einem Liter über den Tag verteilt eingenommen werden. (Bildquelle: unsplash.com / Bady QB)

Ein Nachteil liegt in dem Geschmack der Katzenkralle. Sie wird oft als sehr bitter beschrieben. Trotzdem ist der Tee gut trinkbar und wird von einigen sogar als lecker tituliert. Ausprobieren lohnt sich aber auf jeden Fall.

Vorteile
  • Kostengünstig
  • Leicht einzunehmen
Nachteile
  • Vorbereitung mit mehr Aufwand verbunden
  • bitterer Geschmack
  • Nicht geeignet für Tiere

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Katzenkralle vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Kaufkriterien du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Katzenkralle Produkten entscheiden kannst.

Die Faktoren, mit deren Hilfe du die unterschiedlichen Katzenkralle Angebote miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Qualität/Zertifizierung/Gütesiegel
  • Inhaltsstoffe
  • Herkunftsort
  • Dosis
  • Aroma/Geschmack/Geruch

Wir erklären dir nun kurz, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Qualität/Zertifizierung/Gütesiegel

Die Qualität und Zertifizierung ist eines der wichtigsten Kaufkriterien beim Erwerb von Katzenkralle. Um sich auf die medizinische Wirkung verlassen zu können bedarf es an qualifizierten Produkten. Zudem sollten die Rohstoffe auf Kontaminationen wie Pestizide und Schwermetalle hin analysiert werden.

Ebenfalls sehr bedeutend ist die mikrobielle Reinheit und Frische des Produkts. Dazu sollst du besonders auf die Inhaltsstoffe (siehe nächstes Unterkapitel) Acht geben.

Inhaltsstoffe

Auch wenn sich das Produkt äusserlich wegen seines natürlichen Ursprungs in Form und Farbe unterscheiden kann, hat dies keinen Einfluss auf die Qualität der Inhaltsstoffe.

Das Katzenkralle Produkt sollte keine unnötigen Zusatz- und Konservierungsstoffe enthalten und aus reinem natürlichem Extrakt bestehen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass das Produkt vor allem aus einem Mindestgehalt an Uncaria tomentosa, welche die pentazyklischen Oxindolalkaloide (POAs) enthält, besteht, da sie für die Hauptwirkung der Immunstimulation verantwortlich sind.

Zudem sollte das Präparat frei von Inhaltsstoffen, welche die Wirkung der POAs hemmen, sein. Dazu gehören vor allem die tetrazyklischen Oxindolalkaloide (TOAs).

Herkunftsort

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium bildet der Herkunftsort. Da Katzenkralle lediglich im Amazonas-Regenwald vorkommt, sollte auch deren Extrakt aus dem tropischen Zentral- und Südamerika stammen und nicht etwa aus anderen Ländern.

Über die Bedingungen für eine Kultivierung von Katzenkralle ist bisher noch zu wenig bekannt, so dass eine Anzucht bisher erfolglos blieb.

Dosis

Je nach Katzenkralle Produkt und Anwendungsform unterscheidet sich die Dosis. Grundsätzlich beträgt die Tagesdosis von Katzenkralle aber 2-6g. Bitte beachte, dass für Tiere andere Dosen gelten.

Aroma/Geschmack/Geruch

Der Geschmack der Katzenkralle ist leicht gewöhnungsbedürftig, da er etwas bitter ist. Ansonsten ist Katzenkralle geruchsneutral. Für die angenehmere Anwendung kann beispielsweise das Essen während der Einnahme in Form des Pulvers oder der Tee mit einem natürlichen Süssmittel gestreckt werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Katzenkralle

Wie wende ich Katzenkralle richtig an?

Es gibt im Grunde vier verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Katzenkralle: Kapseln, Pulver, Tinktur oder Tee. Du kannst dabei selbst entscheiden, welche Anwendungsart für dich besser geeignet ist oder dich von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen.

Zudem solltest du jeweils die angegebene Tagesdosis beachten und einen Einnahmeüberschuss unbedingt vermeiden. Bei standardisierten Katzenkralle-Präparaten sollte aber immer eine Anwendungsempfehlung beigelegt sein.

Wie koche ich Katzenkralle Tee?

Die Zubereitung von Katzenkralle Tee ist grundsätzlich simpel. Nimm dazu 1,5 Esslöffel der geschnittenen oder gemahlenen Rinde der Katzenkralle oder zupfe die einzelnen Rinden-Fasern auseinander, wenn du ein Katzenkralle Stück gekauft hast. Danach bringe das Ganze in einem Liter Wasser 5 Minuten lang zum Köcheln. Nimm den Tee vom Herd und lasse ihn 15 Minuten lang ziehen.

Vor dem Trinken kannst du den Tee kurz abseihen und gegebenfalls noch mit etwas Honig oder Stevia süssen, um den bitteren Geschmack etwas zu dämpfen. Danach trinke einen Liter Tee über den Tag verteilt.

Mehr zum Thema Stevia kannst du hier lesen:

Wir haben dir zum besseren Verständnis ein passendes Video herausgesucht, welches die Zubereitung von Katzenkralle Tee kurz veranschaulicht.

Kann ich mit Katzenkralle abnehmen?

Katzenkralle kann primär nicht in Verbindung mit Abnehmen gesetzt werden. Trotzdem gilt hier festzuhalten, dass Katzenkralle Extrakt den Stoffwechsel fördert, die immunstimulierende Wirkung Zellgifte und Stoffwechselprodukte neutralisiert und Schlacken ausleitet.

Eine entgiftende Wirkung auf den Körper ist somit durch die Einnahme von Katzenkralle gewährt und verhilft zur besseren Ausgangsposition um Kilos zu verlieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.navigator-medizin.de/phytotherapie/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zu-phytotherapie/heilpflanzen-und-wie-sie-wirken/katzenkralle/555-katzenkralle-eine-lianengewaechs-mit-anti-krebs-potential.html

[2] https://www.europeanscientist.com/de/features-de/die-katzenkralle-ein-wundermittel-aus-dem-urwald/

[3] https://www.zeitung.de/gesundheit/alternativmedizin/naturheilkraeuter/katzenkralle/

Bildquelle: 123rf.com / huandi

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Anna Bassler
Anna Bassler

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