Willkommen bei unserem großen Rosenöl Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rosenöle. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Rosenöl zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Rosenöl kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das ätherische Rosenöl gehört aufgrund des aufwändigen Herstellungsprozesses zu den teuersten der Welt.
  • Rosenöl enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, die in der Praxis unterschiedlichste Anwendungen finden.
  • Als kostengünstigere Alternative eignet sich die eigene Herstellung von einem Rosenöl Mazerat oder den Kauf von Rosenwasser oder Wildrosenöl.

Rosenöl Test: Das Ranking

Platz 1: Baldini Bio Rosenöl

Das Baldini Bio Rosenöl gibt es in 5ml und 10ml. Das Produkt basiert zwar auf Alkohol, das Bio Rosenöl enthält, scheint aber bei den Kunden trotzdem beliebt zu sein. Das Rosenöl ist nicht nur Bio-zertifiziert, sondern auch lebensmittelzertifiziert. Das bedeutet, dass du es auch unbedenklich in der Küche verwenden kannst.

Aktuelle Kundenstimmen loben das gute Preis-Leistungsverhältnis und die gute Qualität. Er eignet sich besonders gut zur Herstellung eigener Kosmetika.

Platz 2: Gya Labs Rose Otto ätherisches Rosenöl

Hier handelt es sich um ein ätherisches Rosenöl, das aus der Rosa Damascena gewonnen wurde. Es enthält kein Alkohol und der Duft ist betörend.

Dieses Rosenöl ist allerdings nicht Bio-zertifiziert.

Platz 3: Primavera Rose Absolue

Das Primavera Rose Absolue ist laut eigener Aussage 100% naturrein und unverfälscht.

Aus dem 1 ml bekommst du ca. 20-30 Tropfen aus der Flasche. Es ist daher recht ergiebig.

Das Produkt ist laut Kundenrezensionen sehr qualitativ hochwertig.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Rosenöl kaufst

Wie wird Rosenöl gewonnen?

Rosenöl wird hauptsächlich aus Wasserdampfdestillation gewonnen. Der gesamte Herstellungsprozess ist lang und arbeitsaufwändig und spiegelt sich dementsprechend auch in dem Preis wieder.

Rosenöl wird größtenteils in den Osteuropäischen Ländern, wie Bulgarien oder der Türkei hergestellt. Aufgrund der vielen gesetzlichen Auflagen ist es in Deutschland kaum möglich das Rosenöl legal herzustellen.

Hauptsächlich werden zwei Rosenarten für die Herstellung von Rosenöl verwendet. Diese sind Rosa centifolia und Rosa damascena.

Um Rosenöl herzustellen werden hauptsächlich zwei unterschiedliche Rosenarten verwendet. (Bildquelle: Unsplash.com / Katherine Hanlon)

Die Damaszener Rosen (Rose damascena) werden hauptsächlich in Bulgarien, Syrien, Russland, Indien, Türkei und China angebaut. Die Rosa centifolia Rosen werden hauptsächlich in Marokko, Frankreich und Ägypten großflächig angebaut.

Bulgarien zählt zu den größten Rosenanbaugebieten der Welt und ist für seine hoch qualitativen Rosenöle bekannt.

Die Rosen werden bereits am Morgen vor Sonnenaufgang auf den Feldern von Hand gepflückt, denn zu dieser Zeit sind die Rosen am frischsten. Je frischer die Blütenblätter sind, desto reicher ist ihr Gehalt an ätherischen Ölen. In der prallen Mittagssonne verliert eine Blüte  bereits bis zu 40% des Rosenöls. Die frischen Blütenblätter werden deshalb am selben Tag noch destilliert.

Man benötigt für die Herstellung von Rosenöl sehr viele Blütenblätter. Eine ganze Tonne Rosenblätter ergeben nur ca. 250 ml des kostbaren Rosenöls. Für einen Liter Rosenöl braucht man rund 4-5 Tonnen Rosenblätter.

Bei der Wasserdampfdestillation werden bis zu 5 Tonnen Blütenblätter in einem Kupferkessel verarbeitet. Die Blütenblätter werden in einem mineralfreien Wasser eingeweicht. In einem nächsten Schritt wird das Gemisch durch Wasserdampf erhitzt und destilliert.

Dabei steigt Wasserdampf auf, das die wertvollen Öle und Inhaltsstoffe der Rosenblüten enthält. Über eine Kühlanlage kondensiert der Wasserdampf und es ensteht eine milchartige Flüssigkeit.

Je nachdem wie konzentriert das Öl sein soll, kann das Rosenöl bis zu sieben Mal destilliert werden. Allerdings verliert man bei jedem Destillationsvorgang etwas mehr vom Aroma und der Intensität und auch die Konzentration des Rosenöls wird dadurch reduziert. Am Schluss wird das Rosenöl nochmal gefiltert.

In diesem Video kannst du dir anschauen, wie so eine Anlage in Bulgarien aussieht und wie das Rosenöl hergestellt wird:

Wie ist die chemische Zusammensetzung von Rosenöl?

Die chemische Zusammensetzung von Rosenöl besteht aus mehreren hunderten Inhaltsstoffen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Rosenöl sind die folgenden:

  • Citronellol
  • Geraniol
  • Phenylethylalkohol
  • Linalool
  • Nerol
  • Ethanol
  • Eugenol
  • Citral
  • Carvon
  • Eugenolmethyleter
  • Aldehyde
  • Apfelsäure
  • Bernsteinsäure
  • Farnesol

Rosenöl besteht aus 80% aus Citronellol, Geraniol, Phenylethylalkohol und Linalool. Aus diesen Komponenten ist es auch möglich synthethisches Rosenöl anzufertigen. Allerdings kann dieser dem reinen ätherischen Rosenöl in seiner Wirkweise nicht das Wasser reichen, da ihm viele weitere Komponenten fehlen.

Welche Anwendungsgebiete hat Rosenöl?

Rosenöl gilt als sehr gut verträglich und hat auch keine reizende Wirkung auf Haut oder Körper. Deswegen kannst du das Rosenöl sowohl innerlich, als auch äußerlich bedenkenlos nutzen. Das kostbare Rosenöl ist zwar teuer, aber auch sehr ergiebig. Meistens reicht ein einziger Tropfen, um seine volle Wirkungskraft zu entfalten.

Körper

Rosenöl wirkt entkrampfend und lindert Schmerzen. Du könntest das Rosenöl z.B. als Massageöl nutzen, um verspannte Muskeln oder leichte Kopfschmerzen zu lösen und die Schmerzen zu lindern.[/tr] Geist und Wohlbefinden Rosenöl wirkt beruhigend und schlaffördernd.

Es wird dem Rosenöl außerdem nachgesagt, dass es depressiven Verstimmungen entgegenwirkt. Du könntest das Rosenöl z.B. als Badezusatz nutzen oder als Duftöl für die Duftlampe.

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Kosmetische Anwendungen

Rosenöl ist ein sehr beliebter Zusatz in der Kosmetikindustrie. Nicht nur der Duft ist betörend, sondern auch ihre Wirkung in der Haut- und Haarpflege.

Es ist sehr gut verträglich für alle Hauttypen. Die antiseptische und pflegende Wirkung des Rosenöls hat sich besonders bewährt bei Neurodermitis, Herpes, Warzen, Cellulite, Falten, Pigmentflecken, Scheidentrockenheit, Augenringe und unterstützt darüber hinaus auch das Haarwachstum.

Dafür reicht ein einziger Tropfen aus, den du in dein Kosmetikprodukt (z.B. Cremes, Make Up, Seifen, Shampoos) mischen kannst.

Küche

Rosenöl hat auch in der Küche ihren Platz gefunden. Es verfeinert leckere Gerichte, Gebäck, Desserts und sogar Cocktails. Es hat einen leicht bitteren Geschmack, aber das volle Rosenaroma, was die Gerichte nochmal luxuriöser im Geschmack macht.

Wo kann ich Rosenöl kaufen?

Die größte Auswahl an Rosenöl findest du in den Online Shops, wie Amazon, eBay oder direkt bei den Herstellern.

Bekannte Hersteller sind Rosense, Naissance oder Baldini.

Aber auch bei den Apotheken und Reformhäusern wird man fündig.

Was kostet Rosenöl?

Rosenöl gilt als eines der teuersten ätherischen Öle, die es auf dem Markt gibt.

In der nachfolgenden Tabelle findest du einen kurzen Überblick über verschiedene Rosenöle und Preisspannen:

Rosenöl Rose absolue
Produktart Preis
ca. 20€ – 100€ pro ml
Rosenöl Otto ca. 50€ – 150€ pro ml
Rosenöl Mazerat ca. 10-30€

Welche Alternativen gibt es zu Rosenöl?

Rosenwasser

Natürliches Rosenwasser ist ein Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Rosenöl entsteht. Auch Rosenwasser hat wertvolle Bestandteile und wirkt in ähnlicher Weise wie Rosenöl. Wer mit der dickflüssigen Konsistenz von Rosenöl nicht so gut zurecht kommt, für den ist Rosenwasser eine perfekte Alternative.

Rosenwasser ist milder und weniger stark konzentriert als das ätherische Rosenöl, hat aber auch den Rosenduft während des Herstellungsprozesses adoptiert.

Auch Rosenwasser hat vielfältige Anwendungsgebiete. Es eignet sich hervorragend als Kosmetikprodukt. Viele Kosmetikhersteller haben Rosenwasser als natürlichen Zusatz in ihren Produkten dazu gegeben. Vor allem als Toner oder Gesichtswasser eignet sich das Rosenwasser besonders um Pickel und Hautverunreinigungen entgegen zu wirken, Poren zu verfeinern und den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut wiederherzustellen.

Rosenwasser findet man auch in einigen Küchen wieder. Denn Rosenwasser kann auch Speisen, Getränke und Desserts verfeinern. Beispielsweise ist er sehr beliebt in Tee, in Reis, oder auch in Muffins. Der Duft und Geschmack des Rosenwassers veredelt die jeweilige Speise.

Wildrosenöl

Wildrosen entwickeln sich in der Natur ohne den Einfluss von Menschen. Chile gilt als einer der bedeutendsten Wildrosenölproduzent der Welt.

Wildrosenöl wird aus den Früchten der Wildrose gewonnen, der Hagebutte, und wird aus diesem Grund auch oft Hagebuttenöl genannt. Obwohl man einen Rosenduft erwartet, riecht das Wildrosenöl eher nussig-fruchtig.

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Wildrosenöl wird vor allem bei trockener, schuppiger Haut verwendet und eignet sich auch bei Neurodermitis oder Ekzemen. Weiterhin hat es sehr wundheilende Eigenschaften und stärkt auch das Immunsystem.

Entscheidung: Welche Arten von Rosenöl gibt es und welche ist das richtige für dich?

Grundsätzlich kann zwischen den folgenden Rosenöle unterschieden werden:

  • absolutes Rosenöl (Rose absolue)
  • Otto Rosenöl (Rose Otto)
  • Rosenöl Mazerat

In den folgenden Abschnitten wird auf die jeweilige Art des Rosenöls genauer eingegangen und die Vor- sowie Nachteile diskutiert.

Was zeichnet ein absolutes Rosenöl (Rose absolue) aus und was sind dessen Vor-und Nachteile?

Das Rose absolue ist in der Regel noch konzentrierter als ein herkömmliches ätherisches Öl.  Rose Absolues werden durch Lösungsmittelextraktion gewonnen. Es ist ein sehr aufwändiges Verfahren bei dem die Blütenblätter in ein Lösungsmittel (z.B. Ethanol, Mathenol, Toluol etc.) eingelegt werden.

Durch eine finale Filtrierung wird dann auch der Rest des Lösungsmittels entfernt und es bleibt eine Paste, was dann wiederum mit Alkohol versetzt wird.

Der Herstellungsprozess ist durch die niedrigen Temperaturen noch schonender als die Wasserdampfdestillation, weshalb die Duftstoffe und die Inhaltsstoffe noch besser erhalten bleiben als beim ätherischen Öl. Die Farbe ist rot-bräunlich.

Aufgrund ihrer blumigen, süßen und warmen Duftnote eignet sich das absolute Rosenöl besonders für Parfums.

Vorteile
  •  Oft günstiger als Rose Otto
  • Duft ist intensiver und auch naturtreuer
  • eignet sich besonders gut zur Herstellung von Parfums
Nachteile
  • Es bleibt immer ein minimaler Rückstand vom Lösungsmittel im Öl erhalten und ist damit nicht 100% rein
  • Hinzugefügte Zusätze könnten hautunverträglich sein

Was zeichnet ein Otto Rosenöl (Rose Otto) aus und was sind dessen Vor-und Nachteile?

Das Otto Rosenöl ist das klassische ätherische Rosenöl, das aus Wasserdampfdestillation gewonnen wird.

Die Rosenblätter werden in ein Gefäß hinzugefügt, das anschließend mit filtriertem Wasser aufgefüllt wird. Im Anschluss wird das Rosenblütenwasser leicht erhitzt. Das ätherische Öl steigt mit dem Wasserdampf auf und wird durch eine Anlage runter gekühlt.

In einem zweiten Gefäß wird das Kondensat aufgefangen und das ätherische Öl schwimmt auf der Oberfläche. Im letzten Schritt muss das Öl nur noch vom Wasser getrennt werden. Das verbleibende ätherische Öl wird Rose Otto genannt.

Es hat eine leicht gelbliche Farbe und einen sehr angenehmen Rosenduft. Durch die Pflanzenwachse kann es passieren, dass das Rosenöl bei Kälte kristallisiert. Dies ist aber auch ein Qualitätsmerkmal, weil man daran erkennen kann, dass es nicht mit weitern chemischen Zusatzstoffen zugesetzt wurde.

Vorteile
  • Keine chemische Zusatzstoffe
  • Naturbelassenes ätherisches Öl
  • Sehr ergiebig, da man nur einen Tropfen braucht um große Wirkungen zu erzielen
Nachteile
  • Kann allergische Reaktionen auslösen
  • Kann zu Augenreizungen führen
  • Sehr teuer

Was zeichnet ein Rosenöl Mazerat aus und was sind dessen Vor-und Nachteile?

Bei einem Rosenöl Mazerat werden die Rosenblätter in ein Pflanzenöl eingelegt, damit die wertvollen Inhaltsstoffe in das Öl einziehen können.

Dabei kann man zwischen einem Kalt- und Warmauszug unterscheiden. Bei einem Warmauszug ziehen die Wirkstoffe durch das Erwärmen des Trägeröls schneller ein. Dabei gehen aber leider auch einige Wirkstoffe verloren.

Bei einem Kaltauszug müssen die Rosenblätter einige Wochen stehen bevor die Wirkstoffe komplett in das Basisöl eingezogen sind und sich darin entfaltet haben. Dies ist die schonendere Methode, aber dafür brauchst du auch etwas mehr Geduld.

Das Rosenöl Mazerat kannst du aber auch fertig kaufen.

Vorteile
  • Kostengünstigste Alternative
  • Selbst herstellbar
  • Sehr ergiebig, da man größere Mengen herstellen kann
Nachteile
  • Wirkung nicht vergleichbar mit ätherischem Öl
  • Viel Zeit und Geduld braucht man bei der eigenen Herstellung
  • Qualität nicht immer transparent beim Kauf

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rosenöl vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen anhand welcher Kriterien du dich zwischen den verschiedenen Rosenölen entscheiden kannst.

Die Kriterien mit deren Hilfe du die Rosenöle miteinander vergleichen kannst, umfassen folgende:

  • Herkunft und Duft der Rosen
  • Reinheit
  • Qualität
  • Zusammensetzung

Herkunft und Duft der Rosen

Die Rosa Damascena und die Rosa Centifolia sind wohl die beliebtesten Rosenarten zur Herstellung von Rosenöl. Die Rosa Damascena unterscheidet sich allerdings leicht in ihren Duftkomponenten, je nachdem aus welchem Land sie stammt.

Je nach Herkunft, unterscheidet sich die Duftnote der Rose. (Bildquelle: Unsplash.com / Thomas Curryer)

Die Rosa Damascena aus Bulgarien ist die teuerste Rosenart. Sie hat sehr volle, tiefe, blumige und elegante Duftnoten. Stammt die Rosa Damascena aus einem Bio Anbau, so ist der Duft noch etwas tiefer als wenn sie aus dem traditionellen Anbau stammt.

Die Rosa Damascena aus der Türkei ist jedoch etwas günstiger. Im Duft ist sie im Vergleich zur Rosa Alba blumig aber zugleich etwas süßer.

Die persische Rosa Damascena hat einen warmen und süßlichen Duft, der sehr harmonisch ist. Das persische Rosenöl ist günstiger als als das Öl aus Bulgarien.

Durch den hohen Anteil an Pflanzenwachsen muss das Öl zunächst kurz leicht aufgewärmt werden (z.B. zwischen den Händen oder an einem wärmeren Ort).

Die Rosa centifolia stammen hauptsächlich aus Südfrankreich, Marokko und Ägypten. Sie hat leicht blumig-würzige Noten.

Reinheit

Das ätherische Rose Otto ist die reinste Form von Rosenöl, die man auf dem Markt bekommen kann. Sie ist aber auch die teuerste.

Das Rose Absolue kann Rückstände des Lösungsmittel aus der Herstellung enthalten. Obwohl diese Rückstände eher minimal sind, kommt es vor, dass diese zu allergischen Reaktionen oder zu Hautreizungen führen können.

Beim Rosenöl Mazerat kommt die Reinheit der einzelnen Bestandteile an. Wäre das verwendete Trägeröl kein Bio Öl kann man auch hier keine hundertprozentige Reinheit garantieren für das gesamte Mazerat.

Qualität

Die beste Qualität erkennt man daran, dass die einzelnen Bestandteile die bestmögliche Qualität haben.

Da das Rosenöl hauptsächlich zur inneren und äußerlichen Anwendung verwendet wird, sollte es möglichst eine Bio Qualität aufweisen. Denn wenn beim Anbau Pestizide verwendet werden, können sich immer noch Rückstände in dem Produkt befinden, die sich dann negativ auf den Körper auswirken können.

Beispielsweise können sie allergische Reaktionen bei dir auslösen. Achte beim Kauf daher auf Bio Siegel.

Damit das Rosenöl möglichst rein und wirksam ist, sollte es ein Bio-Siegel besitzen. (Bildquelle: Unsplash.com / Brittany Neale)

Zusammensetzung

Leider kommt es nicht selten vor, dass Hersteller ein Rosenöl verkaufen, das zu über 90% aus Alkohol besteht und nur geringste Bestandteile von purem Rosenöl beinhalten.

Daraus kannst du auch schließen, dass die Wirkung sich in Grenzen hält und auch der Duft leichter ist als beim reinen ätherischen Öl. Du solltest daher immer die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe prüfen, welche weiteren Bestandteile sich darin befinden und in welcher Menge.

Wenn der Preis des Rosenöls auch besonders günstig ist, kann man auch davon ausgehen, dass es sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzt oder eine schlechtere Gesamtqualität aufweist.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rosenöl

Wie lange ist Rosenöl haltbar und wie lagere ich es am besten?

Das Rose absolue ist im Vergleich zu anderen ätherischen Ölen sehr lange haltbar. Bei richtiger Lagerung kannst du das Rosenöl bis zu 15 Jahre lang nutzen.

Das ätherische Rosenöl Rose Otto gehört zu den Ölen, die nach der Lagerung noch nachreifen und mit der Zeit besser werden.

Am besten lagert man Rosenöl an einem dunklen und kühlen Ort und schützt es vor Sonneneinstrahlungen. Daher eignen sich vor allem dunkle Glasflaschen für die ideale Lagerung.

Allerdings solltest du im Zweifelsfall immer deiner Nase vertrauen. Sollte das Öl komisch streng oder stechend riechen, ist es wahrscheinlich nicht mehr zu gebrauchen. Da das Rosenöl auch sehr teuer ist, solltest du daher lieber eine kleinere Menge kaufen, die du auch sicher in absehbarer Zeit aufbrauchen kannst.

Wie stelle ich meine eigene Seife mit Rosenöl her?

Rosenseife herzustellen ist einfach und ein tolles Geschenk an die Liebsten.

Das nachfolgende Rezept eignet sich vor allem für trockene Haut, und kann auch für die Reinigung im Gesicht verwendet werden. Aus dem Rezept kannst du ca. 1 kg Seife herstellen, das du dann in ca. 8 Seifenstücke schneiden kannst.

Die Einheiten haben wir für dich bereits umgerechnet:

Zutaten:

  • 240 ml  Olivenöl
  • 150 ml Kokosöl
  • 60 ml Rizinusöl
  • 60 g Shea Butter
  • 60 g Kakaobutter
  • 60 ml Aprikosenkernöl
  • 240 ml gefiltertes Wasser
  • 80 ml Lauge
  • 5-6 ml Ätherisches Rosenöl
  • 1 Esslöffel Rosa Tonerde / Heilerde

Vorgehensweise:

  1. Erhitze auf niedriger bis mittleren Hitze das Kokosöl, Rizinusöl, Shea Butter, Aprikosenkernöl und die Kakaobutter in einem Edelstahltopf und lasse den Topf anschließend auf ca. 38 Grad abkühlen.
  2. Mit geeigneten Masken und Handschuhen solltest du dich bei diesem Schritt schützen. Die Laugenkristalle sollen beim Rühren im Wasser komplett aufgelöst werden. Das Gemisch solltest du anschließend auch auf ca. 38 Grad abkühlen lassen.
  3. Wenn das Öl und das Laugenwasser die gleiche Temperatur erreicht haben, kannst du das Öl zum Laugenwasser geben und mixe es mit einem Handmixer bis es leicht dickflüssig wird.
  4. Gib das ätherische Rosenöl und die rosa Tonerde hinzu und vermenge diese gut.
  5. In Form gießen und 24 Stunden ruhen lassen.
  6. Von der Form lösen und in Form schneiden.
  7. 4-6 Wochen an einem kühlen, trockenen Ort aushärten lassen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.rosenoel.org

[2] https://www.xn--therisches-l-fcb7x.com/rosenoel

[3] https://aromaticwisdominstitute.com/rose-otto-rose-absolute

Bildquelle: Unsplash.com / Stefan Rodriguez

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