Willkommen bei unserem großen Mädesüß Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Mädesüß Produkte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Mädesüß Produkt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Mädesüß kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt verschiedene Arten des Mädesüß, doch nur das echte Mädesüß oder auch Filipendula ulmaria genannt, besitzt Inhaltsstoffe mit heilender Wirkung.
  • Auf dem Markt gibt es verschiedene Produkte aus Mädesüß, welche sich unterschiedlich Anwenden lassen. Denn die Staude ist nicht nur als Heilkraut sondern auch in der Küche ein nützliches Kraut.
  • Besonders Tees lassen sich einfach selber machen und können vielfältig zur Linderung verschiedener Leiden eingesetzt werden.

Mädesüß Test: Das Ranking

Platz 1: Achterhof Mädesüß-Tee BIO

Platz 2: JustIngredients Echtes Mädesüß getrocknet

Platz 3: Baruch Mädesüß

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Mädesüß kaufst

Was ist Mädesüß?

Echtes Mädesüß, lateinisch Filipendula ulmaria, ist eine Pflanzenart, welche zu den Rosengewächsen gezählt wird. Andere Bezeichnungen für das Kraut sind Wiesengeißbart, Wiesenkönigin oder Federbusch. Je nach Region gibt es allein im deutschsprachigen Raum noch deutlich mehr Bezeichnungen.

Die Namensgebung könnte mit dem Einsatz des Krauts als Gewürz zusammenhängen. Denn Wiesengeißbart wurde früher zum Süßen von Honigwein, dem Met, verwendet.

Ebenfalls namensgebend könnte aber auch ihr süßlicher Duft sein. Nach dem Mähen von Wiesen mit der Mädesüß Staude riecht nämlich das Gras süßlich. Deshalb nennt sich das Gewächs wohl im Englischen “Meadow sweet”.

Die Pflanze ist in ganz Europa, Mittelasien und Nordamerika beheimatet.

Sie bevorzugt nährstoffreiche Feucht und Nasswiesen. Dies kommen häufig an Bachufern, in Gräben oder in Erlen-Eschenwäldern vor.

Das Mädesüß wächst als Staude, welche bis zu 2 Meter hoch werden kann. Ihre Blätter ordnen sich wechselständig an. Während die Unterseite ihrer Blätter eher filzig behaart ist, ist die Oberseite dunkelgrün und kahl. Die Blattränder weisen eine feine Sägung auf. Die Blüten sind weiß-gelblich und verbreiten einen süßlichen Duft.

Pflanze Mädesüß am Wasser

Das Mädesüß ist eine krautige Pflanze und erreicht eine Höhe zwischen 50 und 150 cm. Manche Stauden werden sogar 200 cm hoch. Der Stil der Pflanze ist leicht rötlich und verzweigt sich erst im oberen Bereich. (Foto: Isubria / pixabay.com)

Bereits die Germanen kannten die heilende Wirkung der Wiesenkönigin. Sie setzten die Heilpflanze zur Linderung von Schmerzen ein.

Der Grund für die schmerzlindernde Wirkung liegt in den enthaltenen Vorläufersubstanzen von Salicylsäure. Aus dieser gewann 1897 der Apotheker Felix Hoffmann erstmals die Acetylsalicylsäure, welches noch heute ein gängiges Schmerzmittel ist.

Welche Wirkung hat Mädesüß?

In den Blüten der Heilpflanze finden sich die wirksamen Inhaltsstoffe. Substanzen wie Salicylsäuremethylester und Salicylaldehyd setzen sich zu einem ätherischen Öl zusammen. Daneben finden sich Blütenfarbstoffe, die Flavonoide, und Gerbstoffe.

Der menschliche Körper ist in der Lage die Stoffe Salicylsäuremethylester und Salicylaldehyd aufzuspalten. Dadurch entsteht Salicylsäure, welche in ihrer Wirkung Ähnlichkeiten zu dem Schmerzmittel Acetylsalicylsäure hat. Allerding ist der schmerzlindernde Effekt bei der Mädesüß geringer.

Die Salicylsäure wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend. Typische Beschwerdebilder von Erkältungen kannst du daher mit der Wiesenkönigin lindern.

In der Volksheilkunde ist schon lange der harntreibende Effekt des Geißbarts bekannt. Die moderne Phytotherapie sieht in dem Gewächs eine entwässernde Droge.

Welche Nebenwirkung hat Mädesüß?

Bei einer möglichen Überdosierung kannst du aufgrund des Salicylatgehaltes Magen- und Darmbeschwerden bekommen. Auch sind allergische Reaktionen auf Salicylate möglich. Dann solltest du die Einnahme jeglicher Produkte der Mädesüß vermeiden.

Ebenso kannst du bei übermäßiger Einnahme von Mädesüß Kopfschmerzen und Übelkeit bekommen.

Zusammenfassend solltest du den Geißbart nicht anwenden bei:

  • Überempfindlichkeit gegenüber Salicylate
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Säugligen und Kleinkindern

Da es vom Standort der Pflanze abhängt, wie hoch der Wirkstoffgehalt in der Heilpflanze ist und es so zu Schwankungen kommen kann, raten wir dir auf Produkte aus dem Handel zurückzugreifen. Bei diesen kannst du von einem einheitlichen Wirkstoffgehalt ausgehen.

Kind schnäuzt sich

Gerade bei Fieber und Erkältungen hat Mädesüß eine lindernde Wirkung. (Foto: sweetlouise / pixabay.com)

Welche Anwendungsgebiete gibt es für Mädesüß?

Die Wiesenkönigin hat eine lindernde Wirkung bei Erkältungskrankheiten oder auch fiebrigen grippalen Infekten. Diese Wirkungen können von den enthaltenen Wirkstoffen abgeleitet werden und sind daher medizinisch anerkannt.

Ebenso ist der Federbusch als wassertreibendes Mittel eingestuft. In der Volksmedizin wird das Kraut zur Behandlung von rheumatischen Muskel- oder Gelenksschmerzen, Ischiasproblemen oder Gicht angewendet.

Für die Zubereitung einer Urtinktur in der Homöopathie, werden die Wurzeln der blühenden Staude verwendet. Diese Tinktur kannst du dann bei rheumatischen Erkrankungen, sowie Schleimhautentzündungen verwenden.

Hilfreich bei Wirkung Anwendung
Kopfschmerzen Schmerzstillend Tinktur
Erkältung Harntreibend Tee
Fieber Schweißtreibend Kompresse
Entzündungshemmend

Wo kann ich Mädesüß Produkte kaufen?

Auf dem Markt findest du eine große Auswahl unterschiedlicher Mädesüß Produkte. Dazu gehören Pflanzen, Samen, Tee oder auch Cremes.

Solltest du Produkte aus Teufelskralle kaufen, bist du gut beraten, auf die Qualität des Produkts zu achten. In normalen Supermärkten sind hochwertige Produkte meist nicht zu finden. In der Regel findest du geeignete Produkte in Reformhäusern, als auch in deren Online Shops, wie:

  • Alnatura
  • Vitalia Reformhaus
  • dm-drogerie Markt
  • amazon.de
  • denn´s Biomarkt
  • Bioland

Natürlich bekommst du auch in der Apotheke deine Federbusch Produkte oder in herkömmlichen Online Shops wie Amazon.Weitere namhafte Online Shops sind:

  • krauterie.de
  • matelma.com
  • masterhorse.de
  • only-goods.de
  • makana.de
  • bachblueten-apotheke.com
  • natur-kraeuter.de

Was kosten Mädesüß Produkte?

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an verarbeiteten Produkten aus Wiesenkönigin aber auch Pflanzen. Diese eignen sich für verschiedene Anwendungsbereiche.

Im Folgenden haben wir dir eine Liste an verschiedenen Produkten zusammengestellt und deren durchschnittliche Kosten. Abhängig von der Qualität können sich auch größere Preisspannen ergeben:

Produkt Preisspanne
Echte Mädesüß Pflanze 3 €
Getrocknete Mädesüß 500 g 7 – 12 €
Tee 2 – 6 €
Tinktur 50 ml 7 – 23 €
Cremes 14 – 30 €

Entscheidung: Welche Arten von Mädesüß gibt es und welche ist die richtige für dich?

Du kannst das Gewächs auf unterschiedliche Weise nutzen. So kann dir das Kraut in Form eines Tees, als Tinktur, als Zutat von Dampfbädern oder als Badezusatz als Heilpflanze nützlich sein.

Aber auch zum Würzen ist die Wiesenkönigin hervorragend geeignet, und die Anwendungsbereiche sind vielfältig.

  • Mädesüß als Heilkraut
    • Mädesüß zur innerlichen medizinischen Anwendung
    • Mädesüß zur äußerlichen medizinischen Anwendung
  • Mädesüß als Küchenkraut

Mädesüß als Heilkraut und seine Vorteile und Nachteile

Neben dem Einsatz als Würzmittel für Nahrungsmittel ist das echte Mädesüß vorallem durch seine heilenden Inhaltsstoffe bekannt.

Vorteile
  • Einfach in der Zubereitung
  • Vielfalt der Anwendemöglichkeiten
Nachteile
  • Schwer zu dosieren

Innere Anwendung

Für die innere Anwendung kannst du eine Tinktur aus Schnaps oder Korn herstellen. Dazu musst du den Alkohol mit frischen Blüten oder Kraut in einem Schraubglas ansetzen. Der Vorgang dauert etwa einen Monat.

Das gewonnene Heilmittel kannst du tatsächlich gegen Kopfschmerzen verwenden. Natürlich solltest du nicht zu viel davon auf einmal trinken.

Genauer gesagt solltest du anfangs nur 5 Tropfen einnehmen und je nach Gefühl steigern.

Die Wiesenkönigin hat als Erkältungstee eine schweißtreibende Wirkung. Diese kannst du noch verstärken wenn du zusätzlich Holunder- und Lindenblüten hinzu gibst. In der Verbindung bilden die drei Kräuter ein tolles Mittel gegen Erkältungen und Fieber.

Angesetzt mit Wasser und Zucker, kannst du einen Sirup aus Mädesüß ebenfalls als ein sanftes Kopfschmerzmittel trinken.

Pflanze Madesüß Makroaufnahme

Das echte Mädesüß ist vielseitig. Es findet sowohl als Heilkraut seine Anwendung, als auch als Küchenkraut zum Würzen von Speisen. Besonders die Blütenstände besitzen viele Aromastoffe. (Foto: vivros62 / pixabay.com)

Äußerliche Anwendung

Solltest du, ein Verwandter oder Bekannter unter Rheuma oder Arthritis leiden, kann eine Federbusch-Kompresse lindernd wirken.

Dazu musst du zwei Hände voll Blüten in heißes Wasser geben. Aber achte darauf, dass das Wasser nicht kocht, sonst werden wichtige Wirkstoffe zerstört.

Der Tee muss 15 Minuten ziehen. Anschließend kannst du die Kompresse in das Wasser einlegen.

Achte beim Auflegen der Kompresse auf die Haut darauf, dass sie nicht zu heiß ist. Sonst kannst du dir Verbrennungen zuziehen.

Dank der Inhaltsstoffe des Wiesengeißbarts kannst du das Heilkraut für die Behandlung verschiedener Beschwerden nutzen:

  • Kopfschmerzen
  • Hautkrankheiten
  • Gelenkschmerzen
  • Arthritis
  • Muskelkrämpfe
  • Fieber in Folge von Erkältungen
  • Unterstützend bei Erkältungen bzw. grippalen Infekten
  • Durchfall

Mädesüß als Küchenkraut und seine Vorteile und Nachteile

Durch seine Duftaromen und Süße kannst du das Kraut auch in der Küche verwenden. Hier eignet es sich gut für die Aromatisierung von selbstgemachten Getränken oder für Gelees. Dazu verwendest du die süßlich riechenden Blüten.

Gerade süße Speisen und Getränke bekommen durch die Gewürzkraut einen herben aber feinen Geschmack.

Ebenso kannst du Früchtekompotts würzen. Durch Wasserextrakte lösen sich die Geschmacksstoffe heraus. Folglich kannst du kleingeschnittenes Obst wie Äpfel, Birnen, Pfirsiche oder Kirschen mit wenigen Esslöffeln Wasser übergießen und dann mit den Blüten bestreuen. Das Kompott muss einige Stunden ziehen, bevor du es essen kannst.

Auch die Blätter der Staude kannst du verwenden. Sie eignen sich zum Würzen von Salaten, aber ebenso für Fisch- und Wildgerichte. Du kannst die Blätter aber auch ähnlich wie Spinat kochen und zubereiten.

Vorteile
  • Vielfältig einsetzbares Gewürz
  • Lindernder Nebeneffekt
Nachteile
  • Geringe Wirkstoffdosierung
  • Kein Arzneimittel

In der französischen und belgischen Küche, werden die Inhaltsstoffe des Gewürzkrauts genutzt, um nach deftigen Speisen das Völlegefühl und Sodbrennen zu lindern.

Dank der Inhaltsstoffe der Wiesenkönigin dient dir das Küchenkraut zur Linderung folgender Beschwerden nach dem Essen:

  • Völlegefühl
  • Sodbrennen
  • Blähungen
  • Unreine Haut

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Mädesüß Produkte vergleichen und bewerten

Produkte der Wiesenkönigin findest du in unterschiedlichen Formen. Natürlich zunächst das Gewächs selbst oder auch ihre Samen. Desweiteren kannst du auch Tees und Cremes bekommen.

Auf der Suche nach frischen Pflanzen wirst du dir in großen Gartencentern eher schwer tun. Hierfür solltest du eher einen Blick in entsprechende Onlineshops werfen.

Kräuter zum Würzen, Tees und Cremes hingegen kannst du im Kräuterfachhandel oder in Apotheken bekommen.

Speziell beim Kauf der Pflanze solltest du ein paar Dinge beachten:

  • Dunkelgrüne Blätter
  • Stabile Sprossachse
  • Frei von Pilzbefall
  • Richtige Pflege
  • Arten der Mädesüß
  • Getrocknete Kräuter

Bei einer gesunden Staude sollten die Blätter dunkelgrün sein. Gerollte blätter hingegen bedeuten nichts gutes. Die Sprossachse muss stabil sein. Dies erkennst du, wenn sie aufrecht steht.

Die Blätter dürfen auf der Oberseite keine weißen Stellen aufweisen. Denn dies ist ein Hinweis für Mehltau, ein Pilz, welcher die Blätter befallen kann.

Nach dem Kauf gilt es deine Pflanze richtig zu pflegen. Nach dem Kauf kannst du sie zunächst einmal nachgießen, da der Geißbart eher feuchte Böden bevorzugt. Die Staude braucht viel Licht. Aber du solltest sie nicht der prallen Sonne aussetzen.

Das Umtopfen der Mädesüß am selben Tag des Kaufs sollte vermieden werden.

Im Handel werden verschiedene Arten des Federbusches angeboten. Hier findest du zum einen das kleine Mädesüß (Filipendula vulgaris), das rosarote Mädesüß (Filipendula rubra) und eben auch das echte Mädesüß (Filipendula ulmaria).

Der Unterschied zwischen dem echten und dem kleinen Mädesüß sind beispielsweise andere Bodenbeschaffenheiten. Das kleine Mädesüß bevorzugt nämlich eher trockenere Böden.

Desweiteren ist über die Wirkstoffe und damit die Heilwirkung der beiden anderen Kräuter nur sehr wenig bekannt.

Wenn du nicht die Möglichkeit oder keine Lust hast echtes Mädesüß anzubauen, gibt es noch die Möglichkeit auf getrocknete Kräuter zurückzugreifen.

Im Handel findest du getrocknete Blüten, aber auch Blätter. Durch das geringe Angebot, sind die Preise hier aber recht hoch. Durch den sparsamen Gebrauch des Krauts kann es die Investition durchaus wert sein.

Keimlinge auf trockener Erde

Du kannst das Kraut recht einfach selber anpflanzen. Ein paar Regeln gilt es aber für dich zu beachten. (Foto: oxi_roxy / pixabay.com)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mädesüß

Wie wird Mädesüß ausgesät, angepflanzt und geerntet?

Wenn du gerne eine Wiesenkönigin haben möchtest, macht es Sinn diese aus einem Samen aufzuziehen. Als Standort ist dafür sowohl Freiland als auch dein Balkon geeignet, sofern das Heilkraut hier ausreichend Licht bekommt. Hingegen ist der Anbau auf kleinen Flächen und im Haus schwierig.

Die Standortansprüche der echten Mädesüß sind eher speziell. Die Pflanze liebt sonnige bis halbschattige Plätze. Der Boden muss nährstoffreich, feucht und leicht lehmig sein. Ebenso sollte eine Spur Kalk enthalten sein. Auch muss der ph-Wert stimmen. Er darf nicht zu sauer sein.

Die Samen kannst du ab Ende April bis September aussäen. Die Außentemperatur sollte in diesem Zeitraum mindestens 15 Grad Celsius betragen.

Wenn du das Gewächs auf einem eher sandigen Boden anbaust, empfehlen wir den Boden mit etwas Kompost zu verdichten. Du kannst den Standort auch mit Tonmehl oder Bentonit aufbessern. Diese gelten als Sandbodenverbesserer und sorgen für einen geringeren Wasserabfluss.

Den Boden musst du immer etwas feucht halten, da sich die Staude nach einem Austrocknen des Bodens kaum noch erholen kann. Eigentlich ist der Wiesengeißbart nämlich ein typischer Auwaldbewohner und verträgt daher Staunässe.

Auf dem Balkon benötigt die Pflanze ausreichend große Töpfe mit einem mindestdurchmesser von 30 cm und entsprechender Tiefe. Die Wurzeln sind nämlich kriechend und raumfordernd.

Im Freiland sollten die Pflanzen in einem Abstand von 30 bis 40 cm voneinander gesetzt werden. Du solltest nämlich bedenken, dass deine Pflanzen unter optimalen Bedingungen bis zu 2 m hoch wachsen kann.

Düngen musst du das Kraut kaum. Hat die Staude genügend Platz und einen nährstoffreichen Boden ist Dünger überflüssig. Nur wenn du Pflanzen über mehrere Jahre hinweg am selben Standort aufziehst, empfehlen wir organische Langzeitdünger in den Boden zu integrieren.

Als organische Dünger empfehlen sich Hornspäne, Kompost oder pelletierter Dung. Bei einer Aufzucht im Topf solltest du alle 3 bis 5 Wochen Kräuterdünger hinzugeben.

Da der Federbusch ein winterhartes Gewächs ist, musst du dir keine Sorgen um die Überwinterung machen. Nach der Fruchtreife, kannst du die Staude etwas zurückschneiden. Die Blätter treiben im Frühjahr wieder aus.

Solange der Boden nicht gefroren ist, solltest du bei wenig Niederschlag deine Pflanzen auch im Winter gießen.

Wenn du deinen Mädesüß vermehren möchtest reicht es aus seinen Wurzelstock zu teilen. Dieser nimmt keinen Schaden dadurch.

Bei der Ernte kannst du sowohl die grünen Blätter, sowie die Blütenstände und Früchte abschneiden. Durch ihre Trocknung werden sie haltbar. Dafür musst du die Pflanzenteile aufhängen.

Wie wird Tee aus Mädesüß zubereitet?

Wenn du unter Schmerzzuständen wie Kopfschmerzen oder sogar Migräne leidest, kann dir ein Erkältungstee aus den Blüten und Blättern der Wiesenkönigin helfen.

Pflanzen und Öl in Bechern

Einer Tinktur aus Mädesüß kannst du nach Vorliebe und Verwendungszweck verschiedene andere Heilkräuter beimischen. (Foto: xbqs42 / pixabay.com)

Daneben wirkt er wie bereits beschrieben fiebersenkend, gegen Blähungen und Durchfall, sowie gegen Rheuma, Gicht, Blasen- und Nierenentzündungen. Die Symptome von Sodbrennen können gelindert werden und bei Erkältungen wirkt der Geißbart als Schwitzkur.

Für den Erkältungstee kannst du sowohl frische als auch getrocknete Blüten und Blätter mit heißem Wasser übergießen. Das Wasser sollte allerdings nicht mehr kochen, da sonst Inhaltsstoffe der Pflanze zerstört werden können. Den Tee solltest du dann 15 Minuten ziehen lassen.

Für eine Tasse von 250 ml reicht ein Esslöffel vom Federbusch. Pro Tag solltest du nicht mehr als drei Tassen des Erkältungstees trinken.

Als Alternative kannst du auch einen Kaltauszug zubereiten. Dieser sollte bis zu 6 Stunden ziehen.

Aber du kannst nicht nur die Blüten und Blätter verwenden, sondern auch die Wurzeln. Ebenso wie ein Kaltauszug aus den Blüten und Blättern, setzt du 1 bis 2 Teelöffel der Wurzeln mit kaltem Wasser an. Diese musst du dann 6 bis 10 Stunden ruhen lassen.

Danach musst du den Tee noch kurz aufkochen und 2 Minuten ziehen lassen. Anschließend kannst du ihn abseihen.

Wie bereitet man eine Tinktur gegen Kopfschmerzen zu?

Gegen eine leichte Migräne, Wetterfühligkeit oder eine Verspannung im Nacken kannst du dir ganz einfach selbst eine Tinktur zum einnehmen und Auftragen zubereiten.

Neben echtem Mädesüß kannst du für eine Tinktur noch den Waldmeister und Baldrian beimischen. Beide Kräuter haben ebenfalls schmerzlindernde Eigenschaften.

Waldmeister wird in der Regel im Mai geerntet. Die Wurzeln des Baldrians kannst du sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ernten, da in dieser Zeit die Stoffen, welche über den Sommer hinweg in der Blüte und den Blättern steckt in der Wurzel ist.

Die Staude sollte idealer Weise bereits 2 bis 3 Jahre alt sein.

Im Folgenden findest du eine Liste der Zutaten:

  • 2 Blütenköpfe vom Mädesüß
  • 4 bis 5 Stile vom Waldmeister
  • 2 Esslöffel frische oder getrocknete Baldrianwurzel
  • 40% Korn

Die Zutaten musst du in ein verschließbares Gefäß füllen. Der Alkohol sollte alles bedecken. Die Tinktur sollte 4 bis 6 Wochen stehen bleiben. Für eine bessere Wirkstoffauslösung empfehlen wir dir einmal pro Tag das Glas zu schütteln.

Nach Ablauf der Zeit kannst du die Mischung abseihen und in dunklen Flaschen abfüllen beziehungsweise lagern.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/maedesuess


[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Echtes_M%C3%A4des%C3%BC%C3%9F


[3] http://heilpflanzenwissen.at/pflanzen/2526/


[4] https://www.servus.com/de/p/M%C3%A4des%C3%BC%C3%9F%3A-das-nat%C3%BCrliche-Aspirin/SA002516/


[5] https://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Maedesuess.html


[6] https://gesund.co.at/maedesuess-heilpflanzenlexikon-23214/


[7] https://www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/echte-maedesuess/

Bildquelle: vivros62 / pixabay.com

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