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Zuletzt aktualisiert: 7. Januar 2020

Willkommen bei unserem großen Schaumkraut Test 2020. Wir haben dir alle Hintergrundinformationen die du über Schaumkraut wissen musst zusammen gestellt und wollen dir die Entscheidung zwischen den Schaumkraut Arten leichter machen, für dich das beste Schaumkraut zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Schaumkraut kann helfen den Stoffwechsel anzukurbeln. Wenn der Winter rum ist, braucht der Körper Energie um wieder fit zu werden. Hier kommen die Schaumkräuter ins Spiel und können bei vielen gesundheitlichen Problemen behilflich sein. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du Schaumkraut benutzen solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Alle Schaumkrautarten sind ungiftig und lassen sich sehr gut in der Küche verwenden. Zu den häufigsten Schaumkrautarten zählen das Wiesenschaumkraut, behaartes Schaumkraut, bitteres Schaumkraut oder Wald-Schaumkraut
  • Schaumkraut enthält viel Vitamin C, Eisen , Senölfglykoside, Bitterstoffe und ätherische Öle. Es wirkt zudem entzündungshemmend und schleimlösend. Zudem ist es blutreinigend und dient sogar dazu um Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen und das Immunsystem wieder in Gang zu bringen
  • Das Schaumkraut sollte nicht in zu hohen Mengen eingenommen werden, da es sonst zu Magenreizungen führen kann. Wer an Magen- , Darm- oder Nierenproblemen leidet, sollte die Schaumkräuter nicht verzehren.

Schaumkraut Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Wiesenschaumkrautöl

Das Wiesenschaumkrautöl von Mystic Moments ist ein reines Trägeröl. Die Extraktion ist kaltgepresst.Das Öl aus dem Samen der Wiesenschaumkraut wird in der Regel raffiniert angeboten und ist hell gelblich und geruchslos.

Das Öl besteht zu 95 % aus ungesättigten Fettsäuren und hat eine feuchtigkeitserhaltende Wirkung. Es bewirkt ein glattes nicht fettendes Gefühl auf der Haut und kann auch in Haarpflegeprodukten benutzt werden. Zudem eignet es sich als Basisöl in Mischungen und weist eine hohe oxidative Stabilität auf.

Der beste Wiesenschaumkraut Kleincontainer

Der beste Wiesenschaumkraut Kleincontainer von Aborix kommt in einer Größe von 9cm x 9cm. In der freien Natur ist das Wiesenschaumkraut oft in großen Beständen auf feuchten Wiesen oder in der Nähe eines Teiches zu finden. Durch den Kleincontainer ist das Wiesenschaumkraut leicht anbaubar und sieht nicht nur gut aus sondern ist auch nützlich.

Die Blätter sind essbar und eignen sich hervorragend für Salat. Auch Tee kann aus dem Schaumkraut gemacht werden und gegen Rheuma oder andere Schmerzen angewendet werden. Das Schaumkraut ist sogar bestens für Winter geeignet da es Minusgrade ohne Probleme überstehen kann. Der Abstand sollte 25 bis 30 cm betragen.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Schaumkraut kaufst

Was ist Schaumkraut?

Schaumkräuter sind eine Pflanzengattung von den Kreuzblütengewächsen. Die Schaumkraut Arten sind ein-oder zweijährige krautige Pflanzen. Es gibt verschiedene Schaumkraut Arten. Die Gängigsten sind Wiesenschaumkraut, behaartes Schaumkraut, bitteres Schaumkraut und Wald-Schaumkraut.

Schaumkraut wird von vielen als Unkraut angesehen und ist in Vergessenheit geraten, denn es hat heilsame Wirkungen auf den Körper und auf verschiedene Erkrankungen. Die Schaumkräuter sind nämlich ungefährlich und ungiftig und können sorglos verzehrt werden. Entweder du kaufst dir die Samen und pflanzt sie dir selber in den Garten ein oder du wartest ab bis die Erntezeit kommt und gehst sie selber kostenlos pflücken.

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Das Schaumkraut hat einen würzigen, kresseähnlichen Geschmack.
(Bildquelle: pixabay.com / WikimediaImages )

Wozu wird Schaumkraut angewendet und welche Wirkung hat es?

Durch ein geschwächtes Immunsystem kann eine Kur mit Schaumkraut helfen um die Abwehrkräfte zu stärken. Das Hautbild kann durch die Einnahme verbessert werden. Vitaminmangel kann ausgeglichen werden, da z.B. Wiesenschaumkraut viel Vitamin C enthält. Es kann Gelenkerkrankungen vermindern und den Körper, durch bessere Durchblutung beleben.

Das Schaumkraut eignet sich ebenfalls hervorragend für die Verwendung in der Küche als Salatbeilage , Speisenbeilage oder als Kur. Es wirkt blutreinigend und harntreibend und ist zu Entgiftung des Körpers geeignet. Es hilft zudem Erkältungen zu lindern, wie z.B. bei Bronchitis wenn die Atemwege erkrankt sind.

Wo kann man Schaumkraut kaufen?

Schaumkraut kannst du zur Erntezeit pflücken gehen oder dir selber im Garten eine Ecke mit Kräutern anbauen lassen. Da die Schaumkräuter eher zu den wilden Kräutern zählen sind sie robuster gegen schlechtes Wetter und Schädlinge. Zudem brauchen sie, wenn sie am richtigen Standort eingepflanzt wurden kaum bis gar keine Pflege.

Du kannst dir auch die Kräuter im Internet kaufen.

Viele Apotheken oder Reformhäuser bieten es mitunter auch an.

Auf folgenden Seiten wirst du fündig:

  • amazon.de
  • baumschule-horstmann.de
  • stauden-stade.de
  • ebay.de

Wie viel kostet Schaumkraut?

Die Kosten sind im Internet zu unterschiedlichen Preisen vor zu finden. Jeder Anbieter verkauft das Schaumkraut anders. Es kommt bei vielen darauf an ob man es als Einzeln oder zu mehreren Stücken kaufen tut, denn bei manchen Anbietern gibt es Vergünstigungen bei höher Stückzahl.

Die Preise gehen von 1,00€ bis 15,00€. Es gibt auch Wiesenschaumkraut Trägeröl , der ist dementsprechend teurer als wenn man Samenpäckchen kaufen tut.

Welche anderen Wildkräuter gibt es?

Frische Wildkräuter sind sehr gesund, da sie wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die der Körper braucht. Es gibt viele gesunde Kräuter die du selber sammeln gehen kannst. Vielen von Kräutern die gesund sind und heilende Wirkungen haben, die in den Wäldern oder Wiesen wachsen, kennst du vielleicht noch gar nicht.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir dir ein paar Wildkräuter zusammengestellt die du in Salate , Tee oder ins Essen als Gewürz reinmachen kannst und dir dazu erklärt welche Wirkung sie haben und wofür sie angewendet werden können.

Krautart Anwendung Wirkung
Giersch Giersch hilft bei Krampfadern, Husten und Verstopfung.Er kann verwendet werden um den Stoffwechsel anzukurbeln und schädliche Stoffe aus dem Körper schwemmen. Er enhtält viel Vitamin C und ist eiweißreich. Zudem enthält der Giersch viel Kalium, Magnesium, Calcium, Zink, Kupfer, Vitamin A und Mangan.Giersch hat eine entzündungshemmende Wirkung.
Scharbockskraut Sie hilft bei Vitaminmangel, Frühjahrsmüdigkeit und bei Hautproblemen. Sogar bei Hämorrhoiden schafft sie Abhilfe. Die Scharbockskraut wirkt blutreinigend und fördert die Haut von Innen sowie von Außen. Sie enthält zudem viel Vitamin C welcher für den Körper sehr wichtig ist.
Löwenzahn Löwenzahn hilft bei Appetitlosigkeit, Rheuma, Arthrose, Harnwegsinfektionen oder Verdauungsproblemen wie Verstopfung, Blähung oder Völlegefühl. Der Löwenzahn regt den Appetit an, fördert die Verdauung, regt den Stoffwechsel an und fördert die Gallensekretion und die Ausscheidung von Salzen. Durch die Durchspülung wird der Körper entgiftet und die Schmerzen werden gelindert.
Labkraut Es wird bei Blasenleiden und Verdauungsstörungen angewendet. Zudem hilft es bei Hautproblemen, Geschwüren, Durchfall, Krämpfen oder Lymphstau. Das Labkraut wirkt entkrampfend und harntreibend. Als Tee wirkt es beruhigend und hilft bei depressiver Verstimmung und hilft zur Nervenstärkung.
Brennnessel Brennnessel hilft bei Rheumabeschwerden, Harnwegsentzündungen oder Nierengries. Die Extrakte aus den Brennnesselblättern wirken wassertreibend und erhöhen die Harnausscheidung. Es wirkt entzündungshemmend bei Erkrankungen der Harnwege, sowie stimulierend auf das Immunsystem.

Entscheidung: Welche Arten von Schaumkraut gibt es und welche sind die richtigen für dich?

Was zeichnet Wiesenschaumkraut aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Das Wiesenschaumkraut kann als Gewürz für die Küche verwendet werden, sowie für verschiedene Leiden. Der Geschmack ist scharf und kresseartig. Es hilft gegen Schmerzen,gegen Rheuma, regt die Leber-und Nierentätigkeit an und hilft bei vielen weiteren Beschwerden.

Desweiteren kannst du das Wiesenschaumkraut als Tee zubereiten, da es heilende Wirkungen hat und sogar als Kur gegen Frühjahrsmüdigkeit verwendet werden kann. Der Tee wirkt beruhigend und entkrampfend.

Vorteile
  • Heilende Wirkung gegen viele Krankheiten
  • Kann auch als Gewürz benutzt werden
Nachteile
  • Überdosis führt zu Reizungen der Magenschleimhaut

Die Erntemonate sind von Februar bis September und eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge. Das Wiesenschaumkraut findest du auf feuchten Wiesen, an Ufern, an Wegesrändern oder lichten Wäldern und ist ungiftig.

Du solltest das Wiesenschaumkraut nur in Maßen verzehren, da es sonst bei zu hoher Dosierung oder zu häufiger Anwendung zu Reizungen der Magenschleimhaut kommen kann.

Anwendung Wirkung
Hautprobleme Bei Hautausschlägen wirkt es beruhigend und entschlackend.
Frühjahrsmüdigkeit Durch das enthaltene Eisen, Magnesium und Kalium wirkt es stoffwechselanregend und helft die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden.
Bronchitis Es wirkt schleimlösend da es antibiotisch wirkt und somit die Bronchialsekretion anregt.
Blutarmut Durch die Senfölglykoside, die in Wiesenschaumkraut enthalten sind wirkt es blutreinigend und entgiftend.
Leberschwäche Leber und Nieren werden angeregt und der Körper wird entschlackt.
Rheuma Äußerlich angewendet hilft es als Auflage bei rheumatischen Beschwerden.
Skorbut Skorbut entstand durch dauerhaften Vitamin C Mangel wodurch viele Menschen starben. Das Schaumkraut verhilft zur stärkung des Immunsystems und hoher Zufuhr an Vitamin C.
Unterleibsschmerzen Es erhöht den Gasfluss, ist verdauungsfördernd und hilft sogar gegen Würmer.

Was zeichnet behaartes Schaumkraut aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Das behaarte Schaumkraut ist weltweit verbreitet. Es kommt vor in Europa über Himalaya bis zu den Gebirgen von Ostafrika. Du kannst das behaarte Schaumkraut in Parkanlagen, Gärten oder Weinbergen finden. Genauso wie das Wiesenschaumkraut wird das behaarte Schaumkraut medizinisch angewendet und ist gegen Beschwerden wie Rheuma oder anderen Schmerzen anwendbar.

Vorteile
  • Heilende Wirkung gegen viele Krankheiten
  • Kann auch als Gewürz benutzt werden
Nachteile
  • Zu hohe Einnahme führt zu Magenverstimmungen

Der hohe Gehalt an Vitamin C wirkt auf den Körper heilend und der Stoff Senfölglykosid wirkt anrregend für Nieren und die Leber. Die empfohlene Menge sollte nicht überschritten werden, da es sonst zu Magen-oder Nierenreizungen kommen könnte.

Die Wurzeln können ebenso verzehrt werden, wie die Blätter, Blüten oder Samen, die in der Küche ein gutes Gewürz darstellen.

Was zeichnet bitteres Schaumkraut aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Das bittere Schaumkraut ist ungiftig und in Europa und westasiatischem Raum ansässig. Es ist vor allem in Waldsümpfen, Gräbern und Erlenbruchwäldern zu finden. Von dem bitteren Schaumkraut kannst du die Blätter, Blüten und Samen essen und als Gewürz nutzen. Als Tee ist das Schaumkraut sogar sehr gut, da es verdauungsfördernd wirkt.

Vorteile
  • Heilende Wirkung gegen viele Krankheiten
  • Kann auch als Gewürz benutzt werden
Nachteile
  • Bitterer Geschmack

Durch den hohen Gehalt an Vitamin C kann das bittere Schaumkraut sehr gut als Heilmittel gegen Skorbut oder auch Frühjahrsmüdigkeit verwendet werden. Es wirkt entzündungshemmend und beugt Infektionen vor. Sogar die Harnausscheidung und der Stoffwechsel werden durch das bittere Schaumkraut beschleunigt.

Der Geschmack ist allerdings bitter und sehr eigen, daher auch nicht jedermanns Geschmack.

Achtung: Es besteht Verwechslungsgefahr mit Brunnenkresse

Das bittere Schaumkraut galt früher als Aphrodisiakum. Die Senfölglycoside, die in bitterem Schaumkraut enthalten sind, verhelfen zur Anregung der Leber- und Gallentätigkeit an und wirken blutreinigend und verdauungsfördernd. Zu hohe Einnahmen sollten nicht erfolgen, da es sonst zu Magen-Darm-Beschwerden führen könnte. Kleinkinder die jünger als vier Jahre alt sind, sollten allerdings auf das bittere Schaumkraut verzichten.

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Das bittere Schaumkraut ist auch unter den Namen Falsche Brunnenkresse oder Bitterkresse bekannt.
(Bildquelle : pixabay.com / WikimediaImages )

Du kannst das bittere Schaumkraut auch als Räucherpflanze nutzen, da es einen blumigen und aromatischen Duft verströmt.

Was zeichnet Wald-Schaumkraut aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Das Wald-Schaumkraut kommt in ganz Europa, Asien und Nordamerika vor. Es wächst in Wäldern, speziell in Buchen-Mischwaldgesellschaften und in Quellfluren. Es ist eine mehrjährig oder auch zweijährig krautige Pflanze.

Vorteile
  • Heilende Wirkung gegen viele Krankheiten
  • Kann auch als Gewürz benutzt werden
Nachteile
  • Keine Einnahme bei Gastritis, Magen-oder Darmgeschwür, Nierenentzündung

Vom Geschmack her ist das Wald-Schaumkraut nicht so bitter wie z.B. das Wiesenschaumkraut. Das Wald-Schaumkraut enthält ebenso viel Vitamin C und Senfölglykoside, wie die anderen drei Artgenossen.

Durch die Senfölglykoside werden Leber- und Gallentätigkeit besser angeregt und die Verdauung wird gefördert. Es hilft zudem bei Magenkrämpfen, bei Rheuma, beim Asthma, beim Husten und wirkt blutreinigend. Durch die reizende Wirkung von Senföl solltest du bei Magenschleimhautentzündung, Magen-/Darmgeschwür oder Nierenentzündung auf die Anwendung von Wald-Schaumkraut verzichten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schaumkraut vergleichen und bewerten

Inhaltsstoffe

Alle vier Schaumkrautarten bestehen aus mehreren gesunden Inhaltsstoffen. Vor allem sind sie reich an Vitamin C, Eisen, Bitterstoffen, Senfölglykosiden. Durch das Vitamin C Gehalt kann dein Körper vor freien Radikalen geschützt werden und die Funktion des Immunsystems verbessern und Müdigkeit vorbeugen.

Die Senfölgylkoside haben eine antibakterielle und cholesterinsenkende Eigenschaft die sogar vor Leber-oder Darmkrebs schützen können.

Erntemonate

Die Erntezeit ist im Normalfall bei allen Schaumkrautarten von Frühling bis zum Herbst.

  • Wiesenschaumkraut – März bis Juni
  • Behaartes Schaumkraut – März bis Mai
  • Bitteres Schaumkraut – April bis Juli
  • Wald-Schaumkraut – April bis August

Nebenwirkung

Nebenwirkungen sind bei Schaumkraut nicht bekannt, jedoch kann es bei übermäßigem Verzehr zu Magenschleimhautentzündung, Magenverstimmung oder allgemeinen Magen-Darm-Beschwerden kommen. Wer unter Magen-, Darm- oder Nierenerkrankungen leidet sollte die Schaumkräuter nicht verzehren.

Vorkommen

Alle vier Schaumkrautarten kommen an verschiedenen Standorten vor. Die häufigsten Standorte wo die Schaumkräuter zu finden sind kannst du in der folgenden Tabelle entnehmen:

Schaumkrautart Standort
Wiesenschaumkraut Feuchte Wiesen, lichte Wälder
Behaartes Schaumkraut Weinberge, Gärten, Parkanlagen
Bitteres Schaumkraut Waldsümpfe, Gräben, Erlenbruchwälder
Wald-Schaumkraut Waldwege

Giftigkeit

Alle vier Arten( Wiesenschaumkraut, behaartes Schaumkraut, bitteres Schaumkraut, Wald-Schaumkraut) von Schaumkraut sind ungiftig und dürfen verzehrt werden. Natürlich alles in Maßen, da es sonst zu Magenverstimmungen kommen kann.

Du kannst es als Salatbeigabe, in Suppen, aufs Brot oder in Kräuterspeisen essen.

Trivia : Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schaumkraut

Wie bekämpft man Schaumkraut?

Viele die ein Garten besitzen wollen das Kraut aus ihrem Garten loswerden. Für manche ist das Schaumkraut ein Unkraut und für andere ein nützliches Kraut. Es kommt darauf an ob man dafür eine Verwendung hat oder nicht und wie man zu dem Kraut steht. Das Schaumkraut vermehrt sich sehr leicht und ist schwer zu vertreiben. Das behaarte Schaumkraut ist in den Fugen von Pflastersteinen, Mauerkanten oder auf Wegen zu erkennen.

Um es besser los zu werden, kannst du das Schaumkraut auch verzehren. Am besten verzehrst du die Blätter wenn sie noch jung sind, da sie bitterer schmecken wenn sie im hohen Alter sind. Zudem ist das Schaumkraut gesundheitsfördernd und heilwirkend.  Natürlich solltest du das Schaumkraut nicht in großen Mengen verzehren, da es sonst zu Magenreizungen kommen kann.

Unnötige Chemikalien solltest du nicht benutzen um das Schaumkraut zu bekämpfen, sondern schonendes Verfahren wie das Hacken und Jäten benutzen um erfolgreich das Schaumkraut zu beseitigen.

Wiesenschaumkraut muss man selten bekämpfen, da sie meistens auf Wiesen wachsen tut. Indem die Wiesen gemäht werden, kann sich der Samen nicht weiter verbreiten, wodurch der Schaumkrautwuchs verhindert wird. Falls sich schon ein Samen an einer Stelle festgesetzt hat und eine junge Pflanze aus der Erde rauswächst, kann man sie direkt mit der Wurzel ohne Probleme rauszupfen.

Welche Pflegetipps gibt es bei Schaumkraut zu beachten?

Das Schaumkraut liebt es wenn der Boden feucht ist und leicht durchlässig ist, damit sich keine Staunässe bildet. Schaumkräuter sollten im Halbschatten wachsen, da sie die Sonne nicht so gut vertragen, da sonst der Boden vertrocknen würde. Ein Winterschutz ist in den meisten Fällen überflüssig da die Schaumkräuter tiefe Minusgrade bis -34ºC überleben können.
Schaumkräuter sind zudem beständig und werden kaum von Schädlingen befallen.Der späte Sommer ist die richtige Zeit um die Schaumkräuter im eigenen Garten zu vermehren.
Wenn die Schaumkräuter am richtigen Standort wachsen, braucht es keine besonderen Pflegetipps.

Weiterführende Literatur : Quellen und interessante Links

[1] www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/wiesen-schaumkraut/

[2] https://www.gartenjournal.net/behaartes-schaumkraut-bekaempfen

[3] https://gesundpedia.de/Bitteres_Schaumkraut

[4] https://www.naturschule.net/index.php/blog-wildkr%C3%A4uter-gesundheit/item/schaumkraut-im-winter

[5] utopia.de/ratgeber/wildkraeuter-bestimmen-sammeln-herbst/

[6] https://www.gartenjournal.net/schaumkraut-bekaempfen

Bildquelle : pixabay.com/ WikimediaImages

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Leah ist gelernte Heilpraktikern und hat viele Jahre in einer Praxis gearbeitet. Heute schreibt sie über alternative Heilmethoden und versucht einen wissenschaftlich fundierten Ansatz zu verfolgen.